Neuronen, Aktionspotenziale und Synapsen – SOL.II
Korrigierte Antworten und Erklärungen
1. Die Neuronen sind polarisierte Zellen, weil sie eine dendritische und eine axonale Domäne besitzen.
2. Bezugnehmend auf das PA (Aktionspotenzial): Es ist das elektrische Signal zur Weiterleitung neuronaler Informationen.
3. Hinweis auf das Myelin: Die Myelinscheide beschleunigt die Geschwindigkeit der Ausbreitung von Nervenimpulsen.
4. Neuronale Schaltungen: Sie werden durch die Endungen von Axonen und Dendriten (Synapsen) gebildet; Gliazellen besitzen Fortsätze. Ein einfaches Beispiel einer neuronalen Schaltung ist der Patellarsehnenreflex.
5. Das Nervensystem (NS): Das ZNS umfasst Vorderhirn, Hirnstamm und Kleinhirn. Das autonome Nervensystem besteht aus Sympathikus und Parasympathikus.
6. Um festzustellen, ob ein Neurotransmitter (NTS) von einem Neuron synthetisiert wird: Man findet ihn in synaptischen Vesikeln des präsynaptischen Endes.
7. Wenn man bei einem Neuron ein Segment des Axons durchtrennt, werden Nervenimpulse nicht mehr weitergeleitet.
8. Welche der folgenden Vorgänge gehört nicht zu Mechanismen, die Ionenkanäle aktivieren: Endozytose.
9. Das Gleichgewichtspotenzial eines Ions wird durch seinen Konzentrationsgradienten und durch elektrische Gradienten bestimmt.
10. Das Ruhepotenzial einer Zellmembran ändert sich, wenn zum Beispiel: die offenstehenden K+-Kanäle blockiert werden; die Anzahl negativer Proteine im Zytoplasma vermindert wird; oder die Na+/K+-Pumpe blockiert ist.
11. Die Unfähigkeit, während der Refraktärzeit ein weiteres Aktionspotenzial zu erzeugen, ist auf eine hohe K+-Leitfähigkeit und auf eine große Anzahl inaktiver Na+-Kanäle zurückzuführen.
12. Wenn ein Neuron in Gegenwart eines K+-Kanalblockers erregt wird, repolarisiert es langsam; es kommt nicht zur normalen Hyperpolarisation.
13. Gäbe es kein Recycling synaptischer Membranvesikel im Axonterminal, wäre die Geschwindigkeit der Nervenimpulsübertragung deutlich geringer.
14. Bei einem Schlangenbiss, der die Na+/K+-Pumpe (Na+/K+-ATPase) blockiert: können die Konzentrationsgradienten von Na+ und K+ nicht wiederhergestellt werden; dies stört die normale Polarisation und die Erregungsleitung.
15. Wenn die extrazelluläre Na+-Konzentration erheblich verringert ist, ist die Amplitude des Aktionspotenzials geringer; zudem verändert sich die Ausbreitungscharakteristik (z. B. Länge/Kompensation) des AP.
16. Zu den relevanten Prozessen und zellulären Komponenten, die das Membranpotenzial bestimmen, gehören der Gibbs–Donnan-Effekt und Ionenpumpen (z. B. Na+/K+-ATPase).
17. Die erhöhte Leitungsgeschwindigkeit der Erregungsleitung ist auf Myelinisierung und auf die Verteilung spannungsabhängiger Kanäle zurückzuführen, insbesondere spannungsabhängiger Na+- und K+-Kanäle.
18. Eine einfache, genaue und vollständige Definition des Aktionspotenzials: eine schnelle und vorübergehende Änderung des Ruhepotenzials infolge der Aktivierung spannungsabhängiger Ionenkanäle.
19. Elektrische Synapsen: Sie treten zwischen Zellen auf, die in engem körperlichen Kontakt stehen, und sie ermöglichen die Synchronisierung von Zellen.
20. Zu den wesentlichen Ereignissen in chemischen Synapsen gehört die Ankunft des präsynaptischen Aktionspotenzials.
21. Bezüglich Synthese und Transport von Neurotransmittern (NTS) gilt: Enzyme synthetisieren Vorstufen; Neuropeptide unterliegen einer endgültigen proteolytischen Verarbeitung; Endorphine (Endorphina) werden durch axonalen Transport zum Terminal transportiert.
22. Bezüglich Rezeptoren für Neurotransmitter: Metabotrope Rezeptoren sind G‑Protein‑gekoppelt (G‑Protein-aktiviert).
23. Wenn zu kultivierten Neuronen ein kompetitiver Acetylcholinesterase‑Hemmer und ein Acetylcholin‑Agonist hinzugefügt werden: der Abbau von Acetylcholin wird reduziert; die Wirkung des Agonisten gegenüber dem Rezeptor wird dadurch beeinflusst und in der Regel verstärkt.
24. Welche Strategie verringert die synaptische Effizienz: die verstärkte Wiederaufnahme (Reuptake) des Neurotransmitters in das präsynaptische Neuron.
25. Große dichte synaptische Vesikel enthalten Adrenalin und andere Katecholamine.
26. Die Quantenhypothese (Quanten-Version) des Neurotransmitters besagt, dass die Anzahl der freigesetzten Neurotransmitter durch die Fusion einzelner synaptischer Vesikel bestimmt wird.
27. Wenn das Umkehrpotenzial von K+ und Cl− bei etwa −90 mV liegt: eine Erhöhung der Leitfähigkeit für Cl− und K+ führt zur Hyperpolarisation der Membran.
28. Die Freisetzung von Neurotransmittern an Rezeptoren erhöht die Häufigkeit von Aktionspotenzialen.
Hinweis: Die Antworten wurden sprachlich und orthografisch korrigiert, die fachlichen Begriffe einheitlich dargestellt (z. B. Na+, K+, AP/PA, NTS).