Netzwerktechnik: Switch vs. Hub und VLAN-Grundlagen

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Switch vs. Hub: Die wichtigsten Unterschiede

Ein Switch ist deutlich leistungsfähiger als ein Hub. Während sich bei einem Hub alle angeschlossenen Geräte die verfügbare Bandbreite teilen (z. B. 10 Mbit/s für 5 Geräte ergeben jeweils 2 Mbit/s), stellt ein Switch jedem Gerät die volle Bandbreite zur Verfügung und ermöglicht mehrere gleichzeitige Übertragungen.

Unterschiede zur Bridge

Eine Bridge verbindet LAN-Segmente nur mit identischen Protokollen auf der physikalischen Ebene und der Sicherungsschicht (Data Link Layer). Ein Switch bietet hierbei eine höhere Leistung und ist schneller.

Virtual Local Area Networks (VLAN)

Herkömmliche kabelgebundene LANs sind stark von der physischen Verkabelung abhängig. Ein Standortwechsel eines Benutzers erfordert oft eine aufwendige Neuverkabelung. Die VLAN-Technologie löst diese Einschränkungen der physischen Architektur.

Definition von VLANs

Ein VLAN ist eine logische Gruppierung von Netzwerkstationen, die unabhängig von ihrem physischen Standort verbunden sind. Stationen können nur mit anderen Geräten innerhalb ihrer Gruppe kommunizieren. Eine Station kann – sofern die Software es unterstützt – auch mehreren Gruppen angehören.

Arten von VLANs

  • VLAN nach MAC-Adresse: Switches bilden logische Gruppen basierend auf den MAC-Adressen der Knoten. Ändert ein Benutzer seinen Standort, bleibt die Zugehörigkeit zum VLAN erhalten, da die MAC-Adresse unverändert bleibt.
  • VLAN pro Port: Gruppen werden durch die Zuweisung von Switch-Ports definiert. Alle an einen Port angeschlossenen Knoten gehören zum selben VLAN. Bei einem physischen Umzug des Benutzers ist eine Neukonfiguration des VLANs erforderlich.
  • VLAN nach IP-Adressen: Arbeitet auf OSI-Schicht 3. Es verbindet Subnetze basierend auf der Quell-IP-Adresse.
  • Protokoll-basiertes VLAN: Gruppiert alle Geräte, die dasselbe Netzwerkprotokoll verwenden, in einem gemeinsamen logischen Netzwerk.

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