Grundlagen der Linguistik und Textanalyse

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T-3: Phonetik und Phonologie

Die kleinste phonologische Einheit ist das Phonem, welches den Klang der Wörter betrifft.

T-4: Betonung (Akzentuierung)

  • Akute (Oxytonon): Letzte Silbe
  • Lla (Paroxytonon): Vorletzte Silbe
  • Esdru (Proparoxytonon): Vorvorletzte Silbe
  • On (Superproparoxytonon): Vor der vorvorletzten Silbe

T-9: Verbale Periphrasen

Bildung durch ein Verb plus Infinitiv oder Gerundium (z. B. Verlaufsformen).

T-10: Wortarten

Adverbien: Invariant, ohne Morpheme für Geschlecht oder Numerus.
Beziehungselemente: Präpositionen und Konjunktionen.

Präpositionen

Beispiele: an, vor, unter, mit, gegen, aus, in, zwischen, nach, um, zu, über, hinter.

Koordinierende Konjunktionen

  • Kopulativ: und, ni (weder/noch)
  • Disjunktiv: oder, u
  • Adversativ: aber, doch

T-12: Satzarten

Unpersönliche Sätze: Verben wie „haben“ oder Wetterphänomene (Schnee, Regen, Hagel, Donner).
Optativsätze: Drücken Wünsche aus (z. B. „hoffentlich“), gefolgt von einem Verb im Subjunktiv.

T-13: Konjunktionen und Satzgefüge

  • Kopulativ: y, e, ni
  • Disjunktiv: o, u
  • Adversativ: aber, doch, jedoch
  • Gegenüberstellung: Sätze ohne Konjunktion, nur durch Satzzeichen (Komma, Semikolon, Doppelpunkt) getrennt.

T-14: Satzglieder

  • CD (Direktes Objekt): Ersetzbar durch me, te, se, lo, la, nos, os, los, las.
  • CI (Indirektes Objekt): Ersetzbar durch le, les, se.
  • Prädikative Ergänzung: Ergänzt das Subjekt bei bestimmten Verben.
  • Attribut: Zur näheren Bestimmung.

T-15: Nebensätze

  • Kausalsätze: weil, da, wie.
  • Finalsätze: mit dem Ziel, dass, um zu.
  • Konzessivsätze: obwohl, trotz, auch wenn.
  • Konditionalsätze: wenn, falls, unter der Bedingung, dass.

T-17: Semantik

  • Synonyme: Gleiche Bedeutung, andere Schreibweise.
  • Antonyme: Gegenteilige Bedeutung (z. B. lang/kurz).
  • Homonymie: Gleiche Form, verschiedene Bedeutung.
  • Polysemie: Ein Wort mit mehreren Bedeutungen.
  • Paronyme: Ähnliche Bedeutung und Klang (z. B. heiß/Farbe).
  • Metapher: Übertragene Bedeutung.
  • Metonymie: Ersetzung durch einen Begriff aus dem gleichen Kontext.

T-18: Etymologie

Hellenismen (Griechisch), Germanismen (Deutsch), Arabismen (Arabisch), Gallizismen (Französisch), Anglizismen (Englisch).

T-20: Textlinguistik

Text, Ausrichtung, Zusammenhalt und Kohärenz. Referenz: Exophorisch (außerhalb des Textes) vs. Endophorisch (innerhalb des Textes).

T-21: Erzählformen

Ereignisse: Wahre Geschichte oder literarische Erzählung.
Beschreibungen: Topographie (Ort), Chronographie (Zeit), Prosopographie (körperlicher Aspekt), Ethopöie (Charakter), Porträt, Karikatur.

T-22: Literarische Gattungen

Lyrik, Epik, Dramatik.

Stilistische Mittel

  • Phonische Ebene: Alliteration, Onomatopoesie, Rhythmus, Reim.
  • Syntaktische Ebene: Anapher, Parallelismus, Hyperbaton, Asyndeton.
  • Semantische Ebene: Epitheton, Vergleich, Metapher, Personifikation, Metonymie, Hyperbel, Litotes, Antithese, Paradoxon.

Wissenschaftliche und fachsprachliche Stile

Wissenschaftssprache: Monosemische Zeichen, wörtliche Zitate, einfache Syntax, denotativ.
Rechtssprache: Abstrakte Substantive, formelle Adjektive, 3. Person Singular.
Werbesprache: Imperative, Ausrufe, Fragen, Wiederholungen.

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