Grundlagen der Pädagogik, Didaktik und Heilpädagogik
Grundlagen der Pädagogik und Heilpädagogik
Befähigung (Enable): Eine Person für etwas geeignet machen, für das sie es vorher nicht war. Es ist der Prozess, bei dem ein Gegenstand eine Funktion erwirbt. Sanierung (Rehabilitation): Der Prozess, durch den ein Subjekt eine verlorene Funktion wiedererlangt.
Heilpädagogik und Bildungsprozesse
Heilpädagogik ist jene Disziplin, die Methoden für Schüler nutzt, die von der regulären Ausbildung nicht profitieren und spezielle Systeme erfordern, um eine Diagnose zu erreichen. Voraussetzung ist ein multidisziplinäres Curriculum für besondere und differenzierte Methoden (motorisch, sensorisch, intellektuell, sozial oder Multidefizit). Hierfür ist eine Unterstützung durch multidisziplinäre Teams erforderlich.
BILDUNG: Eine kritische Rolle der Gemeinschaft, die sich aus dem Fortbestand und der Lebensweise ergibt. Individuen durchlaufen eine Summe von kulturellen Prozessen der Assimilation und Differenzierung. Dies geschieht aufgrund spontaner Aktionen oder absichtlicher Ausübung durch Erzieher (ältere Generation oder gegenseitig).
Typen der Bildung
Durch Bildung können individuelle Persönlichkeiten und berufliche Bestimmungen verbessert werden, um Autonomie zu erreichen und zum Fortschritt der Gemeinschaft beizutragen:
- Spontan, reflektiert oder informell: Unorganisiert; hinterlässt unbeabsichtigt eine unauslöschliche Spur, die dem Menschen innewohnt. Sie ergibt sich aus der Koexistenz und wird unbewusst assimiliert.
- Formal oder systematisch: Institutionalisiert, geplant und vorsätzlich; impliziert medizinische Bewertung sowie voreingestellte Ziele und Vorgaben.
Wissenschaft und Instruktion
Pädagogik und Instruktion erleichtern den Erwerb von Wissen, kommunizieren Erkenntnisse und Technologien, damit Schüler weiterhin nach einem einzigartigen Wissen streben. KULTUR: Natur, die durch Menschenhand umgestaltet wurde.
LEHREN: Ein koordinierter Kommunikationsprozess im Raum. Das Vorgehen führt die Studierenden systematisch zu Fakten, Ideen und Techniken. Da Wissen eine gemeinsame menschliche Tätigkeit ist, basiert die Interaktion auf drei Komponenten: ein oder mehrere Schüler, der Lehrer und der Gegenstand der Erkenntnis.
Unterricht und Lernen
Unterricht (Didaktik): Technik und Lehre des Unterrichtens; ermöglicht das Lernen als Kunst. LERNEN: Jede dauerhafte Veränderung im Verhalten, die auf ERFAHRUNG basiert. Relativ: Dies ist eine einzigartige und individuelle Erfahrung einer Person in einem bestimmten Kontext.
Methodik und Unterrichtsplanung
Ausbildung und Methode: Das Denken lenkt die Aktivität und kontrolliert die Art des Handelns sowie die Ergebnisse. Es ist ein vorsätzlicher, rationaler und verantwortungsbewusster Modus. Ein Entwurf (Schema), bei dem Verfahren als ordnungspolitische Blaupause dienen.
- Wissenschaftlich: Objektive Wahrheit; Untersuchung durch Induktion und Deduktion.
- Bildung: Ziel ist es, eine Wahrheit zu vermitteln.
Plan: Eine intelligente und gut berechnete Schätzung aller Phasen der schulischen Arbeit sowie die rationelle Programmierung aller Aktivitäten, damit die Lehre sicher, wirtschaftlich und effizient ist. (Planung der kommunikativen Fähigkeiten: Alle Planungen zur Leistungsverbesserung basieren auf Verhaltensstandards, in denen ausgebildet wird.)
Merkmale eines guten Unterrichtsplans
- Grundsätzliche Kontinuität
- Flexibilität
- Objektivität und Realismus
- Präzision und Klarheit
Pädagogische Ziele
Pädagogische Ziele: Drücken die Verhaltensänderungen aus, die von den Lernern als Folge des Lehr-Lern-Prozesses erwartet werden.
Lernziele: Das Kind befähigen, zweisilbige Wörter mit dem Laut „R“ korrekt zu artikulieren. Diese sollten in messbaren Größen angegeben und ohne Unterbrechung bewertet werden. Es müssen Bedingungen für die Ausführung und das zu erreichende Leistungsniveau vorliegen.
Klassifizierung der Ziele
- Allgemein (Gral): Verstehen, begreifen, wissen (z. B. „Das Kind kennt Tiere“).
- Spezifisch (Esp): Zeigen, Gruppen bilden, benennen, sprechen, adressieren, beschreiben, zählen.
- Operativ (Opera):
- Präsentation: Am Ende in der Lage sein...
- Verhalten: Benennen.
- Inhalt: Teile des Gesichts.
- Bedingungen: Mit einer Puppe.
- Effizienz: Ohne Fehler.
Beispiel: Kind mit gemischten Schwierigkeiten bei der Artikulation von Phonemen. Allgemein: Bis zum Ende des Semesters die korrekte Artikulation von Phonemen beherrschen. Spezifisch: Das Kind wiederholt Wörter.