Evolutionstheorien und Ökologie: Grundlagen erklärt

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1. Evolutionstheorien

Antievolutionismus

  • Fixismus: Verteidigung, dass Arten seit ihrer Entstehung unverändert geblieben sind.
  • Kreationismus: Basiert auf der göttlichen Schöpfung gemäß der Bibel.

Evolutionstheorien

Lamarck und Darwin waren die zwei bedeutendsten Evolutionswissenschaftler.

  • Lamarckismus: Die Umwelt schafft Bedürfnisse; erworbene Merkmale werden vererbt (Gebrauch und Nichtgebrauch von Organen).
  • Darwinismus: Artenvielfalt entsteht durch Variation zwischen Individuen, begrenzte Ressourcen und natürliche Auslese.
  • Neodarwinismus: Natürliche Selektion kombiniert mit Mutationen: günstige (bleiben erhalten), ungünstige (verschwinden) und neutrale Mutationen.

2. Mechanismen der natürlichen Auslese

3. Beweise der Evolution

  • Paläontologische Beweise: Vergleich aktueller Arten mit Fossilien (lebende Fossilien).
  • Biogeografische Beweise: Vergleich von Arten in verschiedenen geografischen Gebieten; Ähnlichkeiten korrelieren mit der geografischen Nähe.
  • Anatomische Beweise: Rudimentäre Organe (Spuren alter Körperstrukturen), homologe Organe (gleicher Ursprung, unterschiedliche Funktion) und analoge Organe.
  • Embryologische Beweise: Vergleich von Embryonen und deren Entwicklungsstadien.
  • Biochemische Beweise: Molekularbiologische Vergleiche zur Bestimmung des Verwandtschaftsgrades.

4. Artbildung (Speziation)

Bildung von zwei verschiedenen Arten aus einer ursprünglichen Population.

5. Ökologie und Definitionen

  • Biotop: Physischer Raum, in dem Organismen leben.
  • Biozönose (Lebensgemeinschaft): Gesamtheit aller Populationen in einem Biotop.
  • Population: Gruppe von Individuen derselben Art in einem bestimmten Gebiet.
  • Ökosystem: Einheit aus Biotop und Biozönose.

6. Umweltfaktoren

  • Biotische Faktoren: Einflüsse durch andere Lebewesen.
  • Abiotische Faktoren: Physikalische oder chemische Umwelteinflüsse.
  • Limitierender Faktor: Umweltfaktor, der das Bevölkerungswachstum begrenzt.

7. Leben in terrestrischen Umgebungen

Feuchtigkeit und Temperatur sind entscheidende Einschränkungen.

  • Homoiotherme Tiere (gleichwarm): Können ihre Körpertemperatur regulieren.
  • Poikilotherme Tiere (wechselwarm): Körpertemperatur entspricht der Umgebungstemperatur.

8. Aquatische Umwelt

  • Limitierende Faktoren: CO2 und O2 (für Atmung und Photosynthese), Temperatur und Salzgehalt.
  • Licht: Beeinflusst die vertikale Schichtung (euphotische, oligophotische und aphotische Zone).

9. Beziehungen zwischen Organismen

  • Wettbewerb: Zwischen Individuen derselben oder verschiedener Arten.
  • Kooperation: Gegenseitige Unterstützung.
  • Prädation: Räuber-Beute-Beziehung.
  • Kommensalismus: Ein Organismus profitiert, der andere bleibt unbeeinflusst.
  • Mutualismus: Beide Arten profitieren vom Zusammenleben.
  • Symbiose: Lebensnotwendige Gemeinschaft, in der beide Partner voneinander abhängig sind.

10. Was bedroht Arten?

Lebensraum: Der chemische und physikalische Raum sowie die Gesamtheit der ökologischen Bedingungen, unter denen eine Art existiert.

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