Massenmedien und ihre Rolle in der Bildung
Medien parallel zur Schule
Die Massenmedien wirken auf die gesamte Gesellschaft und vermitteln Inhalte, die oft im Hinblick auf den ursprünglichen Text zum Ausdruck gebracht werden sollen. Sie qualifizieren sich als „Massenmedien“, da das Thema der Beteiligung oft begrenzt ist, während die Nachrichten große Teile der Bevölkerung erreichen.
Auswirkungen und pädagogische Rolle der Massenmedien
Die Massenkommunikationsmedien (*Medien*) haben eine besondere Wirkung. Wenn sie jedoch nicht vorhanden oder nicht begründet sind, erzeugen ihre Effekte lediglich Wiederholungen oder Modifikationen.
Massenmedien können nicht nur als pädagogische Mittel, sondern auch als Studienobjekte für die Bildung angesehen werden. Sie werden zum Studienobjekt, wenn es darum geht, ihren kritischen Gebrauch zu fördern und sie in die Lehrpläne der Schulen aufzunehmen.
Der gedruckte Text: Grundlage der Wissensakkumulation
Der gedruckte Text war das erste große Medium, das die Kultur verallgemeinerte und das Prinzip der Anhäufung von Wissen einführte. Aus pädagogischer Sicht ermöglicht das Lesen von Texten, die an die räumlichen Gegebenheiten des jeweiligen Faches angepasst sind, die Wiederholung, Beschleunigung und Auswahl der Nachricht entsprechend den Interessen des Lesers.
Für bestimmte akademische Fächer bleibt der gedruckte Text das wichtigste Kommunikationsmittel. Die Kombination mit anderen Medien ist in Multimedia-Systemen nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit.
Hörfunk und Tonaufnahmen
Radio und Tonaufzeichnungen haben viele Gemeinsamkeiten mit dem gedruckten Text: Beide stützen sich auf die verbale Sprache. Das Radio basiert auf dem Hören, was mehr Vorstellungskraft erfordert, um das Fehlen visueller Bilder auszugleichen. Sprachkurse mittels mündlicher Aufnahmen sind das bekannteste Beispiel für die Veränderung von Einstellungen.
Fernsehen: Das audiovisuelle Medium
Das Fernsehen ist das audiovisuelle Medium par excellence mit dynamischem Bild und Ton. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Pädagogen das Fernsehen lange als großen Rivalen der Bildung angesehen haben.
Durch die Erkennung von Zeichen erwerben Kinder Vorstellungen von vorhersehbaren Mustern menschlichen Verhaltens in der realen Welt, was – wenn auch indirekt – zu Interaktionen mit der sozialen Welt führt. Die pädagogische Herausforderung liegt daher in der spezifischen Schulung der im Fernsehen vermittelten Rede, um die Unterschiede zwischen der realen Welt und der Welt des Fernsehens hervorzuheben.
Computer und Interaktivität
Es ist bemerkenswert, dass Computer bald im Leben der Bürger alltäglich wurden, zumindest in mäßig entwickelten Ländern. Der Computer ist dynamisch, interaktiv und programmierbar, was verhindert, dass der Einzelne geistig oder körperlich passiv bleibt. Daher ziehen Kinder ihn oft dem Fernsehen vor.
Schule und Massenmedien: Pädagogische Ziele
Die Kenntnis der Massenmedien und die Verabschiedung geeigneter pädagogischer Maßnahmen durch die Schule sind unerlässlich. Andernfalls läuft die Schule Gefahr, die unvermeidlichen Bedürfnisse des modernen Menschen nicht zu erfüllen. Konkret könnten folgende Ziele der Schule in Bezug auf die Medien gesetzt werden:
Demassifizierung (Analyse der Nachricht)
Dies bedeutet, die Fähigkeit zu entwickeln, alle Komponenten der Nachricht wieder ins Bewusstsein zu rufen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, aufzuzeigen, wer die Medien beherrscht, da dies hilft, die möglichen Motive für deren informative Handlungen zu erkennen.
Kritische Reflexion
Dadurch kann der Einzelne auf Versuche der medialen Entfremdung reagieren. Der Gegenstand der Kritik reflektiert über Rollen, Werte und Argumente.
Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten
Die Beherrschung verschiedener Kommunikationsformen erhöht die kommunikativen Fähigkeiten des Einzelnen, was letztendlich eine Stärkung der Sozialkompetenz bedeutet.