Grundlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung

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Umweltauswirkungen

a) Der Begriff Auswirkungen auf die Umwelt

Die Umweltauswirkung (FA) ist die Veränderung in der natürlichen Umwelt, die durch ein Projekt oder eine Tätigkeit verursacht wird und die ohne dieses Projekt nicht entstehen würde. Die FA wird anhand folgender Kriterien charakterisiert:

  • Größenklasse: Qualität und Quantität des betroffenen Umweltfaktors.
  • Größe: Intensität, Umfang, Zeitpunkt und Reversibilität der Maßnahme.
  • Zeichen: Positive oder negative Auswirkung.

b) Konzept Umweltverträglichkeitsprüfung

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist der Analyseprozess zur Vorhersage der Umweltauswirkungen eines Projekts oder einer Aktivität, um über die Annahme, Änderung oder Ablehnung durch die Verwaltung zu entscheiden. Es gibt verschiedene Verfahren:

  • Vereinfachtes Bewertungsverfahren: Projekte mit geringem Risiko.
  • Vorläufige Bewertung: Projekte, die eine spezifische Untersuchung erfordern.
  • Detaillierte Bewertung: Projekte mit komplexen Risiken und unterschiedlicher Intensität.

c) Differenz zwischen Umweltverträglichkeitsprüfung und Umweltverträglichkeitserklärung

Die Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst die technischen Studien, die die Auswirkungen eines geplanten Vorhabens prognostizieren. Die Umweltverträglichkeitserklärung hingegen ist der Abschlussbericht, den die Verwaltung nach einer gründlichen Analyse der Studien sowie der Argumente und Einwände aus der Öffentlichkeitsbeteiligung ausstellt.

Internationale Verpflichtungen

  • a) UNEP: Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) wurde 1973 gestartet, um finanzielle, technische und professionelle Unterstützung im Umweltbereich zu leisten, insbesondere für Länder der Dritten Welt. Der Sitz befindet sich in Nairobi (Kenia).
  • b) UNESCO: Das Internationale Umweltbildungsprogramm der UNESCO wurde gegründet, um Forschungs- und Bildungsprojekte zu entwickeln, die pädagogische Arbeit im Umweltbereich fördern.

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