Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung und Hardware

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Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung

Multimedia-Grafiken wie AVI, MPEG oder MOV basieren auf verschiedenen Formaten. Ein Bitmap-Bild besteht aus Pixeln, die jeweils einen eigenen Farb- und Helligkeitswert besitzen. Im Gegensatz dazu werden Vektorgrafiken durch mathematische Formeln definiert, wodurch sie ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert werden können.

Ein Pixel (Picture Element) ist die kleinste Einheit eines Bitmap-Bildes. Die Auflösung beschreibt dabei die Dichte dieser Pixel.

Farbmodi in Photoshop

  • Bit-Modus: Monochromatisch (Schwarz-Weiß), benötigt 1 Bit pro Pixel.
  • Indizierte Farben: Maximal 8 Bit pro Pixel (bis zu 256 Farben).
  • Graustufen-Modus: 256 Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß (8 Bit).
  • RGB-Farbmodus: Additives Modell (Rot, Grün, Blau) für Monitore und Displays.
  • CMYK-Farbmodus: Subtraktives Modell (Cyan, Magenta, Yellow, Key/Schwarz) für den Druck.
  • LAB-Color: Geräteunabhängiger Modus mit einem Helligkeitskanal und zwei Farbkanälen.
  • HSB-Modus: Basiert auf Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness).

Bildauflösung und Interpolation

In Photoshop kann die Bildgröße und Auflösung angepasst werden. Bei der Interpolation werden Pixel hinzugefügt oder entfernt:

  • Nachbarschaft (Nearest Neighbor): Schnell, aber weniger präzise.
  • Bilinear: Mittlere Qualität und Geschwindigkeit.
  • Bikubisch: Höchste Genauigkeit für glatte Farbabstufungen.

Dateiformate und Komprimierung

Das PSD-Format ist das native Photoshop-Format, das alle Ebenen und Kanäle beibehält. Weitere Formate sind:

  • GIF: Komprimiertes Format für indizierte Farben.
  • JPG: Verlustbehaftete Komprimierung für Fotos mit RGB-Farbinformationen.
  • PDF: Unterstützt sowohl Vektor- als auch Bitmap-Daten.
  • TIF: Unterstützt verlustfreie Komprimierung (z. B. LZW oder RLE) für den plattformübergreifenden Austausch.

Hardware-Grundlagen

Ein Computer besteht aus verschiedenen Komponenten:

  • Motherboard: Zentrale Leiterplatte für interne Verbindungen.
  • CPU (Zentrale Prozessoreinheit): Das Gehirn des Computers, gesteuert durch Cache-Speicher.
  • RAM (Arbeitsspeicher): Enthält grundlegende Routinen für die Kommunikation mit Peripheriegeräten.
  • Speichereinheiten: HDD, CD-ROM, DVD für die permanente Datenspeicherung.
  • Eingabe- und Ausgabegeräte: Tastatur, Maus, Scanner (Eingabe) sowie Monitor, Sound- und Netzwerkkarten (Ausgabe).

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