Discount-Store-Strategie: Durch den Einkauf großer Mengen zu reduzierten Preisen werden wettbewerbsfähige Angebote für Verbraucher geschaffen.
Distribution der Exklusivität: Hersteller von Luxusgütern beschränken den Vertrieb auf ausgewählte Geschäfte, um Exklusivität und Preiskontrolle zu wahren.
Physische Distribution: Umfasst die Lagerung, Handhabung und den Warenverkehr innerhalb einer Organisation bis zur Lieferung an den Endkunden.
Distributionsintensität: Wird genutzt, wenn ein Produkt an möglichst vielen Standorten verfügbar sein soll (z. B. für Güter des täglichen Bedarfs).
Selektives Vertriebssystem: Das Produkt wird nur in wenigen, ausgewählten Geschäften angeboten, häufig bei Spezialchemikalien oder Luxusartikeln.
Anreizsysteme im Vertrieb: Hersteller fördern den Vertriebsweg, insbesondere bei der Einführung neuer Produkte, um Händler zu motivieren.
Handelsmarken: Ermöglichen es Händlern, durch eigene Markennamen wettbewerbsfähige Preise gegenüber Herstellermarken anzubieten.
Unternehmenswachstum und Diversifikation
Seitliche Diversifikation: Ausdehnung der Geschäftstätigkeit in Bereiche, die nichts mit dem traditionellen Kerngeschäft zu tun haben.
Diversifikation: Wachstumsstrategie zur Erschließung neuer Märkte oder Produkte, die sich vom aktuellen Portfolio unterscheiden.
Horizontale Diversifikation: Das Unternehmen bietet neue Produkte an, die für die bestehenden Kunden attraktiv sind, auch wenn sie nicht direkt zur bisherigen Produktlinie gehören.
Desinvestitionsstrategie: Verkauf von unprofitablen Geschäftsbereichen, um das Unternehmen zu sanieren.
Konsumentenverhalten und Entscheidungsmodelle
Disjunktives Modell: Der Verbraucher wählt ein Produkt, wenn es zumindest einige wesentliche Merkmale erfüllt.
Dominanzmodell: Der Verbraucher bewertet Produkte basierend auf der Anzahl der Attribute im Vergleich zum Wettbewerb.
Fishbein-Modell: Verbraucher kaufen ein Produkt nicht nur aufgrund des Preises, sondern wenn die Funktionen ihren Erwartungen entsprechen.
Loyalität zu Marken: Definiert Konsumenten, die gezielt zwischen bestimmten Marken wählen.
Lifestyle: Bedürfnisse, Einstellungen und Meinungen, die als wichtige Variable für die Marktsegmentierung dienen.
Testimonials: Öffentliche Personen, die eine Marke oder ein Produkt unterstützen.
E-Commerce und digitale Kennzahlen
E-Commerce: Kauf und Verkauf von Produkten, Dienstleistungen und Informationen auf elektronischem Wege.
E-Loyalty: Positive Einstellung gegenüber einer Website, die sich in Aktionen wie Wiederholungskäufen oder Empfehlungen äußert.
E-Marketplace: Internetbasierte Plattform für den Handel zwischen einer Vielzahl von Käufern und Verkäufern.
Mess-Effizienz-Index: Verhältnis zwischen den Marketingausgaben und der erreichten Zielgruppe.
Quick Count: Schnelle Reaktion auf Direktmarketing-Kampagnen zur Erfolgsmessung.
Wirtschaftliche Grundlagen und Wettbewerb
Wirtschaftsindikatoren: Faktoren wie Inflation, Börsenkurse oder BIP, die zur Strategieentwicklung genutzt werden.
Wirtschaftlicher Wert für den Kunden: Berechnung der Kosten und Vorteile eines Produkts aus Kundensicht.
Wettbewerbsstrategien:
Kostenführerschaft: Minimierung der Kosten in Produktion und Vertrieb.
Differenzierungsstrategie: Besser sein als die Konkurrenz in einem spezifischen Bereich.
Nischenstrategie: Fokus auf spezifische Marktsegmente mit tiefem Kundenverständnis.
Marketing-Strategie: Teil des Marketingplans, der Leitlinien für den Marketing-Mix und das Budget festlegt.
Langlebige Güter: Produkte, die über einen längeren Zeitraum mehrfach genutzt werden können.
Fast Moving Consumer Goods (FMCG): Konsumgüter des täglichen Bedarfs.
Dachmarke: Eine Marke, unter der verschiedene Produkte eines Unternehmens zusammengefasst werden.
Rückläufige Nachfrage: Allmählicher Verlust des Kundeninteresses an einem Produkt.