Luftverschmutzung: Ursachen, Ozon und Energieerzeugung

Geologie8,36 KB

Luftverschmutzung und ihre Ursachen

Welche Prozesse führen zur Bildung von Smog? Das Zusammenspiel von Sonnenlicht mit atmosphärischem Sauerstoff und Stickstoffdioxid erzeugt Ozon und hochreaktive Radikale. Ist die Kombination dieser Stoffe unter Sonneneinstrahlung die Ursache für Smog? Dabei bilden sich sekundäre Schadstoffe aus primären Schadstoffen und den normalen Bestandteilen der Luft.

Wie beginnt die Produktion von Kohlenwasserstoffen und Stickstoffmonoxid?

Am Morgen beginnt die Produktion von Kohlenwasserstoffen und Stickstoffmonoxid vor allem in großen Städten. Ursachen sind Heizungsanlagen und intensiver Verkehr.

Wo befindet sich das troposphärische Ozon?

Troposphärisches Ozon kommt in der natürlichen Atmosphäre vor. Ein Teil davon stammt aus den oberen Schichten der Atmosphäre und gelangt in die unteren Luftschichten, wo es in Oberflächennähe wirkt.

Welche Schadstoffe entstehen durch Stickstoffoxide?

Stickstoffoxide sind Verunreinigungen, die besonders reaktiv sind. Sie entstehen unter anderem durch folgende Reaktionen:

  • Stickstoffmonoxid-Bildung: N2 (g) + O2 (g) → 2 NO (g)
  • Stickstoffdioxid-Bildung: 2 NO (g) + O2 (g) → 2 NO2 (g)
  • Photolyse unter Sonnenlicht: NO2 (g) + Licht → NO (g) + O (g)

Wie viele Arten von Schadstoffen gelangen in die Atmosphäre?

Schadstoffe gibt es in zwei Hauptarten: natürliche und anthropogene Schadstoffe.

Woher stammen natürliche Schadstoffe?

Natürliche Schadstoffe entstehen durch biologische und geologische Prozesse. Dazu zählen Pollen, Staub, der durch Wind von der Erdoberfläche aufgewirbelt wird, Gase und Aschen von Vulkanen sowie Salzpartikel aus dem Meer.

Woher stammen anthropogene Schadstoffe?

Anthropogene Schadstoffe entstehen durch menschliche Tätigkeiten, etwa durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Gasemissionen und Stoffe aus chemischen Industrieprozessen, Industrieunternehmen sowie häusliche Aktivitäten.

Verbrennung als Prozess

Was ist Verbrennung?

Verbrennung ist eine Oxidation, bei der Brennstoffe mit Sauerstoff reagieren. Dabei wird Energie in Form von Wärme freigesetzt; es handelt sich um exotherme Reaktionen.

Der Verbrennungsprozess verläuft in mehreren Phasen:

  1. Der Brennstoff wird durch Wärme zersetzt, und seine molekulare Struktur wird aufgebrochen.
  2. Es entstehen brennbare Gase, die mit Sauerstoff reagieren.
  3. Die Gase vermischen sich mit dem Sauerstoff der Umgebung und reagieren weiter.

Welche Arten der Verbrennung gibt es?

Man unterscheidet zwischen langsamer Verbrennung und schneller Verbrennung:

  • Langsame Verbrennung: Sie erzeugt kaum Lichtemission und nur geringe Wärme. Sie tritt etwa bei sehr kompakten Brennstoffen oder bei unzureichender Sauerstoffzufuhr auf, zum Beispiel in Kellern oder geschlossenen Räumen. Sie ist sehr gefährlich, denn bei plötzlichem Luftzutritt kann es zu Bränden oder Explosionen kommen.
  • Schnelle Verbrennung: Sie erzeugt starke Lichtemission und viel Wärme.

Woraus bestehen fossile Brennstoffe?

Fossile Brennstoffe bestehen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H2), Schwefel (S), Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Feuchtigkeit und Asche.

Welche Produkte entstehen bei der inneren Verbrennung?

Bei der inneren Verbrennung wird die chemische Energie des Brennstoffs im Brennraum des Motors in mechanische Energie umgewandelt. Dabei entstehen Gase, die stark verschmutzend wirken.

Was ist ein Dieselmotor?

Ein Dieselmotor wandelt die chemische Energie des Brennstoffs durch Verbrennung eines Gemisch aus Luft und Brennstoff in Bewegung bzw. mechanische Arbeit um. Die Zylinder werden mit stark verdichteter Luft gefüllt, in die der Brennstoff eingespritzt wird, woraufhin er sich entzündet.

Was ist die äußere Verbrennung?

Bei der äußeren Verbrennung wird der Brennstoff außerhalb des Motors verbrannt. Die dabei entstehende Wärme erzeugt Kraft, die den Motor antreibt. Ein Beispiel ist die Dampfmaschine.

Energie, Verbrennung und Luftverschmutzung

Wie werden fossile Brennstoffe genutzt?

Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas werden aus der Erdkruste gewonnen. In Raffinerien werden sie zu Benzin, Gasöl und Kerosin verarbeitet. Sie sind der am meisten verwendete Energieträger für Transport, Wärme und Stromerzeugung.

Kohle wird vor allem zur Stromerzeugung genutzt, Erdgas für Heizung, Warmwasser und Klimatisierung.

Welche Folgen hat die Verbrennung fossiler Brennstoffe für die Umwelt?

Die Folgen sind unter anderem saurer Regen und die globale Erwärmung.

Wie beschreibt man sauren Regen?

Wenn fossile Brennstoffe verbrannt werden, reagieren Schwefel- und Stickstoffoxide mit Sauerstoff und Wasser in der Atmosphäre zu Säuren. Diese fallen als sogenannter saurer Regen zur Erde zurück, schädigen den Wasserkreislauf und können die Qualität der Biodiversität beeinträchtigen.

Wie werden nicht erneuerbare Ressourcen eingeschätzt?

Dafür verwendet man geologische und sedimentäre Karten, Modelle zu Energie- und Produktionsdaten sowie Modelle, die den weltweiten Energieverbrauch aufzeigen.

Welche Maßnahmen gibt es zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen?

Ein Vorschlag besteht darin, ein stabiles System einzuführen, bei dem Unternehmen, die Kohlendioxid ausstoßen, für jede Tonne über einem festgelegten Niveau eine Abgabe zahlen.

Wärmekraftwerke

Was ist ein Wärmekraftwerk?

Ein Wärmekraftwerk ist eine Anlage, in der mechanische Energie durch einen Generator in elektrische Energie umgewandelt wird. Der Dampf, der die Turbine antreibt, entsteht durch die Erwärmung von Wasser im Kessel.

Welche Umwandlungsstufen gibt es in einem Wärmekraftwerk?

  1. Freisetzung von Energie durch die Verbrennung des Brennstoffs, wodurch Wärme entsteht.
  2. Übertragung der Verbrennungswärme auf das Wasser, wodurch Dampf entsteht.
  3. Umwandlung der Wärmeenergie in mechanische Energie.
  4. Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie.

Wie funktioniert ein Wärmekraftwerk im Detail?

Ein Wärmekraftwerk ist ein Verfahren, bei dem durch verschiedene Umwandlungsprozesse elektrische Energie aus Kohle oder anderen fossilen Brennstoffen gewonnen wird.

Wie arbeiten normale Verbrennungsanlagen (Incineratoren)?

Verbrennungsanlagen arbeiten bei etwa 1100 °C mit einer Verweilzeit von mindestens zwei Sekunden für die Gase. Dadurch kann eine Zerstörung der Schadstoffe von bis zu 99,99 % erreicht werden. Die entstehende Wärme kann als Brennstoff genutzt werden, sofern die vollständige Zerstörung der Schadstoffe gewährleistet ist.

Probleme bei Abfall und Recycling

Welches Problem entsteht durch nicht abbaubare Stoffe?

Das größte Problem besteht darin, dass nicht abbaubare Stoffe weltweit nicht ausreichend recycelt werden können. Viele dieser Materialien sammeln sich jährlich auf Deponien an, ohne wiederverwendet zu werden.

Wie können solche Stoffe wiederverwendet werden?

Sie können als Bodenverbesserer oder im Straßenbau, etwa als Asphaltzusatz, wiederverwendet werden.

Was ist Lixiviat?

Lixiviat ist eine komplexe Mischung aus organischen und anorganischen Stoffen, die bei Prozessen wie der Extraktion von Abfällen entsteht.

Welche Schadstoffe gelangen bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre?

Bei der Verbrennung entsteht Schwefeldioxid, das im Brennstoff enthalten ist. Zusammen mit anderen Schadstoffen wie Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Schwermetallen und Feinstaub, insbesondere Kohlenstoff-Feinstaub, kann es über weite Strecken transportiert werden.

Wie hängen atmosphärische Prozesse und Schadstoffe zusammen?

Luftverschmutzung hat verschiedene Ursprünge. Die Industrie, die Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie die Strom- und Wärmeerzeugung sind die dominierenden Quellen, sowohl was die Menge als auch die Art der emittierten Schadstoffe betrifft. Wärmekraftwerke verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit.

Herunterladen

PDF Word HTML