Philosophische Strömungen zur Realität
- Realismus: Der Verstand ist wie ein Spiegel, der die Wirklichkeit abbildet.
- Idealismus: Der Geist nutzt Prinzipien oder Kategorien, um die Wirklichkeit im kognitiven Prozess zu strukturieren.
- Rationalismus: Die Vernunft ist die Quelle aller wahren Erkenntnis.
- Empirismus: Die Erfahrung ist die Quelle aller wahren Erkenntnis.
Rationelle Lösungen der Wirklichkeit
- a) Real ist, was dem Kriterium der Klarheit und Deutlichkeit entspricht.
- b) Durch den methodischen Zweifel erreiche ich die erste unzweifelhafte Wahrheit.
- c) Erste unzweifelhafte Realität: „Ich denke, also bin ich“.
- d) Drei Arten von Ideen in der menschlichen Seele: angeborene, zufällige und künstliche Ideen.
Vitalismus und das Verhältnis zur Wirklichkeit
- a) Die erste und primäre Realität ist das Leben.
- b) Die Kategorien dieser Realität sind: Freiheit, Umstände und Lebenserfahrung.
- c) Die Art und Weise der wahren Erkenntnis, die historische Gründe bietet, ist der Perspektivismus.
Empiristische Lösung für das Problem der Realität
- a) Die sinnliche Wirklichkeit ist das, was wir durch die Sinne wahrnehmen.
- b) Entstehung von Wissen: Wahrnehmungen und Vorstellungen.
- c) Wissen wird durch das Prinzip der Assoziation zwischen Ideen erläutert.
- d) Der Zufall ist das kognitive Prinzip, das den Umfang des Tatsächlichen regelt.
- e) Wissen wird als sichere Überzeugung verstanden.
Bewusstsein
- Psychologische Sicht: Das Bewusstsein vom Bewusstsein.
- Moralische Perspektive: Praktische Vernunft.
- Epistemologische Perspektive: Vernunft.
Kants Merkmale des Idealismus
- a) Transzendentale Methode: Rückgang auf die Bedingungen der Möglichkeit.
- b) Differenz zwischen dem Angeborenen und dem a priori.
- c) Transzendentale Erkenntnis als Erkenntnis a priori.
Bewusstsein als reine Vernunft
- a) Das a priori ist das, was der Erfahrung vorausgeht.
- b) Die reine Vernunft als Quelle aller Elemente der Erkenntnis (Sinnlichkeit, Verstand, Vernunft).
Kants Urteilstheorie
- a) Analytische Urteile sind erläuternd, universell und notwendig, erweitern aber nicht die Erkenntnis.
- b) Synthetische Urteile sind erweiternd (a posteriori oder a priori).
Raum und Zeit als a priori Formen
- a) Raum ist die a priori Form der Sinnlichkeit für äußere Phänomene.
- b) Zeit ist die a priori Form der Sinnlichkeit für alle internen und externen Phänomene.
Phänomenologische Methode
- a) Epoché: Ausklammern aller bisherigen Erkenntnisse.
- b) Eidetische Reduktion: Umstellung der Tatsachen auf das Wesen.
- c) Transzendentale Reduktion: Umwandlung des Wesens in die intentionalen Gehalte des Bewusstseins.
- d) Wesensintuition: Uneigennützige Betrachtung der Essenzen.