Chemische Bindungen und Molekülgeometrie: Ionen-, Atom-, Metall- und Wasserstoffbrückenbindungen im Überblick
Ionenbindung: Sie entsteht, wenn die Differenz der Elektronegativität zwischen den beteiligten Atomen größer oder gleich 1,7 ist. Dabei werden Elektronen vollständig übertragen, sodass positiv und negativ geladene Ionen entstehen, die sich durch elektrostatische Kräfte anziehen. Ionenverbindungen bilden ein Kristallgitter und besitzen typischerweise einen hohen Schmelz- und Siedepunkt. Im festen Zustand sind sie spröde und leiten den elektrischen Strom nicht; in der Schmelze oder in Lösung sind sie hingegen elektrisch leitfähig.
Kovalente Bindung: Sie wird gebildet, wenn Atome Elektronen gemeinsam nutzen. Liegt die Differenz der Elektronegativität zwischen 0 und 1,7, spricht man von einer polaren kovalenten Bindung. Ist die Differenz...