Nervensystem, Hormone und Skelett- und Muskelsystem im Überblick

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Punkt 6: Nervensystem

Somatisches Nervensystem: Ist für die Aufnahme und Verarbeitung von Reizen aus der Umwelt sowie für die Reaktionen auf Reize zuständig. Es besteht aus Nervenzellen (Neuronen), die die Informationen über Synapsen weiterleiten.

Zentrales Nervensystem

Enzephalon (Gehirn): Das Gehirn steuert die Intelligenz. Es besteht aus mehreren Teilen:

  • Großhirn: Steuert die Intelligenz und das Denken.
  • Kleinhirn: Reguliert die Aktivität der Muskeln.
  • Verlängertes Mark (Bulbus rachidianus): Steuert Funktionen wie Atmung und Herzschlag.

Rückenmark (Medulla spinalis): Leitet sensible Nervenimpulse zum Gehirn und Befehle des Gehirns an die Muskeln weiter.

Peripheres Nervensystem

Hirnnerven und Spinalnerven: Leiten Reize weiter. Hirnnerven transportieren die Reaktion des Körpers.

Somatisches Nervensystem: Unterteilt in willkürliche (voluntäre) und unwillkürliche (Reflex-)Bewegungen.

Vegetatives Nervensystem:

  • Sympathikus: Steuert Zentren für Vorbereitung auf Stress und Gefahr (Kampf oder Flucht).
  • Parasympathikus: Steuert Handlungen für Entspannung und Regeneration.

Sinnesorgane: Enthalten Rezeptoren, etwa in den Augen, für die Wahrnehmung von Reizen.

Hormonsystem (endokrines System)

Das endokrine System koordiniert chemische Reaktionen und hält das innere Gleichgewicht (Homöostase) durch Hormone aufrecht, die von den endokrinen Drüsen abgegeben werden. Es wird über den Hypothalamus reguliert.

  • Hypophyse (Hirnanhangsdrüse): Steuert die übrigen Drüsen des endokrinen Systems.
  • Schilddrüse: Produziert Thyroxin, das den Stoffwechsel reguliert.
  • Bauchspeicheldrüse (Pankreas): Produziert Insulin, das die Glukose aus dem Blut in die Zellen transportiert.
  • Geschlechtsdrüsen: Bestimmen die Geschlechtsmerkmale des Individuums.
  • Nebennieren: Adrenalin bereitet den Körper darauf vor, sich Gefahrensituationen zu stellen.
  • Nebenschilddrüsen (Parathyreoidea): Regulieren den Kalziumhaushalt des Körpers.

Thema 8: Bewegungsapparat

Skelettsystem: Passive Bestandteile des Bewegungsapparats: Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen.

Muskelsystem: Aktive bzw. kontraktile Bestandteile des Bewegungsapparats: die Muskeln.

Knochen- und Knorpelgewebe

Knochengewebe: Enthält Osteoblasten, Osteozyten und Osteoklasten.

Knorpelgewebe: Enthält Chondroblasten und Chondrozyten.

Lange Röhrenknochen

Epiphyse: Enthält das rote Knochenmark, das Blutzellen produziert.

Diaphyse: Enthält gelbes Knochenmark aus Fettgewebe.

Periost (Knochenhaut): Ermöglicht das Dickenwachstum der Knochen; das Längenwachstum erfolgt über die Epiphysenfugen.

Das Skelett

Axiales Skelett

Schädel: Stirnbein (Os frontale), Hinterhauptsbein (Os occipitale), Scheitelbein (Os parietale), Schläfenbein (Os temporale), Siebbein (Os ethmoidale) und Keilbein (Os sphenoidale).

Gesicht: Oberkiefer (Maxilla), Unterkiefer (Mandibula), Nasenbein, Tränenbein, Pflugscharbein (Vomer), Gaumenbein (Os palatinum) u. a.

Wirbelsäule: Halswirbel (7), Brustwirbel (12), Lendenwirbel (5), Kreuzbein (5) und Steißbein (4).

Rippen: 12 Paar (insgesamt 24), davon 7 echte, 3 falsche und 2 freie Rippenpaare.

Brustbein: Sternum, am vorderen Brustkorb gelegen.

Appendikuläres Skelett

Schultergürtel: Schlüsselbein (Clavicula) und Schulterblatt (Scapula).

Obere Extremitäten: Oberarmknochen (Humerus), Elle (Ulna), Speiche (Radius), Handwurzelknochen (Carpus), Mittelhandknochen (Metacarpus) und Fingerglieder (Phalangen).

Beckengürtel: Hüftknochen (Ilium, Ischium und Pubis).

Untere Extremitäten: Oberschenkelknochen (Femur), Kniescheibe (Patella), Schienbein (Tibia), Wadenbein (Fibula), Fußwurzelknochen (Tarsus), Mittelfußknochen (Metatarsus) und Zehenglieder (Phalangen).

Funktion der Muskeln

Muskelfasern: Die Muskeln bestehen aus Muskelfasern, die sich zusammenziehen können. Sie werden nach ihren Eigenschaften als Muskelfasertypen bezeichnet.

Thema 9: Fortpflanzung

Fortpflanzung: Durch Fortpflanzung entstehen neue Individuen, die heranwachsen und sich entwickeln. Dabei wirken die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane zusammen.

  • Hoden (Testes): Spermatogenese (Bildung der Spermien).
  • Eierstöcke (Ovarien): Ovogenese (Bildung der Eizellen).

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