MIG/MAG-Schweißen: Grundlagen, Ausrüstung und Schutzgase

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Zusammenfassung

Das Dokument erklärt das MIG/MAG-Schweißen, ein Lichtbogenverfahren mit Schutzgas, und beschreibt die nötige Ausrüstung wie Energiequelle, Drahtvorschub und Pistole. Außerdem werden Schutzgase, Metalltransfer-Modi und Einflussfaktoren behandelt. Kurze Abschnitte zum Punktschmelzschweißen und zum WIG-Verfahren ergänzen den Überblick.

Kernpunkte

  • Beim MIG/MAG-Schweißen erzeugt ein Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück die Wärme, und ein Schutzgas schützt das flüssige Metall.
  • MIG steht für Metal Inert Gas (Inertgas), MAG für Metal Active Gas (Aktivgas).
  • Die Energiequelle wandelt den Netzstrom mit 220 V oder 380 V über einen Gleichrichter in eine einstellbare, konstante Spannung um.
  • Der Drahtdurchmesser richtet sich nach der Dicke der Werkstücke.
  • Gängige Schutzgase sind Argon, Helium und Kohlendioxid (CO2), die sich in Dichte, Lichtbogenstabilität und Einbrandtiefe unterscheiden.
  • Metalltransfer erfolgt als Sprühlichtbogen, Kurzlichtbogen oder Übergangslichtbogen; Stromstärke, Spannung, Vorschub, Polung und Gasfluss beeinflussen das Ergebnis.

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MIG/MAG-Schweißen: Grundlagen und Verfahren

MIG / MAG: Das Schweißen erzeugt Schweißnähte (kein Kauf erforderlich). Wärme-Fusion erfolgt durch einen Lichtbogen zwischen der Elektrode und dem Werkstück. Ein Schutzgas schützt das flüssige Metall in der Schweißnaht vor Kontamination. Wenn ein Inertgas verwendet wird, spricht man von MIG (Metal Inert Gas), und wenn es sich um ein Aktivgas handelt, von MAG (Metal Active Gas).

Schweißausrüstung (Equipment)

Energiequelle: Anschluss an das Netz mit 220 V oder 380 V. Sie besteht aus einem Gleichrichter, der Ströme in eine einstellbare, konstante Spannung umwandelt.

Elektrodendraht-Vorschubmechanismus: Die Rolle sitzt auf einer Achse, welche die Drahtspule hält. Eine Feder bremst die Drehung ab, um ein Nachlaufen durch Trägheit nach dem Schweißen zu verhindern. Die Drahtführung erleichtert das Zentrieren des Drahtes am Eingang des Rollensystems und des Antriebssystems. Der Drahtvorschubmotor dreht die Rollen, die den Draht zur Pistole drücken.

Das System verhindert, dass der Draht verklemmt oder an der Ausfahrt der Rollen wirrt. Die Pistole überträgt den Netzanschlussstrom und verfügt über Eingänge für Drahtelektrode und Schutzgas.

Der Drahtdurchmesser ist proportional zur Dicke der Werkstücke. Er besitzt eine äußere Kupferbeschichtung zur Verbesserung des elektrischen Kontakts im Rohr und zum Schutz vor Oxidation.

Pistole und Brenner

Die Pistole führt Draht und Gas für die Realisierung des Lichtbogens zu. Sie ermöglicht den einfachen Zugang zum Schmelzbad. Die Kontaktspitze überträgt den Strom kurz vor dem Austritt auf den Draht und verhindert, dass dieser an Metallteilen festklebt.

Manometer: Zeigt den Innendruck der Gasflasche an, während ein Durchflussmesser den Schutzgasstrom regelt.

Schutzgase

  • Argon: Hohe Dichte, bietet guten Schutz für die Schweißnaht, leichte Zündung, schmale Nähte.
  • Helium: Geringe Dichte, schützt den Lichtbogen mit größeren Schwierigkeiten, geringe Stabilität, gute Einbrandtiefe.
  • Kohlendioxid (CO2): Hohe Dichte und Leitfähigkeit, guter Schutz und breite Einbrandtiefe.

Metalltransfer-Modi

Niedrig: Tropfen wachsen auf einen großen Durchmesser an, Übertragung weniger Tropfen pro Sekunde.

Mittel: Größe verringert sich schnell auf Elektrodendurchmesser oder kleiner, hunderte Tropfen pro Sekunde.

Hoch: Transfer sehr kleiner Tropfen, die Trenngeschwindigkeit erhöht sich mit der Stromintensität.

Formen: Sprühlichtbogen (Spray), Kurzlichtbogen (Short Circuit), Übergangslichtbogen (Globular).

Einflussfaktoren beim MIG/MAG-Schweißen

Stromintensität, Ausgangsspannung, Vorschubgeschwindigkeit, Polung des Stroms, Gasfluss.

Punktschmelzschweißen

Wird in der Blechbearbeitung, Montage und bei der Herstellung sowie Reparatur von Karosserien verwendet.

Faktoren: Schweißdauer, Elektrodendruck, Schweißleistung, Oberflächenzustand.

WIG-Schutzgasschweißen (TIG)

Erzeugt intensive Hitze durch einen Lichtbogen zwischen einer Wolframelektrode und dem Werkstück.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen MIG und MAG?

Beim MIG-Schweißen wird ein Inertgas verwendet, beim MAG-Schweißen ein Aktivgas. Das Prinzip mit Lichtbogen und Schutzgas bleibt gleich.

Welche Aufgabe hat das Schutzgas beim MIG/MAG-Schweißen?

Das Schutzgas schützt das flüssige Metall in der Schweißnaht vor Verunreinigungen aus der Umgebung.

Wovon hängt der Drahtdurchmesser ab?

Der Drahtdurchmesser ist proportional zur Dicke der Werkstücke, die geschweißt werden.

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Test

1. Wofür steht die Abkürzung MIG?
2. Welche Aufgabe hat die Energiequelle beim MIG/MAG-Schweißen?
3. Welches Schutzgas hat laut Text eine geringe Dichte und eine geringe Stabilität des Lichtbogens?
4. Was bewirkt die Kontaktspitze an der Pistole?
5. Welcher Faktor gehört laut Text NICHT zu den Einflussfaktoren beim MIG/MAG-Schweißen?
6. Wo wird das Punktschmelzschweißen laut Text vor allem eingesetzt?

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