Medienkompetenz und Risiken bei Kindern und Jugendlichen

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Was ist Social Media?

Social Media bezeichnet die Kommunikation, die soziale Gruppen artikuliert. Dies geschieht mittels Presse, Rundfunk, Film, Fernsehen, Internet und neuen Kommunikationstechnologien. Es ist wichtig, die Vergangenheit und die Entwicklung sozialer Gruppen zu verstehen, da dies zur Errichtung und Organisation sozialer Beziehungen beiträgt. Es ermöglicht den Zusammenhalt und die Einordnung in politische, wirtschaftliche und kulturelle Funktionen: informieren, unterhalten und überzeugen.

Elemente der Kommunikation

Die zentralen Elemente sind: Nachricht, Sprache, Kanal/Medium, Sender und Empfänger.

Was ist audiovisuelle Kommunikation?

Ein Kommunikationsprozess, bei dem Sender und Empfänger räumlich getrennt sind und über audiovisuelle technische Mittel kommunizieren.

Merkmale

  • Audiovisuelle Produkte dürfen nicht mit der Realität verwechselt werden.
  • Diese Darstellungen tragen eine Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit.
  • Determinanten der visuellen Darstellung: Technologie und kreative Prozesse.

Soziale Auswirkungen der Medien

Die Medienumwelt betrachtet das Publikum nicht als passiv und manipulierbar. Empfänger sind in der Regel aktive Individuen, die Inhalte nach ihren Interessen suchen und Nachrichten auf ihrer psychologischen und soziokulturellen Basis interpretieren. Es ist schwierig, einen direkten Zusammenhang zwischen einem Medium als Treiber für ein bestimmtes Verhalten (Ursache und Wirkung) zu belegen. Die Medienumwelt beeinflusst unser Leben durch einen kontinuierlichen Nachrichtenfluss, jedoch spielen weitere Variablen eine Rolle: Medienzugang, Bewertung, Nutzung von Ressourcen, Fähigkeiten des Empfängers sowie kulturelle und soziale Faktoren. Studien evaluieren vor allem langfristige kognitive Auswirkungen, da Medien das Verhalten und Haltungen beeinflussen.

Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen

Der Medienkonsum unterliegt geografischen, zeitlichen und soziodemografischen Einschränkungen sowie dem Spektrum der verfügbaren Technologien, dem Geschlecht, dem Alter und dem sozioökonomischen Status.

Fernsehkonsum

Die Nutzung ist verbreitet und kontinuierlich. Sie steigt durch zwei Faktoren: die Unfähigkeit zur Entwicklung alternativer Freizeitbeschäftigungen und ein niedrigeres Einkommen. Der Inhalt umfasst Kinder- und Erwachsenenprogramme. Oft fehlt elterliche Kontrolle, was das Fernsehen zu einem Meilenstein im Prozess der Sozialisation macht.

Industriestrategie der Rundfunkveranstalter

Aufgrund des Wettbewerbsdrucks, ein größeres Publikum zu gewinnen, konzentrieren sich Medienunternehmen stark auf Kinder und Jugendliche.

IKT-Nutzung bei Minderjährigen

Der Internetzugang in Haushalten hat zugenommen. Das Schlafzimmer ist der Ort, an dem Kinder den Großteil ihrer Freizeit verbringen. Das Einstiegsalter liegt bei etwa 10–11 Jahren, wobei der Zugang mit dem Alter zunimmt, besonders in der Gruppe der 14- bis 19-Jährigen.

Risiken in der Kindheit

Ein Risiko liegt vor, wenn ein direkter, kumulativer Einfluss auf das Verhalten besteht, der mit dem Bildungsauftrag kollidiert.

Faktoren für Inhaltsrisiken

Kinder und Jugendliche sind leichter beeinflussbar, da sie kognitiv oder emotional noch nicht ausgereift sind und den Kontext nicht immer kritisch hinterfragen können. Sie sind weniger belastbar als Erwachsene.

Mögliche Effekte

Die Effekte können direkt (z. B. Nachahmung) oder umweltbedingt (negative Entwicklung) sein und die Fantasie, Emotionen, Einstellungen, Werte sowie moralische Grundsätze beeinflussen.

Arten negativer Auswirkungen

  • A. Gewalt: Verringert die Sensibilität gegenüber Gewalt und hinterfragt moralische Standards nicht.
  • B. Sexismus und Rassismus: Verfestigt Vorurteile, Intoleranz und Ausgrenzung.
  • C. Pornografie: Verändert die normale Reifung und führt zur Trennung von Sexualität und Emotion.
  • D. Konsum: Fördert eine Besessenheit von Konsum und soziale Risiken.
  • E. Abbau von Sprache und Regeln: Führt zu vereinfachender Sprache und einer Haltung der Verachtung.
  • F. Verletzung von Persönlichkeitsrechten: Öffentliche und private Sphären verschwimmen; Grundrechte werden missachtet.

Risikopraktiken im Umgang mit IKT

  1. Risiken durch Inhalte: Einfacher Zugriff auf ungeeignete Inhalte.
  2. Risiken durch Kontakt: Kontakt mit Fremden.
  3. Risikoverhalten: Betrug, Hacking, Missbrauch, Mobbing und Identitätsdiebstahl.

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