Notfall-Plan 7.0: Leitfaden für Sicherheit und Evakuierung

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Notfall-Plan 7.0

Ziel

Implementierung und Wartung eines Notfallplans, der die Reihenfolge der Aktionen zur anfänglichen Kontrolle von Notfällen definiert.

Begriffsdefinitionen

  • Risiko: Wahrscheinlichkeit eines Schadens.
  • Notfall: Unvorhergesehene Situation, die die Möglichkeit von Schäden birgt und ein vorrangiges Eingreifen erfordert.
  • Ominös: Ernsthafte Gefahr, die zu einem zufälligen Untergang oder erheblichen Verlusten bei Personen oder Gegenständen führen kann.

Arten von Notfällen

Naturgefahren, chemische, biologische, soziale und technologische Gefahren. Je nach Schweregrad wird unterschieden zwischen: Conato (Entstehungsbrand), Teilnotfall und Generalnotfall.

Alarmtypen

  • Eingeschränkter Alarm: Betrifft Personen, die als Erste bei einem Notfall handeln. Die Kontrolle erfordert den Notfallleiter und Spezialausrüstung.
  • Allgemeiner Alarm (erster Hinweis): Signal für Mitarbeiter, sich auf eine Teil-Evakuierung vorzubereiten, während Notfallteams alarmiert werden.
  • Allgemeiner Alarm: Wenn der Notfallleiter die Lage als ernst einstuft, wird die vollständige Räumung eingeleitet.

Aktionsplan

  • Notfallleiter: Muss den Notfallplan koordinieren, Interventionsteams organisieren und Evakuierungsübungen leiten.
  • Interventionsteam: Muss den Notfallplan kennen, an regelmäßigen Übungen teilnehmen, Feuerlöscher bedienen können und bei der Brandverhütung mitwirken.

Aktionsblätter

Schriftliche Unterlagen, die zeigen, wie sich Personen in der Anlage oder im Unternehmen im Falle einer besonderen Notlage verhalten müssen.

Durchführung von Notfallmaßnahmen

Festlegung der Aktionen zur anfänglichen Kontrolle: "Was wird geschehen, wann, wo und wie wird es getan?"

Ressourcen

  • Bildmaterial: Medien, die das Zentrum für den aktiven Schutz des Personals unterstützen.
  • Human Media: Jedes Unternehmen sollte einen Notfall-Service vorhalten, dessen Größe von den spezifischen Risiken abhängt.

Alarmübertragung

Startet bei Nachweis eines Notfalls. Der Vorfall ist unverzüglich dem Notfallleiter zu melden, der den Umfang prüft und versucht, ihn mit dem Interventionsteam zu neutralisieren.

Evakuierung

Verhaltensregeln:

  • Lassen Sie alles stehen und liegen.
  • Beachten Sie die Anweisungen, nicht rennen, nicht drängeln.
  • Nutzen Sie Flure und Treppen. Gehen Sie an der Wand entlang, um die Bewegung zu stabilisieren.
  • Bei Rauch in Rettungswegen: Schützen Sie Mund und Nase, idealerweise mit einem feuchten Tuch.
  • Solidarität mit Kollegen zeigen.
  • Keine Aufzüge oder Lastenaufzüge benutzen.
  • Begeben Sie sich nach draußen zum Treffpunkt und bleiben Sie dort bis zu weiteren Anweisungen.

Treffpunkt

Ort, an dem sich die Bewohner des Gebäudes nach der Evakuierung sammeln, um die Integrität aller Personen sicherzustellen.

Übungen (Bohrer)

Kern des Notfallplans. Durch diese Tests wird die Wirksamkeit der Organisation und die Gewohnheit der Evakuierung überprüft. Es werden verschiedene Risikoszenarien simuliert.

Wiederherstellung der normalen Bedingungen

  • Ende des Alarms: Wenn der Vorfall vollständig unter Kontrolle ist, gibt der Notfallleiter das Signal zur Rückkehr an die Arbeitsplätze.
  • Unfallforschung: Alle Unfälle und Vorkommnisse sollten untersucht werden. Ursachen, Folgen und das Verhalten der Teams werden analysiert, um einen Bericht für Feuerwehr und Polizei zu erstellen.
  • Pläne: Es ist wichtig, dass alle Personen die Flucht- und Rettungspläne kennen. Notausgänge müssen deutlich gekennzeichnet sein.

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