Metaphysik: Realität, Sein und die Existenz Gottes

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Die Realität der Außenwelt

1) Common-Sense-Realismus: Es besteht eine reale Welt außerhalb von uns, die durch die Sinne und die Wissenschaft erfasst und analysiert wird.

2) Skepsis: Unsere Sinne erlauben uns kein zuverlässiges Bild der Außenwelt; sie täuschen uns manchmal und lassen uns Dinge sehen oder hören, die nicht real sind.

3) Idealismus: Wenn wir die reale Welt analysieren, haben wir nur unsere Vorstellungen über diese Welt. Es gibt nur ein Universum unseres Verstandes und unserer Wahrnehmungen; Vorstellungen sind unser einziges Mittel der Erkenntnis.

4) Phänomenalismus: Es ist nicht möglich, einen allgemeinen Überblick über die Welt zu gewinnen. Die reale Welt ist nichts weiter als die Menge der sensorischen Phänomene und Wahrnehmungen, die man haben kann.

Metaphysik

Sie wird als das Studium der Eigenschaften der Wirklichkeit und des Seins bezeichnet.

Merkmale der metaphysischen Haltung

1) Kenntnis der Grundsätze: Sie dient dazu, die ersten Prinzipien der Realität zu analysieren, von denen alles andere abgeleitet wird, um zu verstehen, was wir meinen, wenn wir über etwas nachdenken.

2) Radikaler Charakter: Eine Analyse der Wurzel der Realität, die versucht zu finden, was hinter den konkreten Dingen steht; eine radikale Kritik, die niemals aufhört.

3) Anspruch auf Totalität: Sie soll die Lücke schließen und Dinge gemeinsam statt nur in Einzelteilen analysieren. Sie möchte den Sinn der Wirklichkeit als Ganzes finden.

4) Bezug zur grundlegenden menschlichen Realität: Alle diskutierten Probleme werden gemäß dem Universum des Menschen betrachtet. Beim Versuch, die Realität zu verstehen, möchte das menschliche Wesen den Sinn seiner Wirklichkeit und seiner Existenz finden.

Gott und die Welt

Drei Sätze metaphysischer Probleme befassen sich rational mit der Frage nach Gott:

1) Der Begriff von Gott: Gott wird als autarkes Wesen angesehen, das durch sich selbst existiert. Er ist das höchste Wesen und stellt den Gipfel der Vollkommenheit dar.

2) Der Nachweis für die Existenz Gottes: Die Metaphysik erwägt rationale Beweise für die Existenz Gottes. Es gibt drei Arten von Argumenten:

  • Das ontologische Argument: Gott ist vollkommen; er kann nicht nicht existieren, da dies eine Unvollkommenheit wäre.
  • Das kosmologische Argument: Es muss eine notwendige Ursache für den Kosmos oder das Universum geben.
  • Das teleologische Argument (Zweckmäßigkeit): Die Weltordnung erfordert die Annahme der Existenz eines höchsten Wesens, welches Gott ist.

3) Die Beziehung zwischen Gott und der Welt: Es gibt zwei Haltungen, die diese Beziehung stützen:

  • Die Schöpfung: Erkennt Gott als den Schöpfer einer Welt an, die ihre eigenen Gesetze hat, denen sie ohne das weitere Eingreifen Gottes folgt.
  • Die Vorsehung: Besagt, dass Gott nach der Schöpfung durch seine Vorsehung weiterhin eine lenkende Arbeit an der Welt ausübt.

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