Grundlagen der Forschungsmethodik und Marktforschung

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Arten der Forschung

Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Forschung:

  • Qualitative Forschung: Hierbei wird ein Feld untersucht, ohne dass eine strenge statistische Definition der Stichprobengröße erforderlich ist. Die Ergebnisse sind nicht zwingend auf die gesamte Bevölkerung übertragbar.
  • Quantitative Forschung: Diese nutzt Instrumente zur Bestimmung einer Stichprobe mittels statistischer Methoden. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die gesamte Bevölkerung.

Sekundärquellen in der Forschung

Sekundärquellen basieren auf Primärquellen und beinhalten Verallgemeinerung, Analyse, Synthese, Auslegung und Bewertung. Sie dienen meist als Kommentar oder Analyse einer Hauptquelle.

  • Beispiel: Eine Primärquelle ist das Internet, während meine Notizen zur Forschungsmethodik eine Sekundärquelle darstellen.
  • Vorteile: Niedrige Kosten und hohe Geschwindigkeit.
  • Nachteile: Entsprechen nicht immer exakt dem aktuellen Forschungsbedarf.

Unterteilung der Sekundärforschung

  • Interne Sekundärquellen: Dokumente, Formulare und Ergebnisse früherer Untersuchungen innerhalb eines Unternehmens oder einer Einrichtung.
  • Externe Sekundärquellen: Basieren auf veröffentlichten Studien, Büchern oder dem Internet.

Herkunft externer Sekundärquellen

  • Öffentliche Quellen: Veröffentlichungen, Bibliotheken, internationale Organisationen, Handelsregister.
  • Private Quellen: Branchenverzeichnisse, Fachzeitschriften, Medienführer.

Marketing-Informationssysteme

Marketing-Informationssysteme sind dauerhafte, organisierte Strukturen aus Menschen, Technologien und Verfahren. Sie dienen der Erfassung, Verarbeitung und Verbreitung von Informationen, um die Entscheidungsfindung in einer Organisation zu erleichtern. Ein solches System muss ganzheitlich sein, eine globale Vision des Unternehmens und seines Umfelds bieten und stets aktuell gehalten werden.

Klassifizierung von Studien

  • Explorative Studien: Dienen der Vertiefung des Verständnisses eines Problems oder der Überprüfung von Hypothesen.
  • Deskriptive Studien: Analysieren ein Phänomen und seine Komponenten detailliert durch Messungen.
  • Querschnittstudien: Eine „fotografische“ Momentaufnahme statischer Elemente ohne Berücksichtigung der Zeit.
  • Längsschnittstudien: Messen den Wert von Variablen über einen längeren Zeitraum (diachrone Studie).
  • Erklärende Studien: Analysieren Ursachen für beobachtete Tatsachen (z. B. sozioökonomische Variablen wie Alter oder Geschlecht).
  • Prädiktive Studien: Prognostizieren den Wert einer Variable in der Zukunft.
  • Korrelationsstudien: Untersuchen, ob und wie verschiedene Phänomene miteinander in Beziehung stehen.
  • Experimentelle Studien: Der Forscher greift aktiv in den Prozess ein, um Ergebnisse zu beeinflussen.
  • Nicht-experimentelle Studien: Der Forscher beobachtet Phänomene in ihrem natürlichen Verlauf ohne Eingriff.
  • Transkript-Studien: Vergleich von Personen mit einem spezifischen Merkmal (z. B. Krankheit) mit einer entsprechenden Kontrollgruppe.

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