Methodische Triangulation: Qualitative & Quantitative Wege

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Methodische Triangulation und Verknüpfungsarten

Die Suche nach methodischer Gültigkeit erfolgt durch den Erhalt übereinstimmender Ergebnisse mittels unterschiedlicher Methoden. Dies wird allgemein als methodische Triangulation bezeichnet.

  • Integration der Probanden: Es wird vorgeschlagen, die Aktivität der Probanden verstärkt in den Forschungsprozess zu integrieren, sodass die Formen der Beobachtung nicht von außen aufgezwungen wirken. Diese gemeinsame Integration besitzt ähnliche Merkmale wie die methodische Verkettung, fügt jedoch die aktive Beteiligung der beobachteten Subjekte als wesentliches Element hinzu. Teilnehmer werden als Individuen betrachtet, die entscheidend zum Verständnis der Ergebnisse beitragen und helfen, diese mit anderen Design-Techniken zu validieren.

Diese vier Arten von Verknüpfungen treten idealerweise in komplexeren Formen der Sozialforschung auf. In der ersten dominiert die Logik der Komplementarität, in der zweiten die Logik der Verkettung von Ansätzen. Auch die Logik der Triangulation kann durch Reflexion erweitert werden.

Andererseits können die vier Arten der Verbindung als Grade derselben betrachtet werden. Der Übergang zu anderen Techniken nimmt eine mittlere Position ein, von der offenen Triangulation bis hin zur Artikulation von Ketten. Die Ergebnisse einer Basis zu übernehmen bedeutet, den ersten Ansatz in den zweiten zu integrieren.

Einsatz verschiedener Perspektiven in der Forschung

Die Gliederung technischer und sozialer Forschungspraktiken umfasst unterschiedliche Perspektiven, wie die quantitative und qualitative Perspektive. Die Reflexion darüber, was diese verbindet oder trennt, zeigt: Dasselbe Untersuchungsobjekt kann quantitativ (Anzahl der Vorkommen, Größe der Informationseinheit, Verbreitung) oder qualitativ (Textstruktur, Identifizierung von Akteuren) analysiert werden.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ansätze

Obwohl die Unterschiede oft als gering angesehen werden, zeigt sich, dass die meisten Ansätze sowohl qualitative als auch quantitative Perspektiven ausdrücken. Die quantitativ-qualitative Verknüpfung hat mehrere Namen und weist Überschneidungen mit Begriffen wie der Triangulation auf. Der Mangel an einer spezifischen Bezeichnung unterstreicht die Notwendigkeit, über methodische Aspekte zu reflektieren. Die gemeinsame Nutzung beider Verfahren ist zwar kaum eine feste Lehre, doch die wissenschaftliche Auseinandersetzung hat sich jüngst intensiviert.

Die Artikulation zwischen beiden Techniken entspringt dem Gegensatz zweier Identitäten. Dabei wird oft vergessen, dass beide zur selben Familie gehören, abgeleitet vom lateinischen Verb quaerere (fragen, suchen). Sie definieren sich in Relation zueinander:

  • Deduktive Logik (quantitativ) vs. induktive Logik (qualitativ)
  • Enumerative Induktion vs. analytische Induktion
  • Objektive Fakten vs. soziale Konstruktion der Wirklichkeit
  • Zentrale Variablen vs. interaktive Prozesse und Ereignisse
  • Zuverlässigkeit vs. externe Validität
  • Unabhängigkeit vom Kontext vs. situativer Kontext
  • Statistische Analyse vs. thematische Analyse
  • Distanz des Forschers vs. Engagement des Forschers

Ebenen der Opposition nach Bryman

Eines der vorrangigen Ziele geplanter Forschungsprojekte ist die Konfrontation mit diesen Positionen. Alan Bryman beschreibt zwei Wege, diesen Gegensatz zu verstehen:

  1. Erkenntnistheoretische Ebene: Qualität und Quantität erscheinen als zwei verschiedene Welten bzw. Paradigmen. Laut Guba ist eine Kombination solcher Paradigmen jedoch nicht möglich.
  2. Technische Ebene: Hier scheinen die Unterschiede zwischen qualitativ und quantitativ kaum Hindernisse für eine gemeinsame Forschungsstrategie darzustellen. In der Praxis ist fast alles möglich, einschließlich der kreativen Kombination von Ansätzen.

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