Grundlagen der Linguistik und das romantische Drama
Textarten und ihre Merkmale
Argumentative Texte: Sie stellen ein Thema objektiv und geordnet dar, sodass andere es verstehen oder kennenlernen können. Expositorische Texte mit narrativen Fragmenten (Handbücher) verwenden eine sehr technische Präsentation und besitzen einen hohen objektiven Wert. Expositorische Texte mit narrativen Fragmenten (Geschichtsbücher) erklären Abläufe durch den Lauf der Zeit. Expositorische Texte mit argumentativen Fragmenten (journalistische Texte) zeigen Informationen an, die ein gewisses Maß an Subjektivität widerspiegeln.
Wie beschreibt man eine Erfindung?
- Wählen Sie einen Hinweis: Er zeigt die Größe, Form, Funktion und weitere wichtige Angaben.
- Art der Information: Um etwas über eine Erfindung zu erklären, muss die Reihenfolge beim Schreiben berücksichtigt werden (z. B. zuerst auf der einen Seite ... usw.).
- Wählen Sie die Sprache: Nutzen Sie das Präsens und Adjektive. Es spiegelt Ihre Meinung wider, und Sie können ein Foto hinzufügen.
Variable Wörter
Diese Wörter können ihre Form ändern.
- Substantiv oder Name:
- Klasse: Gattungsname oder Eigenname, konkret oder abstrakt, zählbar oder nicht zählbar, individuell oder kollektiv.
- Morphologie: Genus (Geschlecht) und Numerus (Anzahl).
- Adjektiv:
- Klasse: Erläuternd (beschreibt den Namen) oder kategorisierend.
- Morphologie: Genus, Numerus und Grad (Positiv, Komparativ oder Superlativ).
- Verb:
- Klasse: Transitiv, intransitiv und kopulativ.
- Morphologie: Person, Numerus, Tempus, Modus, Aspekt (perfektiv: Abschluss der Handlung; imperfektiv: Dauer oder noch nicht abgeschlossen) und Diathese (Stimme).
- Determinativ: Begleitet das Substantiv.
- Klassen: Artikel (bestimmt: der, die, das; unbestimmt: ein, eine), Possessivpronomen (mein, dein, sein ...), Numerale (Ordinalzahlen: zweiter, achter; Kardinalzahlen: eins, zwei ...), Demonstrativpronomen (dieser, jener), Indefinitpronomen (einige, wenige, viele), Interrogativ- oder Exklamativpronomen (wer, wie, wie viele ...), Relativpronomen (wer, was, wen, dessen).
- Morphologie: Genus, Numerus, Person (bei Possessivpronomen).
- Pronomen: Ersetzt das Substantiv.
- Klassen: Personalpronomen (ich, du), Possessivpronomen (mein, dein), Numerale (Ordinal: sechster; Kardinal: drei), Demonstrativpronomen (dieses), Indefinitpronomen (gleiche, keiner, etwas), Relativpronomen (diejenigen, deren), Interrogativ- oder Exklamativpronomen (wer, was).
- Morphologie: Genus, Numerus, Person.
Wortbildung
- Ableitung: Freundlichkeit – sehr gut.
- Zusammensetzung: Schärfer – weitere Tipps.
- Abkürzungen: ESO (Educación Secundaria Obligatoria).
- Akronyme: Muppets (Puppen-TV).
- Verkürzung: Lit. – Literatur.
Unveränderliche Wörter
Diese Wörter werden immer in der gleichen Weise verwendet.
- Präpositionen: (zu, nach ...)
- Konjunktionen:
- Nebenordnend: kopulativ (und, sowie, weder/noch), disjunktiv (oder), adversativ (aber, sondern).
- Unterordnend: Vergleich (mehr als, wie), Kausal (weil, da), Final (damit, um zu), Konditional (wenn, sofern), Konzessiv (obwohl, obgleich), Konsekutiv (sodass, folglich).
- Adverbien: Ort (hier, gegenüber), Zeit (vorher, bald), Modus (so, wie), Menge (wenig, viel), Bestätigung (ja, tatsächlich), Verneinung (nein, nie), Zweifel (vielleicht, eventuell).
- Interjektionen: au, ah, bumm.
- Wortverbindungen: Adverbiale (vielleicht), präpositionale (alle zusammen), verbale (verpassen), determinierende (eine Menge), adjektivische (auf den Arm nehmen).
Zeichensetzung
- Punkt: Punkt am Satzende, Abkürzungspunkt.
- Doppelpunkt: Vor Zitaten, Dialogen, Beispielen oder nach Briefanreden.
- Semikolon: Zwischen Gliedern einer Aufzählung, vor Konjunktionen wie "aber".
- Auslassungspunkte: Unvollendeter Satz, auch in Klammern.
- Komma: Kurze Pause, Einschübe, vor Bindewörtern oder um anzuzeigen, dass ein Verb ausgelassen wurde.
Wortschatz
- Wortfamilie: Wörter mit demselben Lexem (Wortstamm).
- Wortfeld: Wörter mit verwandter Bedeutung.
Das romantische Drama
Merkmale
- Aufbau: Erzählt mehr als eine Geschichte, spielt an verschiedenen Orten über einen unbestimmten Zeitraum.
- Metrik: Mischung aus Vers und Prosa.
- Persönlichkeit:
- Held: Geheimnisvoll, unglückliches Schicksal, freiheitsliebend, Rebell gegen die Welt.
- Dame: Charakterisiert durch Süße, Unschuld und Leidenschaft; sie lebt und stirbt für die Liebe.
- Thema: Das Hauptthema ist die Liebe.
Europäische Dramatiker
- Friedrich Schiller (1759–1805): Deutscher Schriftsteller, Hauptvertreter des europäischen Dramas, erneuerte das romantische Theater. Werke: Maria Stuart, Die Jungfrau von Orleans, Wilhelm Tell.
- Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832): Dichter und Essayist, Vorläufer des romantischen Dramas mit Faust. Der Held symbolisiert die menschliche Unruhe angesichts des Wissens. Die Handlung spiegelt die Legende eines Mannes wider, der seine Seele für absolutes Glück dem Teufel verkauft.
- Victor Hugo (1802–1885): Absolute Erneuerung des romantischen Dramas. Schrieb Cromwell gegen klassische Konventionen und schlug die Auflösung der Genres vor. Prinzip: "Die Freiheit in der Kunst". In Hernani mischt er das Tragische mit dem Komischen.
Das spanische romantische Drama
- Francisco Martínez de la Rosa: Schrieb Die Verschwörung von Venedig über den Adel und die Entdeckung der Stadt.
- Antonio García Gutiérrez: Sein Werk Der Troubadour ist voller Geheimnisse: ein Held, eine engelhafte Heldin, Tyrannei des Schicksals und ein tragisches Ende.
- Juan Eugenio Hartzenbusch: Sein berühmtestes Werk Die Liebenden von Teruel wurde von einer alten Legende über Diego de Marsilla und Isabel Segura inspiriert.
- Ángel de Saavedra (Herzog von Rivas): Don Álvaro oder die Macht des Schicksals. Nutzt fantastische Elemente und Dialoge. Themen: Schicksalhafte und unmögliche Liebe, Moral, Politik oder Ehre.
- Struktur von "Don Álvaro": 5 Akte in 3 Teilen. 1. Teil: Liebesgeschichte und Tod des Marquis von Calatrava. 2. Teil: Das Leben der Verliebten nach dem Tod. 3. Teil: Ende von Álvaro; seine Geliebte Leonora stirbt durch ihren Bruder, bevor Álvaro Suizid begeht.
- José Zorrilla: Bekannt für Don Juan Tenorio. Greift den Charakter von Tirso de Molina auf. Themen: Liebe, Ehre und Tod.
- Der Mythos des Don Juan: Ein edler Charakter, fähig zu Liebe und Reue, Opfer eines überlegenen Schicksals. Struktur: 1. Teil: Legende des Verführers. 2. Teil: Legende des steinernen Gastes.