Grundlagen der Linguistik und Semiotik
Sprachkenntnisse
Fähigkeit zur Kommunikation. Entstehung unbekannter Herkunft. Drei Phasen:
- Symptome: Die Notwendigkeit, Aufmerksamkeit durch Töne zu gewinnen.
- Manifestation: Das Bedürfnis, sich mitzuteilen.
- Code: Dinge benennen.
Sprache
Die Demonstration eines Systems von Zeichen (alle Elemente sind voneinander abhängig). Die Sprache steht allen zur Verfügung.
Sprechen
Die individuelle Anwendung der Sprache durch das Individuum.
Zeichen
Ein materielles Objekt, das für ein anderes steht. Bestehend aus:
- Signifikant: Das Wort (Lautbild).
- Signifikat: Die Vorstellung (Bedeutung).
Klassen von Zeichen
- Natürlich: Nicht vom Menschen geschaffen.
- Künstlich: Vom Menschen geschaffen, unterteilt in:
- Sprachen: Fundamental (Muttersprache) und Hilfsmittel (Braille).
- Nicht-sprachliche Zeichen: Verkehrsschilder, Icons (Symptome, bei denen Signifikant und Signifikat ähnlich sind) und Symbole (keine Ähnlichkeit, beruhen auf Übereinkunft).
Semiologie
Die Wissenschaft der Zeichen. Sie untersucht die menschliche Kommunikation sowie andere Systeme:
- a) Olfaktorisch
- b) Gustatorisch
- c) Sonor
- d) Taktil (Braille)
- e) Visuell (Signale, Kostüme)
- f) Gestik (Gebärdensprache)
Ebenen der Sprache
Vier Ebenen: phonologisch, semantisch, syntaktisch und morphologisch.
Phonologische Ebene
Das spanische System besteht aus 19 Phonemen (sprachliche Einheit ohne Bedeutung), dem geistigen Bild eines Lautes. Es gibt Phoneme, die durch zwei oder mehr Buchstaben vertreten werden (z. B. /b/).
Morphologische Ebene
Untersuchung der Moneme (kleinste bedeutungstragende sprachliche Einheit). Zwei Klassen:
- Lexem: Trägt die Bedeutung.
- Morphem: Grammatikalische Funktion. Klassifizierung:
- Unabhängig: Haben für sich keine Bedeutung (Konjunktionen).
- Abhängig: Mit dem Lexem verbunden (Affixe wie Präfixe und Endungen/Verbendungen).
Satzstrukturen
Kategorisierung nach Bedeutung:
- Ausdruck eines Gefühls.
- Ausdruck eines Wunsches.
- Ausdruck von Wahrscheinlichkeit.
- Zweifel oder Bedenken.
Ziele: Deklarativ, exklamativ, dubitativ, optativ.
- Appellativ: Bringt das Gefühl des Sprechers zum Ausdruck (angemessen/unangemessen).
- Optativ: Tipps, Bitten oder Befehle.
- Dubitativ: Ausdruck von Zweifel.
- Interrogativ: Fragen.
- Anweisungen: Reagieren auf Sprache, negative oder affirmative/repräsentative Funktion.