Dauer der Spermatogenese: Ein Zyklus dauert etwa 74 Tage.
Speicherung: Spermien werden im Nebenhoden (Epididymis) gespeichert.
Vasektomie: Der Eingriff erfolgt am Samenleiter (Vas deferens).
Funktionen der akzessorischen Geschlechtsdrüsen
Samenblasen: Produzieren 60 % des Ejakulatvolumens, reich an Fruktose, Zitronensäure und koagulierenden Proteinen.
Prostata: Produziert 20 % des Volumens, enthält Proteine zur Blutgerinnung sowie Kalzium- und Phosphationen.
Cowper-Drüsen: Tragen ebenfalls zur Zusammensetzung des menschlichen Spermas bei.
Sertoli-Zellen und Leydig-Zellen
Sertoli-Zellen: Unterstützen die Ernährung der Keimzellen, phagozytieren Zytoplasmareste der Spermatiden und sind resistenter gegen hohe Temperaturen. Sie produzieren Inhibin und das Anti-Müller-Hormon (AMH).
Leydig-Zellen: Verantwortlich für die Testosteronproduktion. Ein Ausfall führt zu mangelnder Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale und geringer Spermienproduktion.
Hormonelle Steuerung
FSH: Stimuliert die Spermatogenese.
LH: Stimuliert die Leydig-Zellen zur Testosteronproduktion.
Hypothalamus-Funktion: Ein Ausfall des Hypothalamus stoppt die Spermienproduktion vollständig.