Soziale Sicherheit: Arbeitgeberpflichten und Haftung
Zusammenfassung zur Sozialen Sicherheit
Art. 41 der spanischen Verfassung (EG) gibt klare Impulse für ein Modell der sozialen Sicherheit. Die bestehenden Rechtsvorschriften reagieren auf ein beitragsfreies Modell, das neben einem Pflege-Modell existiert. Dieses wird als unzureichend interpretiert, da die Finanzierungsgrundlagen des Systems nicht auf Zwangsarbeit basieren, sondern Arbeitgeber und Arbeitnehmer in die Pflicht nehmen.
Verantwortlichkeiten der Arbeitgeber
Arbeitgeber sind verpflichtet, Beiträge für die vollständige Abdeckung der Risiken bei Arbeitsunfällen (AT) und Berufskrankheiten (EP) zu leisten.
Haftung und Beitragspflicht
- Der Arbeitgeber ist für die Erfüllung der Beitragspflichten voll verantwortlich.
- Dies umfasst sowohl die eigenen Beiträge als auch die der Arbeitnehmer.
- Der Arbeitgeber muss die Beiträge der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt der Gehaltszahlung einbehalten.
Konsequenzen bei Pflichtverletzung
Unterlässt der Arbeitgeber den Abzug der Beiträge zum Zeitpunkt der Gehaltszahlung, kann dies nachträglich nicht mehr korrigiert werden. Der Arbeitgeber ist dann verpflichtet, sämtliche Anteile allein zu tragen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, entstehen Haftungsverpflichtungen gegenüber der TGSS. Zudem können strafrechtliche oder administrative Konsequenzen wegen unrechtmäßiger Aneignung (Apropiación) drohen.
Sonderfälle der Haftung
Besondere Regelungen gelten bei:
- Solidarhaftung: Bei Eigentümerwechsel, Auftragsvergabe an Subunternehmer oder illegaler Arbeitskräfteüberlassung.
- Subsidiäre Haftung: Betrifft Zeitarbeitsfirmen und beauftragende Unternehmen.
- Haftung bei Kündigung: Zahlungsverpflichtungen bei unrechtmäßiger Entlassung.