Analyse: The Lamb (Blake) und How Soon Hath Time

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The Lamb — William Blake

1. Analyse

Stimme und Stimmung

Stimme: Es scheint, dass das Gedicht als Dialog bzw. in der zweiten Person geschrieben ist. In der zweiten Strophe wird etwa „dich" angesprochen; es handelt sich um einen Dialog zwischen zwei Gesprächspartnern (dem Lamm und dem Kind). Keiner von beiden ist eindeutig der Dichter; das Gedicht enthält außerdem Passagen in der dritten Person.

Stimmung: Der Ton ist zärtlich, unschuldig und rein.

2. Zusammenfassung

Im ersten Teil fragt der Junge das Lamm, wer es geschaffen hat und warum es so ist, wie es ist. Im zweiten Teil erklärt (bzw. erfährt) der Sprecher, warum das Lamm „weich und glatt" genannt wird; das Kind und das Lamm werden einander gleichgesetzt, und Gottes Segen wird erwähnt.

3. Thema

Das Hauptthema ist Pantheismus. Wir haben drei Personen: ich (oben beschrieben), das Lamm und das Kind (Sprecher). Diese drei Einheiten werden miteinander verbunden, sodass es keinen grundlegenden Unterschied zwischen Gott, Mensch und Tier gibt. Diese Sichtweise steht im Gegensatz zu monotheistischen Religionen.

4. Teile

Teil A: Verse 1–10. Der Dichter konzentriert sich auf die Unschuld und Reinheit der Kreatur, dargestellt durch das Lamm.

Teil B: Verse 11–20. Diese Verse befassen sich mit der Identität von ihnen — dem Sprecher, dem Lamm und dem Kind — und zeigen ihre Einheit.

How Soon Hath Time — John Milton

1. Analyse

Stimme und Stimmung

Stimme: Das Gedicht ist in der ersten Person geschrieben und richtet sich nicht an eine bestimmte Person.

Stimmung: Der Ton ist von Bedauern und Trauer über die vergangene Zeit geprägt; er zeigt zudem Resignation in den beiden Terzetten.

2. Zusammenfassung

In der ersten Strophe (Verse 1–4) ist der Dichter von der Schnelligkeit der Zeit überrascht und hat das Gefühl, nichts vollbracht zu haben. In den folgenden Versen erklärt der Dichter, dass er innerlich nicht entsprechend seinem Alter gereift ist. Die Verse 9–12 sagen aus, ob es fällig ist oder nicht und wer davon profitiert; es lohnt sich nicht, darüber zu spekulieren, weil das Schicksal bereits geschrieben ist. In den letzten Versen heißt es, dass Gott dem Dichter seine Gnade gegeben hat.

3. Thema

Das Thema ist Prädestination: Rettung liegt in der Unterwerfung unter den Willen Gottes.

4. Teile

Teil A: Verse 1–8. Die beiden Quartette beklagen die vermeintlich verschwendete Zeit und zeigen, dass der Sprecher zwar körperlich erwachsen, innerlich jedoch noch kindlich ist.

Teil B: Verse 9–14. Die beiden Terzetten drücken Vertrauen in das Göttliche aus und betonen die Notwendigkeit der Unterwerfung.

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