Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Aufgaben für Grundschulbildung

Rechtliche Grundlagen und Urheberrecht für Bibliotheken

Rechtswissenschaft6,1 KB

Verfassungstechnische und rechtliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen des Bibliothekswesens und die Hintergründe der Informationsversorgung basieren auf zentralen Artikeln des Grundgesetzes:

  • Artikel 2: Persönliche Freiheitsrechte – „Freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“.
  • Artikel 5: Recht auf freie Meinungsäußerung – Das Recht, sich in Wort, Schrift und Bild zu äußern sowie der ungehinderte Zugang zu allen Quellen.
  • Artikel 20: Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
  • Artikel 30: „Die Ausübung der staatlichen Befugnisse und die Erfüllung der staatlichen Aufgaben ist Sache der Länder.“ Daraus folgt: Bibliotheken sind Ländersache!

Artikel 91b: Zusammenwirken von Bund und Ländern

(1) Bund und Länder können...

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Das Leben im 19. Jahrhundert: Gesellschaft, Industrie & Kunst

Geographie3,01 KB

Das Leben im 19. Jahrhundert

Übersichtsseite: 202–203

Die Gesellschaft im 19. Jahrhundert

Die Gesellschaft war in drei Klassen organisiert:

  • Die oberen Klassen: Die reichsten Schichten, bestehend aus Aristokraten und dem Bürgertum.
    • Aristokraten: Adlige, die zwar einige Rechte verloren hatten, aber weiterhin Besitzer großer Landflächen waren.
    • Bourgeoisie: Fabrikbesitzer, Großkaufleute und Bankiers.
  • Der Mittelstand: Kleine Händler, Unternehmer, Grundbesitzer sowie Freiberufler wie Ärzte und Rechtsanwälte.
  • Die unteren Klassen: Menschen mit begrenzten finanziellen Ressourcen, bestehend aus Bauern, Fabrikarbeitern, Dienstboten und Bettlern.

Die Lebensbedingungen der Arbeiter waren sehr hart: Die Arbeitszeit betrug oft mehr als zwölf Stunden bei...

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Die Philosophie des Empirismus: Locke, Berkeley und Hume im Vergleich

Philosophie und Ethik8,8 KB

George Berkeley: Empirismus und Immaterialismus

Berkeleys Konzeptidee: Immaterialismus

Berkeleys Konzeptidee besagt, dass es eine Gleichheit zwischen der sinnlichen und der intelligiblen Welt gibt. Er leugnet nicht allgemeine Ideen, sondern abstrakte Ideen. Abstraktion ist kein notwendiger Schritt, da die Dinge das sind, was sie in sich selbst sind und durch ihren Namen impliziert werden. Die Qualitäten und die einzige Realität sind der Geist, der Dinge als Ideen wahrnimmt, und Gott lässt sie wahrnehmen. Allgemeine Vorstellungen werden gebildet, wenn unser Geist, ausgehend von einer konkreten Idee, Umstände, Ort, Zeit usw. ignoriert, um sich auf Partikulares beziehen zu können. Seine Philosophie ist letztlich eine metaphysische, immaterialistische...

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Nietzsches Philosophie: Kernthemen und Konzepte

Philosophie und Ethik6,1 KB

Nietzsches kritische Philosophie: Kernthemen

Kritik der traditionellen Erkenntnistheorie

Die Sprache ist voller Metaphern, zum Beispiel 'Beine' für ein Tier oder einen Tisch. Dies nimmt die These des linguistischen Relativismus vorweg. Konzepte sind Abstraktionen, die zur Leugnung von Unterschieden führen und die Realität verzerren (vereinfachen). Jeder Diskurs ist eine Interpretation der Realität und hängt von der jeweiligen Perspektive ab. Es gibt keine Fakten, nur Interpretationen der Wirklichkeit. Nicht jede Interpretation ist gleichwertig: Solche, die das Leben fördern und bejahen, werden bevorzugt; lebensfeindliche Interpretationen werden kritisiert.

Kritik der traditionellen Moral

Nietzsche kritisiert eine unnatürliche, lebensbedrohliche...

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Der Hüftknochen: Anatomie und Struktur

Physik2,77 KB

Der Hüftknochen, auch Os coxae oder Os innominatum genannt, ist ein flacher, unregelmäßig geformter Knochen. Er weist Stacheln, Kanten, Nischen, Höhlen und Löcher auf. Er besteht aus drei ursprünglichen Knochen: dem Darmbein (Os ilium), dem Sitzbein (Os ischii) und dem Schambein (Os pubis).

Darmbein (Os ilium)

Wir beginnen die Beschreibung am Sitzbein und arbeiten uns nach oben vor. Vom Sitzbein ausgehend finden wir die Incisura ischiadica minor, die in einer scharfen Projektion endet: der Spina ischiadica. Oberhalb der Spina ischiadica beginnt die Incisura ischiadica major, die in einer weiteren scharfen Kante, der Spina iliaca posterior inferior, endet. Diese beiden Vorsprünge befinden sich im ilioischialen Bereich.

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Jesus: Macht, Güte und die Frage seiner Identität im Evangelium

Religion5,96 KB

Die Tiefe der Zeit und Jesu einzigartige Präsenz

Nach den beschriebenen Ereignissen lebte Jesus weiterhin wie alle anderen. Er traf sich regelmäßig mit den drei oder vier Personen, die er beeindruckt hatte, besuchte Freunde und ging mit ihnen fischen. Sein Weg bewegte sich in Raum und Zeit zwischen dem, was wir mit unserem Blick erfassen konnten, und dem, was einen Einblick in die Realität hinter dem Offensichtlichen gewährte. Jede Art von Ereignis war bedeutsam.

Das Wunder von Kana: Wasser wird zu Wein (Joh. 2, 1-2)

In diesem Vers zweifelten die Jünger Jesu, obwohl sie glaubten. Eine Überzeugung, die durch wiederholte Beobachtung eines Ereignisses entstand, das in jedem Fall Zeit und Raum überstieg.

Macht über die physische Realität

Die...

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Umweltverfassungspflicht und staatlicher Wettbewerb in Spanien

Rechtswissenschaft6,69 KB

PEC2.1 Umweltverfassungspflicht

Ein Merkmal des Sozialstaates

Die Anerkennung der sozialen Rechte begleitet die Anerkennung des Rechts auf eine bessere Umwelt. Die Einführung der Umweltpflicht stärkt das Recht auf Umweltschutz. Die unabhängige verfassungsmäßige Pflicht zur Regulierung bindet alle stärker an der Aufgabe der Erhaltung der Umwelt. Mit der Pflicht des Einzelnen ist die Erhaltung der ökologischen Güter verbunden und zwingt ihn, in dem Maße, wie es der Gesetzgeber bestimmt, zum ultimativen Ziel der Erreichung einer angemessenen Umwelt für die persönliche Entwicklung beizutragen. Personen, die der verfassungsrechtlichen Pflicht unterliegen, dürfen nicht nur keine schädlichen Tätigkeiten ausüben, die das Recht auf Umwelt...

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Umfassender Leitfaden zur Unternehmensfinanzierung & Bewertung

Wirtschaft45,91 KB

Grundlagen der Unternehmensfinanzierung

  • Treasury: Ziel ist die Sicherung der Liquidität des Unternehmens.
  • Corporate Finance: Fokussiert sich sowohl auf Gewinn als auch auf die Liquidität des Unternehmens.
  • Risikomanagement: Verantwortlich für den systematischen Umgang mit allen Risiken.
  • Cashflow: Gibt Auskunft über die Finanzlage, d.h. die Selbstfinanzierungskraft (Liquidität) eines Unternehmens.

Insolvenzverfahren

  1. Insolvenzantrag durch Gläubiger oder Schuldner beim Amtsgericht.
  2. Bekanntmachung: Zuerst wird bekannt gegeben, dass eine Firma insolvent ist.
  3. Amtsgericht: Prüft, ob es genügend Gründe gibt, damit die Firma sich unter Insolvenz befindet. Wenn ja, Auswahl eines Insolvenzverwalters.
  4. Insolvenzverwalter: Bestimmt die Gläubiger.
  5. Gläubigerversammlung:
...
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Arbeitsrechtliche Grundlagen

Weitere Themen2,58 KB

Abmahnung

Gründe:

  • Fehlerhaftes Verhalten der Mitarbeiterin (z.B. unentschuldigtes Fehlen, Beleidigung von Kollegen, verspätete Krankmeldung, Unpünktlichkeit)

Funktionen:

  • Warnfunktion
  • Beanstandungsfunktion
  • Hinweisfunktion

Kündigungsschutz

Allgemeiner Kündigungsschutzgesetz (KSchG)

Gilt für Betriebe mit mind. 11 Arbeitnehmern

Besonderer Kündigungsschutz

Gilt für besondere Personengruppen, z.B. Betriebsratsmitglieder

Mutterschutzgesetz (MuSchG)

Kündigungsverbot während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig

Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

Kündigungsschutz für vier Wochen

Bundeselterngeld- und Elternteilzeitgesetz (BEEG)

Kündigungsschutz acht...

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Schallausbreitung in Luft: Grundlagen und Phänomene

Physik2,36 KB

Tontechnik: Ausbreitung einer Schallquelle in Luft: Molekülkette.. 1 Schwingung ist 1 Periode.. Sinuskurze (Oben Verdicht. Unten Verdü.) Geschwindigkeit der Sinusschwingung hängt von Temp ab..... Schallgeschwindigkeit= 344m/s -> es dauert 1s bis ein M ein anderes M in 344m Entfernung angest hat. Amplitude= Je höher desto lauter und desto größer der Schalldruck Hertz (1Hertz ist 1 Sinusschwingung pro S)).. Frequenz= Schwingungshäufigkeit pro Zeiteinheit (Je höher desto höher Ton) Schwingungsverläufe: 2untersch Sinustöne= Klang (+-3db) 2gleiche sinust. gleicher Phase=Verstärkung (+6db) 2gleiche ST 180G Versch.=Auslöschung(0db) Pascal= Druckschwankungen in der Luft (0,00002Pa=Untere Hörschwelle (0db))... Dezibel= beschreibt...

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