Merkmale technischer, journalistischer und literarischer Texte

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Technische und wissenschaftliche Texte

Inhaltliche Unterpunkte:

  • Satzbau: Verwendung von adverbialen Bestimmungen ohne Komma und Semikolon.
  • Zeitformen: Fokus auf Zeitangaben und Dauer.
  • Vergleiche: Verwendung von Konstruktionen wie tanto-como oder más-que.
  • Bedingungssätze: Konditionalsätze (z. B. „Wenn Sie bezahlen, kommt die Vergünstigung“).

Sprachliche Merkmale

Wissenschaftliche Texte zeichnen sich durch eine präzise Verwendung von Adjektiven und abstrakten Substantiven aus. Es dominieren verbale Konstruktionen und präpositionale Phrasen. Obwohl der Indikativ überwiegt, wird der Subjunktiv bei Bedarf eingesetzt. Es herrscht eine deskriptive Ausdrucksweise vor. Die erste Person Singular wird zugunsten des „Pluralis modestiae“ (Plural der Bescheidenheit) vermieden. Einfache Verbformen werden oft durch abstrakte Substantivausdrücke ersetzt.

Satzstruktur und Lexik

Aussagesätze werden objektiv und ohne subjektive Nuancen formuliert. Häufige Verwendung des Passivs (Passiv mit Patienten-Subjekt) und komplexe Satzgefüge durch Unterordnung. Der Wortschatz ist geprägt von:

  • Technizismen: Fachbegriffe.
  • Hellenismen: Begriffe aus dem Griechischen.
  • Lateinismen: Begriffe aus dem Lateinischen.
  • Anglizismen: Neue Begriffe für technische Entwicklungen.

Journalistische Texte

Journalistische Texte nutzen nominale Konstruktionen in Schlagzeilen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Häufig werden Verben ausgelassen (Ellipse). Es dominieren erklärende Adjektive und Zeitformen wie Präsens, Perfekt, Futur und Präteritum. Man unterscheidet zwischen ein- und zweigliedrigen Titeln (unimembre/bimembre). Ziel sind Objektivität und Klarheit, wobei jedoch oft Euphemismen, Jargon, Abkürzungen und literarische Stilmittel missbraucht werden.

Struktur von Nachrichten und Berichten

  • Nachricht: Besteht aus Titel, erstem Absatz und Körper.
  • Bericht: Beginnt mit einer Ziffer und umfasst drei Typen: Fall, Maßnahmen und Termine.
  • Editorial: Besteht aus einem ersten Absatz und einem zweiten Absatz, der auf die Nachricht Bezug nimmt.

Literarische Texte

In literarischen Texten dominiert die poetische Funktion der Sprache. Sie beruht auf einer konnotativen Sprache und der Simulation der Wirklichkeit. Charakteristisch sind:

  • Häufige Verwendung von Nominal- und Adjektivsätzen.
  • Beschreibende Adjektive.
  • Erzählungen meist in der 3. Person.

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