Arten der Erkenntnis: Wissenschaft, Philosophie & Religion
Wissenschaftliche Erkenntnis (Scientific)
- Real: Bezieht sich auf reale Ereignisse oder Fakten.
- Quantifizierbar: Arbeit mit Prüfung und Experimenten.
- Systematisch: Logisch geordnetes Wissen.
- Nachweisbar: Kann getestet und verifiziert werden.
- Fehlbar: Erkenntnisse sind sich entwickelnd und nicht endgültig.
- Annähernd genau: Vorläufig akzeptiertes Wissen.
Kenntnisse der Philosophie
Die philosophische Erkenntnis ist die Suche nach den wahren (ersten) Ursachen der Phänomene. Sie befasst sich nicht nur mit den unmittelbaren Ursachen, wie es die einzelnen Wissenschaften tun, sondern sucht nach den entfernten Ursachen aller Dinge, dem Ursprung der Dinge und nach allgemeinen Antworten.
Beispiele philosophischer Erkenntnis:
- Das Universum: Anfang, Schöpfer, Evolution und Ende.
- Das Leben: Ursprung, menschliche Evolution, Tod.
- Der Mensch: Herkunft, Leben, Tod und Nachkommen.
- Gesellschaft: Suche nach dem besten Weg des Zusammenlebens.
- Denken: Die Evolution des Wissens.
- Justiz: Soziale, strafrechtliche und wirtschaftliche Gerechtigkeit.
- Wahrheit: Die Frage nach ihrem Wesen.
Religiöses Wissen (Religious Knowledge)
Religiöses Wissen ist ein Satz von Wahrheiten, zu denen Menschen nicht mit Hilfe ihrer eigenen Intelligenz gelangten, sondern durch die Akzeptanz der göttlichen Offenbarung. Religion existiert in allen Kulturen und beruht auf Dogmen und Riten. Alles in einer Religion wird durch den Glauben angenommen; nichts kann bewiesen oder kritisch hinterfragt werden, da der Glaube die einzige Quelle der Daten ist.
Beispiel: Ein Mann starb. Bei seiner Beerdigung waren ein Priester, ein Philosoph, ein Ungebildeter und ein Arzt anwesend. Eine Person fragt, warum der Mann gestorben ist.
Erläuterungen:
- Der Vater (Priester): [Erklärung aus religiöser Sicht]
- Der Philosoph: [Erklärung aus philosophischer Sicht]
- Der Ungebildete: [Erklärung aus Alltagssicht]
- Der Arzt: [Erklärung aus medizinischer Sicht]
Konzept: Alle Forschungsaktivitäten im Grund- und Postgraduiertenstudium sollten sich ausschließlich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen befassen.
Der wissenschaftliche Geist
Ein Forscher muss über folgende Eigenschaften verfügen:
- Kritisches Bewusstsein: Das Wesentliche vom Zufälligen und das Wichtige vom Sekundären unterscheiden.
- Objektives Bewusstsein: Der Bruch mit persönlichen, subjektiven Ansichten und unbegründetem Alltagswissen (vulgäres Wissen).
- Objektivität: Wissenschaftliche Arbeit ist unpersönlich. Akzeptieren Sie keine halben Lösungen oder rein persönliche Ansichten.
- Rationalität: Die Vernunft muss die alleinige Basis für Forschungsentscheidungen sein.