Grundlagen der Maschinenelemente und Getriebetechnik

Technologie2,89 KB

Wellen und Achsen

Welle: Ein in der Regel zylindrisches Bauteil zur Übertragung von Kreisbewegungen und Drehmomenten.

Achse: Ein zylindrisches Bauteil, um das sich andere mechanische Teile drehen.

Kupplungen

  • Starre Kupplung: Verbindet Wellen starr miteinander. Sie sind nicht für Fluchtungsfehler ausgelegt.
  • Elastische Kupplung: Nutzt eine elastische Gummidichtung, um Toleranzen bei der Ausrichtung auszugleichen und Vibrationen zu absorbieren.
  • Zellenkupplung: Ermöglicht eine variable Trennung zwischen Wellen und erlaubt eine seitliche Verschiebung bei der Drehmomentübertragung.
  • Gelenkwelle: Überträgt Bewegungen über ein Kreuzgelenk (Gabelgelenk). Häufig in Fahrzeugen zwischen Getriebe und Differential eingesetzt.

Drehmomentbegrenzung und Reibung

  • Drehmomentbegrenzer: Begrenzt das übertragene Drehmoment, um Schäden zu vermeiden (z. B. durch Reibung oder Scherbolzen).
  • Radreibung: Überträgt das Moment zwischen Welle und Rad. Der Druck kann über eine Schraube eingestellt werden.
  • Scherbolzen: Ein kalibriertes Element, das bei Überlastung gezielt abschert, um das Getriebe zu schützen.

Mechanismen

4-Gelenk-Mechanismus

Ein Gerät aus vier gelenkig verbundenen Stangen. Bei vollständiger Rotation spricht man von einer Kurbelschwinge.

Kurbeltrieb

Wandelt eine Kreisbewegung in eine geradlinige, hin- und hergehende Bewegung um.

Unendliche Pleuelstange

Ein Mechanismus, bei dem die Kurbel eine mobile Verbindung steuert; bekannt aus historischen Dampfmaschinen.

Übertragungselemente

Übertragung auf feste Elemente: Dient der Kraftübertragung zwischen parallelen Achsen, meist durch Riemen oder Ketten.

Übersetzungsverhältnis: Das Verhältnis zwischen der Drehzahl der Ausgangswelle zur Eingangswelle (w1/w2 = T1/T2).

Zahnradgetriebe

Mechanismen zur Übertragung von Drehbewegungen:

  • Geradverzahnte Stirnräder: Übertragen Bewegungen zwischen parallelen Achsen bei niedrigen Geschwindigkeiten und geringen Lasten.
  • Schrägverzahnte Räder: Die Zähne greifen gleitend ineinander, was die Übertragung größerer Kräfte ermöglicht.
  • Kegelräder: Übertragen Bewegungen zwischen sich schneidenden Achsen.
  • Innenverzahnte Räder: Die Zähne liegen innen; beide Achsen drehen sich in die gleiche Richtung.
  • Zahnstange und Ritzel: Wandelt eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung um.
  • Schneckengetriebe: Kopplung zwischen einer Schnecke und einem Zahnrad bei sich kreuzenden Achsen (meist 90°).

Herunterladen

PDF Word HTML