Die spanische Romanze: Merkmale, Ursprung und Struktur

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Definition der spanischen Romanze

Die Romanze: Eine Romanze ist eine unbestimmte Abfolge (eine Art „Shot“) von achtsilbigen Versen mit Assonanzreimen in den geraden Verspaaren. Der Reim definiert sich durch die Wiederholung der Phoneme am Ende des Verses, ausgehend vom letzten betonten Vokal. Wenn alle Phoneme übereinstimmen, spricht man von Konsonanz; bei der Romanze handelt es sich jedoch um eine Assonanz, bei der nur die Vokale übereinstimmen.

Ursprung und historische Entwicklung

Die Romanze (hier als „Chuck“ bezeichnet) besteht aus einer unbestimmten Anzahl achtsilbiger Verse. Da sie keine starre Struktur besitzen, gelten sie als ein Import dessen, was früher die „Epen“ waren. Diese Lieder wurden mündlich überliefert; es waren Gedichte und Lieder des Volkes, die von Stadt zu Stadt durch Juglares (Spielleute) verbreitet wurden. Es kam eine Zeit, in der Teile der beliebtesten Lieder vom Volk übernommen, gelernt und so zu neuen Gedichten geformt wurden. Hier wurde die Romanze geboren. Da man sich nicht an alle Teile erinnerte, hatten sie nicht die gleiche Länge, weshalb eine Romanze als eine unbegrenzte Folge von Versen definiert wird. Da zudem die ursprünglichen Lieder aus 16 Silben bestanden, die sich aufeinander reimten, teilt diese Struktur das Ganze in zwei Hälften, sodass nun 8-silbige Verse entstehen, bei denen sich nur die geraden Verse reimen. Deshalb sagt man heute, dass Romanzen Verse mit Assonanzreimen in den geraden Paaren sind.

Episch-lyrische Komposition

Es gibt eine weitere Definition für die Romanze: Sie kann als eine episch-lyrische Komposition betrachtet werden, die für die mündliche Verbreitung durch Gesang bestimmt ist. Ihr Ursprung ist populär und anonym. Sie sind episch und erzählend, da sie Geschichten erzählen, Orte und Menschen beschreiben sowie Ereignisse schildern. Gleichzeitig sind sie lyrische Gedichte, da sie in Versen geschrieben sind, Reime nutzen und subjektive Empfindungen ausdrücken. Es geht weniger um die äußere Handlung der Charaktere als vielmehr um deren Gefühle.

Wesentliche Merkmale der Romanze

Fragmentismus

Ein wesentliches Merkmal ist der Fragmentismus: Romanzen sind oft Fragmente längerer Gedichte. Daher beginnen sie häufig abrupt (ohne Einführung von Personen, Ort usw.) und das Ende ist oft abgeschnitten. Als Folge dieses Fragmentismus ist die Romanze in der Regel wenig beschreibend, synthetisch und es fehlen oft Informationen. Man erfährt nicht die gesamte Geschichte der Charaktere, und das Ende bleibt meist offen.

Stilistische Mittel und Sprachgebrauch

Wiederholungen und Repetitionen

Häufig treten Wörter mehrfach auf. Beispiel: „Traum ... ich träumte von meiner Seele“ (Dream ... Sonite träumte). Das Wort erscheint in unterschiedlicher Weise, etwa als Verb, Substantiv usw.

Verwendung des Dialogs

Die Romanze besteht oft aus Diskussionen und direkter Rede.

Chronologie und Diminutive

Die Fakten sind chronologisch geordnet. Zudem findet ein Gebrauch von Diminutiven (Verkleinerungsformen) statt, wie zum Beispiel „Sonite“, „Birdalone“ etc.

Gebrauch konjugierter Verben

Dies verleiht der Romanze einen epischen Charakter und hilft dabei, die Fakten lebendig zu erzählen.

Thematik und Dynamik

Der prunkvolle Geschmack

Es besteht eine Vorliebe für Luxus und edle Elemente. Der Grund dafür ist, dass die Romanzen zwar populären Ursprungs sind, aber die Geschichten des Volkes oft von Dingen handeln, nach denen sich die Menschen sehnten.

Übernatürliche Elemente

Das Volk wünschte sich eine Literatur, die über das Alltägliche hinausgeht, weshalb oft übernatürliche Ereignisse vorkommen.

Dynamik

Die Romanze ist durch den Verzicht auf ausschweifende Beschreibungen sehr agil und dynamisch gestaltet.

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