Medizinisches Glossar: Fachbegriffe der Atem- und Magen-Darm-Therapie

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Glossar medizinischer Fachbegriffe

  • Respiratorische Insuffizienz: Die Unfähigkeit der Lunge, eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Blutes aufrechtzuerhalten.
  • Drainage-Haltung: Lagerungspositionen zur Unterstützung der Sekretentwässerung.
  • Atelektase: Zusammenbruch von Lungengewebe, der den Gasaustausch verhindert.
  • Pulsoximetrie: Eine Methode zur Messung der Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz.
  • Manometer: Ein Instrument zur Messung des Drucks von Gasen oder Dämpfen sowie des Flüssigkeitsdrucks in Blutgefäßen.
  • Manoreduktor: Ein Druckminderer, der den Ausgangsdruck von Sauerstoff aus einem Zylinder reduziert.
  • Ambu-Beutel: Gerät zur manuellen künstlichen Beatmung.
  • Asepsis: Keimfreiheit bzw. Freiheit von Infektionserregern.
  • Endotracheal: Innerhalb der Luftröhre.
  • Beatmungsgerät oder Ventilator: Ein Gerät zur Unterstützung oder Ergänzung der Atemfunktion.
  • Husten: Durch Hustenreiz ausgelöster Ausstoßvorgang.
  • Spirometer: Ein Instrument zur Messung des Luftvolumens bei Ein- und Ausatmung, auch zur Vorbeugung von Atemwegsproblemen und zur Stärkung der Atemmuskulatur verwendet.
  • Perkussion: Verfahren der Atemphysiotherapie, bei dem mit den Händen auf den Brustkorb geklopft wird, um festsitzende Sekrete zu lösen.
  • Vibration: Physiotherapeutisches Verfahren, bei dem durch manuelle oder mechanische Vibrationen Sekrete gelöst werden.
  • Beruhigungsmittel (Sedativum): Wirkstoff, der Reizbarkeit und Erregung lindert.
  • Stoma: Eine künstlich angelegte Öffnung (z. B. zur Drainage).
  • Nährstoff: Ein Lebensmittel, das Stoffe enthält, die der menschliche Körper verwerten kann.
  • Schleimhaut: Feuchte Auskleidung innerer Organe und Körperhöhlen (z. B. Nase, Mund, Magen).
  • Endoskopie: Die direkte Untersuchung eines Hohlraums oder Kanals mittels eines optischen Instruments.
  • Spülung (Irrigation): Einführung einer Flüssigkeit in eine Körperhöhle zu therapeutischen Zwecken.
  • Gastrisch: Den Magen betreffend.
  • Röntgenopak: Für Röntgenstrahlen undurchlässig.
  • Enterale Ernährung: Ernährung über den Verdauungstrakt mittels einer Sonde.
  • Defäkation: Stuhlgang.
  • Gegenmittel (Antidot): Medikamente, die der Wirkung eines Giftes entgegenwirken.
  • Neutralisieren: Aufheben oder Beheben der Wirkung einer Substanz.
  • Schlucken: Der Transport von Stoffen vom Mund in die Speiseröhre.
  • Epigastrium: Oberbauchregion zwischen dem unteren Ende des Brustbeins und dem Nabel.
  • Naso-: Bezugnehmend auf die Nase.
  • Nasensonde: Sonde, die über die Nase in den Magen führt.
  • Palliativ: Wirkstoff oder Verfahren zur Linderung von Schmerzen, ohne die Ursache zu heilen.
  • Gastrotomie: Chirurgischer Einschnitt in den Magen.
  • Duodenostomie: Schaffung einer dauerhaften Öffnung in der Wand des Zwölffingerdarms.
  • Fäkalom: Stuhlverhärtung im Enddarm, die den normalen Darmdurchgang blockiert.
  • Anthelminthikum: Arzneimittel zur Behandlung von Wurminfektionen.
  • Flatulenz: Blähungen durch Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt.
  • Kolostomie: Künstlicher Darmausgang am Dickdarm.
  • Inkontinenz: Unfähigkeit, den Stuhlgang oder Urin willentlich zu kontrollieren.
  • Kaliber: Durchmesser einer Leitung oder eines Gefäßes.
  • Ileostomie: Chirurgische Ausleitung des Ileums (Krummdarm) an die Bauchoberfläche.
  • Karminativum: Mittel zur Vorbeugung von Blähungen oder zur Förderung des Abgangs von Gasen.
  • Hypertonisch: Eine hohe Konzentration gelöster Stoffe.
  • Systemisch: Den gesamten Organismus oder den Blutkreislauf betreffend.
  • Neomycin: Ein als Antibiotikum eingesetztes antibakterielles Mittel.

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