Grundlagen der Argumentation und Textkohärenz

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Das Argument: Definition und Kontext

Das Argumentieren ist der Akt, eine Reihe von Argumenten, Diskussionen oder Streitigkeiten vorzubringen. Der Akt des Argumentierens beinhaltet die Präsentation einer oder mehrerer Ideen oder persönlicher Standpunkte, die der Autor durch Textbeweise untermauert. In informellen Dialogsituationen vergessen wir oft, Beweise oder eine logische Begründung zu liefern, während in formellen Situationen und juristischen Diskursen Sorgfalt und Präzision erforderlich sind.

Elemente des Arguments

Konsistenz der Begründung

Sie besteht darin, die Begründung so voranzutreiben, dass sie bestätigt und durch Gegenargumente nicht entkräftet werden kann.

Der Beweis

Der Beweis ist das Wahrheitskriterium, das durch die Begründung oder die Darstellung des Sachverhalts erreicht wird. Es gibt fünf Elemente:

  • a) Tatsachen selbst

    Tatsachen sind offensichtlich oder notorisch und bedürfen keines weiteren Beweises.
  • b) Beispiele

    Fakten oder typische Vertreter einer bestimmten Situation.
  • c) Illustrationen

    Wenn die Beispiele eine detaillierte und ausführliche Beschreibung erfordern, sprechen wir von Illustrationen.
  • d) Statistiken

    Sie besitzen eine große Überzeugungskraft und sind fast immer unbestreitbare Beweise oder Belege, sofern sie auf einer zuverlässigen Basis beruhen. Meist werden sie in Tabellen, Diagrammen oder Karten dargestellt.
  • e) Zeugen

    Wenn sie autorisiert oder autoritär sind, ist ihre Beweiskraft unbestreitbar und sie verdienen Glauben vor Gericht.

Der Zusammenhalt des Textes

Der Text sollte sorgfältig organisiert werden, wobei auf die Kennzeichnung von Wörtern, Ideen, Stil, Sprache, Register und Verknüpfungen zu achten ist. Die Elemente sind:

  • a) Opposition und Kontrast

    Schaffen Sie Opposition oder Kontrast zu geäußerten Ansichten oder solchen, die weiter unten folgen (oppositionelle Konnektoren): (z.B. *aber*, *dennoch*, *trotz dieser*, *obwohl*, *selbst wenn*, *sondern*, *im Gegenteil*, *ungeachtet des Genannten*, *selbst so*, *jetzt*).
  • b) Ursache-Wirkungs-Beziehungen (Logik)

    Stellen Sie ein Verhältnis von Ursache (z.B. *weil*, *dafür*, *deshalb*) und Folge (z.B. *dann*, *daher*, *folglich*, *dementsprechend*) her.
  • c) Zweck oder Absicht

    Erklären Sie den Zweck oder die Absicht (z.B. *um zu*, *damit*, *zu diesem Zweck*, *für die Zwecke*).
  • d) Addition und Erweiterung von Ideen

    Drücken Sie die Summe von Ideen aus, erzielen Sie eine Verlängerung oder Fortschritte, fügen Sie neue Informationen hinzu (additive Konnektoren): Begriffe der Addition, um ein neues Thema zu beginnen oder um höchste Grade zu intensivieren.
  • e) Ähnlichkeiten hervorheben (Vergleiche)

    Markieren Sie eine Art von Ähnlichkeit zwischen den Angaben (vergleichende Konnektoren): (z.B. *ähnlich*, *gleichfalls*, *ebenfalls*, *vergleichbar*).
  • f) Bezugnahme und Wiederholung

    Geben Sie einen Hinweis auf etwas, das später in anderer Form reproduziert wird oder das in einer oder mehreren vorherigen Anweisungen ausgedrückt wurde (anpassende Konnektoren): Erklärung, Reprise, Modellierung, Unterricht, Betonung oder auf etwas zu bestehen.
  • g) Gliederung des Textes

    Zur Gliederung der verschiedenen Teile des Textes: Beginn der Rede, Schluss, Übergang; Aufzählungen, zeitliche Abfolgen; Exkurse; Raum.

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