Maschinelle Bearbeitung: Schneiden, Reiben und Bohren

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Schneiden und Zerspanen

Die erste Operation besteht darin, das Blatt in den Schlitz zu schieben. Dabei wird das Blatt gleichmäßig und ohne Schwierigkeiten bewegt. Die Zähne müssen dabei abwechselnd zu einer und zur anderen Seite gedrückt werden, damit das Blatt nicht eingeklemmt wird.

Mögliche Fehler beim Schneiden

Ein locker sitzendes Blatt kann folgende Auswirkungen haben:

  1. Unpräzise Schnitte und Verformungen durch kurze Abweichungen.
  2. Schwierigkeiten beim Verschieben des Blattes im Schlitz.
  3. Ein übermäßiges Spiel in der Schnittrichtung.

Was passiert, wenn das Blatt zu fest sitzt? Ein zu straff gespanntes Blatt kann zu Rissen oder Sterbrüchen führen, da große Belastungen auftreten.

Blatt bei hartem oder weichem Material

Bei hartem Material wie Erde oder Gestein muss das Blatt mit einem anderen Zahnabstand verwendet werden als bei weichem Material. Das Blatt sollte so gewählt werden, dass es die Schnittkraft gut aufnehmen kann.

Geschwindigkeit der Bewegung

Bei hartem oder schwierigem Material sollte die Bewegungsgeschwindigkeit verringert werden. Als Richtwert gilt eine Schnittzeit von etwa 30 Minuten.

Schneiden von Rohren

Beim Schneiden von Rohren wird die Markierung jeweils neu angesetzt, damit der Schnitt gleichmäßig voranschreitet.

Bauformen der Blätter

Die Zähne von Sägeblättern können in verschiedenen Formen ausgeführt sein:

  • Flach
  • Dreieckig
  • Quadratisch
  • Halbrund
  • Rund

Größenangaben

Die Größen von Sägeblättern werden üblicherweise in Zoll angegeben, z. B. 3", 4", 5", 6", 7", 8", 10", 12", 14" und 16".

Zahnung

Es gibt zwei Arten der Zahnung: Einzel- und Doppelzahnung. Einfache Blätter besitzen eine Neigung von 60° bis 75°, Blätter mit Doppelzahnung weisen zwei Zahnreihen auf.

Einsatz bei hartem Material

Für hartes, erdiges oder schwer zu bearbeitendes Material wird ein Blatt mit Doppelzahnung verwendet.

Einspannen des Werkstücks

Das Werkstück sollte im Schraubstock möglichst fest und mittig eingespannt werden, damit Bewegungen und Vibrationen vermieden werden, die das Sägen erschweren.

Sägeschnitt ansetzen

Das Sägeblatt wird durch leichtes Ziehen angesetzt. Anschließend wird gesägt, bis der Schraubstock das Werkstück sicher hält.

Meißeln und Fräsen

Bei der ersten Operation werden Meißelschnitte oder Schnitte mit dem Bootsmesser gesetzt. Das Werkzeug besteht aus drei Teilen:

  1. Körper
  2. Schneide
  3. Kopf

Stichel

Der Stichel oder Fräser wird an der vorgesehenen Stelle angesetzt, um Nuten, Rillen und Ähnliches zu fertigen.

Meißeln im Schraubstock

Dabei sind folgende Schritte einzuhalten:

  1. Das Werkstück wird im Schraubstock entlang der Linie ausgerichtet.
  2. Der Meißel wird in einem Winkel von 30° zur Schnittlinie angesetzt.
  3. Mit kräftigen Schlägen wird der Meißel durch das Material getrieben.
  4. Der Meißel wird bis zum gewünschten Ergebnis entlanggeführt.

Senken

Das Senken dient dazu, die Oberfläche eines Lochs zu glätten und auf ein genormtes Maß zu bringen. Senker werden in drei Kategorien eingeteilt:

  1. Handsenker
  2. Maschinensenker
  3. Spezialsenker

Senktechnik

Beim Senken gehe man wie folgt vor:

  1. Vorbohren des Lochs mit einem Übermaß.
  2. Werkstück senkrecht im Schraubstock einspannen.
  3. Senker auf das Werkstück aufsetzen und drehen.
  4. Senkerwinkel rechtwinklig halten und gleichmäßigen Druck ausüben.
  5. Senker im Uhrzeigersinn drehen und gleichmäßig vorschieben.
  6. Kühl- bzw. Schmiermittel verwenden.
  7. Bei maschinellem Senken auf niedrige Drehzahlen achten.

Bohren

Beim Bohren wird mit einem rotierenden Werkzeug ein Loch in das Material gearbeitet. Bohrungen können als Durchgangsbohrung, Sackbohrung oder Senkbohrung ausgeführt werden.

Aufbau des Bohrers

Die Hauptschneide ist das wichtigste Element des Bohrers. Ihre Aufgabe ist es, das Material aus dem Loch zu befördern.

Querschneide und Spanflächen

Die Querschneide verbindet die beiden Hauptschneiden an der Bohrerspitze. Sie erzeugt einen Winkel von etwa 55°. Sie schneidet nicht, sondern schabt lediglich am Werkstück.

Einteilung der Bohrer

Es gibt zahlreiche Bohrerarten, darunter:

  1. Glasbohrer
  2. Metallbohrer
  3. Mehrschneidige Bohrer
  4. Bohrer mit innerer Kühlkanälen
  5. Kegelbohrer
  6. Plattenbohrer
  7. Universalbohrer
  8. Punktschweißbohrer
  9. Bohrschablonen
  10. Kegelbohrer
  11. Kegelsenker
  12. Kronenbohrer

Bohrmaschinen

Bohrmaschinen erzeugen die notwendige Drehbewegung. Das Werkzeug wird in Bohrfuttern gespannt. Es gibt zwei Arten von Bohrmaschinen: stationäre und mobile.

  1. Der Bohrer wird im Futter festgespannt.
  2. Das Werkstück wird sicher fixiert.
  3. Der Mittelpunkt des Lochs wird markiert.
  4. Die Bohrung wird mit gleichmäßigem Vorschub ausgeführt.
  5. Die Drehzahl wird passend gewählt.
  6. Späne werden regelmäßig entfernt.
  7. Die Kontaktfläche zwischen Bohrer und Werkstück wird ausreichend gekühlt.

Eindringen des Bohrers

Der Bohrer wird langsam in das Werkstück eingeführt.

Antrieb der Bohrmaschine

Die Drehzahl wird elektronisch oder mittels Riemen und Zahnrädern eingestellt.

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