Methodische Grundlagen: Organisation von Aktivitäten basierend auf der Zone der nächsten Entwicklung.
Interessen: Aktivitäten müssen an die Interessen der Kinder anknüpfen, um Motivation und Lernprozesse zu fördern.
Klima der Sicherheit und des Vertrauens: Kinder müssen sich angenommen, geliebt und geschätzt fühlen.
Individuelle Betreuung: Berücksichtigung des individuellen Tempos und der Einzigartigkeit jedes Kindes bei gleichzeitiger Förderung der Zusammenarbeit.
Flexible Zeitgestaltung: Respektierung individueller Rhythmen zur Vermeidung von Stress.
Raum und Materialien: Planung von Ressourcen und ansprechende Gestaltung der Lernumgebung.
Pädagogische Kohärenz: Aktivitäten müssen im Einklang mit dem pädagogischen Ansatz stehen.
Globalisierung: Ganzheitliche Lernerfahrungen, die einen Bezug zur Umwelt herstellen.
Aktivitäten in der Kindertagesstätte
Freies Spiel: Haupttätigkeit für Kinder unter 3 Jahren. Der Erzieher fungiert als Begleiter und Bereitsteller einer anregenden Umgebung.
Sensomotorische Angebote: Förderung durch taktile Erfahrungen, Schatzkörbe (für Babys) und heuristisches Spiel (1–2 Jahre).
Symbolspiel: Rollenspiele und thematische Ecken ab 18 Monaten.
Konstruktionsspiel: Förderung der Autonomie und Feinmotorik durch strukturierte und unstrukturierte Materialien.
Manipulatives Spiel: Entwicklung kognitiver, sprachlicher und sozialer Fähigkeiten durch gezielte Materialien.
Aktivitäten des täglichen Lebens: Förderung der Selbstständigkeit.
Gelenkte Tätigkeiten
Sitzkreis/Morgenkreis: Flexibler Rahmen für Lieder, Geschichten und Sprachentwicklung.
Psychomotorik: Gezielte Einheiten zur Förderung der Körperwahrnehmung und des Selbstwertgefühls (30–45 Min.).
Plastisches Gestalten: Kreative Arbeit in kleinen Gruppen mit verschiedenen Materialien.
Vorlesen: Einführung in die Welt der Bücher und Förderung der emotionalen Bindung.
Vorgehen in der non-formalen Bildung
Das pädagogische Team orientiert sich am Lehrplan und stellt die Kohärenz zwischen Zielen und Aktivitäten sicher.
Schulbetrieb: Fokus auf Umwelterziehung, persönliche Autonomie und spielerisches Lernen.
Camps und Geburtstage: Bildungsangebote, die auf einem roten Faden basieren.
Methodische Organisationsformen
Eckenarbeit: Organisation des Raums in verschiedene Funktionsbereiche zur freien Wahl.
Workshops: Kleingruppenarbeit unter Anleitung eines Experten zu einer spezifischen Technik.
Interessensschulen: Organisation von Inhalten rund um ein zentrales Thema.
Projekte: Themenzentriertes Arbeiten, das auf den Vorschlägen der Kinder basiert und die Zusammenarbeit mit Familien fördert.
Umgang mit Vielfalt
Definition: Jeder Schüler ist einzigartig. Die Pädagogik muss sich an individuelle Interessen und Bedürfnisse anpassen.
Differenzierungsmerkmale: Alter, Geschlecht, biologische Rhythmen und sozio-affektive Erfahrungen.
Sonderpädagogische Förderung: Gezielte Intervention bei Entwicklungsverzögerungen, geistigen, körperlichen oder sensorischen Behinderungen sowie Verhaltensauffälligkeiten.
Dokumentation pädagogischer Arbeit
Definition: Systematische Aufzeichnung von Aktivitäten zur Analyse, Reflexion und zum Austausch.
Methoden:
Fotografien: Dokumentation des Prozesses und der Ergebnisse.
Gesprochene Texte: Festhalten von Zitaten und Aussagen der Kinder.
Video: Veranschaulichung von Aktivitäten für Familien und zur internen Evaluation.
Asset-Register: Planung und Evaluation von Aktivitäten zur Qualitätssicherung.