BIP, Marktversagen und Staat: Grundlagen der Makroökonomie
TOP 8: BIP und Nationaleinkommen
TOP 8
BIP = Verbrauch + InvestmentUhr + Öffentliche Ausgaben + Exporte - Importe
CF = BIP BIPUhr - Verbrauchsteuern. Sub GNP + CF = CF + RFN BIPEXT - INT RFE
CFCF NNP = BSP - Abschreibungen
PNNKF = RN = Löhne + Miete + Zinsen + Benefits
RPD = RN - (no Distrib + Benefits + Imp Contr Direktion für Soziale Sicherheit) + TE (aid)
Reales BIP = Basispreis x Menge
nominales BIP = Preis x Menge
Pro-Kopf-Einkommen = RN / BIP pro Kopf der Bevölkerung = BIP / Einwohner
Makroökonomische Probleme
- Wachstum (BIP)
- Beschäftigung (Arbeitslosigkeit / Aktivität)
- Preisstabilität (CPI)
- Haushaltsungleichgewicht (Budget)
- Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
- Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
BIP: Das BIP ist der Marktwert aller im Inland innerhalb eines bestimmten Zeitraums produzierten Endprodukte und Dienstleistungen.
Kohäsionsfonds: Der Kohäsionsfonds der EU unterstützt die Finanzierung von Projekten der Mitgliedsländer, deren Einkommen nicht mehr als 90 % des EU-Durchschnitts beträgt.
Strukturfonds: EU-Beihilfen zur Finanzierung von Projekten in den ärmsten Regionen der EU. Die wichtigsten sind der EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), der auf die Realisierung von Großprojekten in benachteiligten Gebieten abzielt.
Aspekte, die das BIP nicht enthält: Hausarbeit, ehrenamtliche Arbeit, Tauschwirtschaft.
National Wealth (Nationalvermögen)
National Wealth: Eine Reihe von Gütern, die den Bewohnern eines Landes zu einem bestimmten Zeitpunkt aktuellen oder künftigen Nutzen bringen. Komponenten sind: Konsumgüter, Fertigung, Humankapital und natürliche Ressourcen. RN = Konsumgütern + Waren + Produktion + Humankapital + Ressourcen.
TOP 9: Rolle des Staates und Marktversagen
TOP 9
Staat (Wächterstaat / Sozialstaat): Die Rolle des Staates in der Wirtschaft besteht u. a. in der Korrektur ungleicher Anfangszuteilung von Eigentum, der Versorgung kollektiver Grundbedürfnisse und der Regulierung natürlicher Monopole.
Bilaterale Ausgaben: Leistungen, für die der öffentliche Sektor im Gegenzug etwas erhält (z. B. Gehälter des Personals).
Einseitige Ausgaben: Transfers ohne direkte Gegenleistung (z. B. Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld).
Marktversagen
Failures Markt:
- Wirtschaftliche Zyklen: Kritik, dass der Markt kein stabiles wirtschaftliches Wachstum erreicht; periodische Krisen erzeugen Instabilität und Zukunftsunsicherheit.
- Externalitäten: Viele wirtschaftliche Aktivitäten erzeugen externe Effekte für Gesellschaft und Umwelt, die der Markt nicht kontrolliert. Staatliche Korrekturen umfassen a) Steuern und Subventionen, b) Regulierung und Patente sowie andere Eingriffe.
- Mangel an öffentlichen Gütern: Der Markt ist gut darin, private Nachfrage zu befriedigen, kann aber nicht in ausreichendem Maße die Menge an öffentlichen Gütern bereitstellen, die die Gesellschaft benötigt.
- Mangel an Wettbewerb: Bei Monopolen oder Kartellen kann die Preis- oder Mengenfestsetzung zu gesellschaftlichem Schaden führen.
- Gerechtigkeit (Equity): Der Markt erzeugt oft eine sehr ungleiche Einkommensverteilung, wodurch Bedürftige unbeaufsichtigt bleiben.
Nutznießer des Wohlfahrtsstaates
- Beitragsfreie Leistungen (z. B. Renten)
- Leistungen universellen Charakters (Bildung und Gesundheitsversorgung)
- Kompensatorische Leistungen (z. B. Stipendien)
Funktionen des öffentlichen Sektors und Wirtschaftspolitik
Funktionen:
- a) Regulierung der Wirtschaftstätigkeit
- b) Produktion und Lieferung von Waren und Dienstleistungen
- c) Festlegung und Erhebung von Steuern
- d) Umverteilung von Einkommen
Konjunkturpolitik
Instrumente der Konjunkturpolitik sind u. a.:
- a) Fiskalpolitik (Steuern und Staatsausgaben)
- b) Geldpolitik (Währung)
- c) Außenwirtschaftspolitik
- d) Einkommenspolitik
- e) Beschäftigungspolitik
Strukturmaßnahmen
Zu den Strukturmaßnahmen gehören:
- a) Modernisierung und Neuorganisation eines Wirtschaftssektors oder die Schaffung der Voraussetzungen für die Entwicklung einer Region
- b) Indikative Planung
- c) Nationalisierungen oder Privatisierungen