Symbole und Bildsprache bei Miguel Hernández: Ein Überblick
Symbole und Bildsprache bei Miguel Hernández
Poeta Miguel Hernández begleitet in seinen Lehrjahren die Lyrik mit prägnanten Bildern. Im Zusammenhang mit seiner Dichtung stehen vor allem der Ziegenhirt, der Traum und die Heimat Orihuela. Im Verlag Editorial Monte in Murcia erschien 1933 der Band El rayo que no cesa; die Sammlung steht in der Tradition des Kulturismus und Gongorismus von Góngora und Lorca. Der Dichter verbindet Anspielungen auf Stierkampf, Opfer und Tod mit Feuer und Blitz.
Liebe, Sexualität und Frustration
Die Liebe ist ein zentrales Motiv. Ihr sinnlicher Aspekt wird durch Blut und kulinarische Bilder ausgedrückt. Die Frustration über die unerwiderte Liebe zu einer geliebten Dichterin findet ihren Ausdruck in weichen und zugleich rauen Metaphern. Die geliebte Frau wird durch Tuberosen und sanfte Bilder dargestellt, denen oft harte, bedrohliche Motive gegenüberstehen.
Trauer, Tod und Solidarität
Der Tod ist allgegenwärtig: Er erscheint im Stier, im Schmerz und in der Trauer um verlorene Menschen. Hernández stellt sich in den Dienst der Schwachen und Unterdrückten. Das Bild des Joches und des Rindes steht für Ausbeutung und den Widerstand gegen sie. Der Dichter kämpft an der Seite der Landbevölkerung und bekennt sich zu seinem Nonkonformismus.
Vaterschaft und Hoffnung
Nach seiner Heirat mit Josefina Manresa verändert sich seine Dichtung: Das Symbol des Bauches steht nun für Mutterschaft und Geburt. Das Kind wird zum Zeichen der Zukunft. Gleichzeitig begegnen dem Leser Bilder von Schatten und Tod, die sich mit der Hoffnung auf ein neues Leben verbinden.
Das Meer als Symbol
Das Meer symbolisiert sowohl den Tod als auch das Neue. Es bleibt ein wiederkehrendes Motiv, das den Dichter bis zuletzt begleitet und seine Sehnsucht nach der Geliebten und nach einer gerechteren Welt ausdrückt.