Grundlagen der digitalen Bildverarbeitung und Hardware
1. Digitalkamera
CCD-Fotosensor
Die Digitalkamera-Komponente, die für die Umwandlung von Licht in elektrische Signale zuständig ist.
Merkmale einer Digitalkamera
- Auflösung: Beschreibt, wie viele Details in einem Bild zu sehen sind. Der beste Kompromiss zwischen Megapixel-Anzahl und Bildqualität wird bei Kompaktkameras oft mit 6-Megapixel-Sensoren erreicht.
- Optischer Zoom: Ein Feature, das die Brennweite der Kamera verändert. Der häufigste Wert ist 4x.
- Bildschirmgröße: Die nutzbare Fläche auf dem Monitor. Der häufigste Wert liegt bei 2,5 Zoll.
- Energieversorgung: Die Stromversorgung erfolgt meist über Batterien oder Akkus, wobei Lithium-Ionen-Akkus am verbreitetsten sind.
Typen von Digitalkameras
- Kompakt: Eine einfache Kamera mit fest verbautem Objektiv.
- Reflex (DSLR): Eine Kamera, bei der das Bild durch das Objektiv direkt und ohne Fehler betrachtet werden kann.
- Bridge: Eine Kamera, die Eigenschaften von Kompakt- und Reflexkameras vereint.
2. Scanner
Scanner bestehen aus einer Glasoberfläche, auf der das Dokument platziert wird. Unter dieser bewegt sich ein Scan-Arm, an dem die Lichtquelle und der Fotosensor montiert sind.
Multifunktionsgeräte
Ein Gerät, das Drucker, Scanner und Kopierer kombiniert.
Merkmale eines Scanners
- Farbtiefe (Bit): Die häufigste Farbtiefe beträgt 48 Bit.
- Auflösung (dpi): Die häufigste Auflösung liegt bei 2400 x 4800 dpi.
- Anschluss (Port): Der Standard ist meist USB 2.0.
OCR und Bildverarbeitung
OCR: Programme, die handschriftliche oder gedruckte Textdokumente in digitalen Text umwandeln.
Pixel-Interpolation: Eine Methode, um eine größere Bildgröße zu erhalten, indem fehlende Informationen durch Algorithmen ergänzt werden.
3. Speicherkarten
- CompactFlash: Ursprünglich für Datenspeicher in tragbaren elektronischen Geräten entwickelt.
- Microdrive: Eine Speichertechnologie basierend auf einer 1-Zoll-Festplatte.
- Memory Stick: Ein von Sony entwickeltes Format, das über Adapter angeschlossen werden kann.
- Multimedia Card (MMC): Speicherkarte für viele elektronische Geräte wie Digitalkameras.
- Secure Digital (SD): Flash-Speicherkarte für Kameras, Mobiltelefone und Spielkonsolen.
- SmartMedia: Ein von Toshiba 1995 entwickelter Standard als Konkurrenz zu CompactFlash.
- xD-Picture Card: Proprietäres Flash-Speicherkartenformat von Olympus und Fujifilm.
4. Merkmale eines digitalen Bildes
- Farbtiefe: Die Anzahl der Bits, die notwendig sind, um die Farbe eines Pixels darzustellen.
- Bildauflösung: Gibt die Detaildichte an, gemessen in Pixeln.
- Bildgröße: Die physischen Dimensionen in Breite und Höhe (z. B. 1024 x 720 Pixel).
5. Bilddateiformate
Formate für Digitalkameras
Gängige Formate sind JPEG, TIFF, PNG und RAW.
- JPEG: Ein komprimiertes Format, das Bildqualität zugunsten kleinerer Dateigrößen reduziert.
- TIFF: Wird in der Kamera meist unkomprimiert oder mit verlustfreier Kompression gespeichert.
- PNG: Ein Format, das entwickelt wurde, um ältere Bildformate der 90er Jahre zu ersetzen.
- RAW: Ein Rohdatenformat, das bei hochwertigen Kameras verwendet wird und keinen Standard darstellt.
Rastergrafik
Ein Bild, das aus farbigen Punkten oder Pixeln besteht, die auf einem Bildschirm oder Papier dargestellt werden.