Grundlagen der Kommunikation und Erzähltheorie

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Grundlagen der Kommunikation

  • Kommunikation: Prozess, durch den ein Emittent eine Nachricht an einen Empfänger sendet.
  • Zeichen: Etwas, das auf eine Idee hindeutet, die etwas anderes vermuten lässt.
  • Sprache: Fähigkeit, durch die Menschen mittels mündlicher Zeichen miteinander kommunizieren können.
  • Einzelsprache: Konkrete Sprache, die eine Gemeinschaft von Sprechern teilt.
  • Signifikant: Lautbild oder Schriftbild, das ein Konzept ausdrückt.
  • Bedeutung (Signifikat): Die mit einem Signifikanten assoziierte Idee oder ein Konzept.

Wortbildung

  • Wurzel: Grundlegende Bedeutung des Wortes.
  • Endung (Desinenz): Wird an das Ende eines Wortes angefügt, um eine andere Form dieses Wortes zu bilden.
  • Affix: Verbindet die Wurzel mit einem anderen Wortteil:
    • Suffix: Hinter der Wurzel.
    • Präfix: Vor der Wurzel.
  • Polysemie: Ein Signifikant hat mehr als eine Bedeutung.

Erzähltheorie

  • Erzählung: Darstellung realer oder fiktiver Handlungen, an denen Charaktere beteiligt sind.
  • Fakten: Journalistische Texte wie Nachrichten oder Berichte.
  • Fiktive Ereignisse: Literarische Erzählungen (Mythen, Legenden, Romane etc.).
  • Interner Erzähler: Charakter, der als Akteur in der Geschichte präsent ist (erste Person).
  • Externer Erzähler: Nimmt nicht an den beschriebenen Ereignissen teil; kann allwissend oder objektiv in der dritten Person berichten.

Charaktere

  • Nach Bedeutung: Hauptcharaktere (tragen das Gewicht der Handlung, oft gegen Antagonisten) und Nebencharaktere.
  • Nach psychologischer Tiefe: Flache Charaktere (verkörperte Stereotypen) oder runde Charaktere (bieten größere psychologische Komplexität und Entwicklungspotenzial).

Erzählstruktur

  • Ort: Real (objektiv) oder imaginiert (subjektiv). Glaubwürdige Orte machen Geschichten realistisch oder fantastisch (z. B. Science-Fiction).
  • Zeitliche Ausdrücke: Verorten die Handlung durch Verbformen und Zeitmarkierungen.
  • Charakterisierung: Erfolgt durch Handlungen, Beschreibungen, Monologe, Dialoge sowie Gedanken in direkter oder indirekter Rede.

Äußerungsformen

  • Äußerungsakt: Eine Tatsache, eine Aussage oder ein Objekt, das bestätigt oder verneint wird.
  • Interrogativsatz: Hat die Form einer Frage.
  • Exklamativsatz: Hat die Form eines Ausrufs.
  • Hortativ: Ein Aufruf oder eine Aufforderung.
  • Desiderativ: Ausdruck eines Wunsches.
  • Dubitativ: Ausdruck eines Zweifels.
  • Möglichkeit: Präsentiert eine Wahrscheinlichkeit oder eine Option.
  • Phrasen: Wortgruppen, die eine besondere Rolle spielen.
  • SV (Satzverbindung/Prädikat): Kern ist das Verb.

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