Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Informatik für Berufliche Bildung

Proxy-Server und Proxy-Cache: Funktionsweise, Vorteile und Squid-Konfiguration

InformatikAktualisiert am 7,93 KB

Funktionsweise von Proxy-Servern

Ein Proxy-Server dient der Zentralisierung des Datenverkehrs zwischen dem Internet und einem lokalen Netzwerk. Dadurch benötigt jeder Computer in Ihrem lokalen Netzwerk keinen direkten Internetanschluss. Er kontrolliert den Zugriff aus dem Internet auf das lokale Netzwerk.

Wie funktioniert ein Proxy?

Der Proxy fungiert als Vermittler für Ein- und Ausgangsanfragen. Wenn ein Computer im lokalen Netzwerk eine Webanfrage stellt, fängt der Proxy diese ab und verarbeitet sie. Auf diese Weise verbirgt er die eigentliche IP-Adresse des anfragenden Rechners; die Anfrage erscheint mit der IP-Adresse des Proxys.

Der Proxy-Cache-Server

Ein Proxy-Cache-Server ist eine Maschine zwischen dem Benutzer und einem anderen Netzwerk

...

Weiterlesen "Proxy-Server und Proxy-Cache: Funktionsweise, Vorteile und Squid-Konfiguration" »

DNS und der Befehl dig: Grundlagen und Funktionsweise

InformatikAktualisiert am 3,21 KB

Was ist der Befehl dig?

Der Befehl dig (Domain Information Groper) ist ein DNS-Client zur Abfrage von DNS-Servern. Er wird häufig verwendet, um Probleme bei der DNS-Server-Konfiguration zu diagnostizieren.

Abfragen können direkt in der Befehlszeile definiert oder über eine Datei mit der Option -f übergeben werden. Wenn kein Server explizit angegeben wird, greift das System auf die Konfiguration in /etc/resolv.conf zurück.

DNS-Caching und Funktionsweise

DNS-Server dienen primär dazu, Anfragen von Clients im Namen von Domains zwischenzuspeichern, um Abfragen zu beschleunigen. Sie enthalten nicht zwingend alle Informationen über eine gesamte Region.

Komponenten: Named-Daemon und Resolver

  • Named-Daemon: Der DNS-Server, der die Datenbank mit Informationen
...
Weiterlesen "DNS und der Befehl dig: Grundlagen und Funktionsweise" »

Prozesszustände und Zustandsübergänge in Betriebssystemen

InformatikAktualisiert am 2,79 KB

Ressourcenverwaltung von Prozessen

Jeder Prozess benötigt bestimmte Hard- und Software-Ressourcen, um ausgeführt zu werden (z. B. Drucker, Dateien auf der Festplatte, CD-ROM/DVD-ROM). Diese Ressourcen werden dem Prozess während seiner Ausführung zur Verfügung gestellt. Wenn ein Prozess während der Ausführung eine Hardware-Ressource benötigt, die nicht verfügbar ist, wechselt er in einen blockierten Zustand und wird von der CPU abgewiesen.

Die fünf Prozesszustände

  • Ausführung: Der Prozess wird aktuell vom Prozessor ausgeführt.
  • Bereit (Ready): Der Prozess ist ausführungsbereit und wartet lediglich auf die Zuteilung durch den Scheduler.
  • Gesperrt (Blocked): Der Prozess kann nicht fortgesetzt werden, bis ein Ereignis eintritt, wie beispielsweise
...
Weiterlesen "Prozesszustände und Zustandsübergänge in Betriebssystemen" »

Linux-Befehle und Bash-Skripting: Übungen mit Lösungen

InformatikAktualisiert am 5,41 KB

Linux-Grundlagen und Shell-Befehle

1) Zuordnungen und Prozesse

  • 1: fg %1 – 3D-Platte montiert.
  • 2: B – gzip-komprimiert.
  • 3: unmount – nichts.
  • 4: mke3fs -C – Formatierung.
  • 5: tar – nichts.
  • 6: dd if=E – zurückschreiben.
  • 7: bg %3 – F-Bestehen der Aufgabe.
  • 8: tar cvf – A-empaquetar (archivieren).

2) Praktische Befehlsanwendungen

  • A: 2 + 2 berechnen: expr 2 + 2
  • B: Benutzerpasswort ändern: passwd ana
  • C: Computer ausschalten: shutdown -h now
  • D: Besitzer zu Antonio ändern (Übung 60): chown antonio ejer60
  • E: Alle Dateien löschen: rm *
  • F: Dateinamen ändern: mv script52 ejer52
  • G: Alle Dateien in der Übung kopieren: cp Übung* ./
  • H: Vollständigen Pfad anzeigen: pwd
  • I: Suche nach /bin/bash: grep "/bin/bash" *
  • J: Datei in /etc suchen: find /etc/ -name "
...
Weiterlesen "Linux-Befehle und Bash-Skripting: Übungen mit Lösungen" »

ASCII, EBCDIC und IEEE 754: Zeichencodierung und Gleitkommazahlen

InformatikAktualisiert am 3,47 KB

ASCII und EBCDIC: Zeichencodierung

ASCII (American Standard Code for Information Interchange) und EBCDIC (Extended Binary Coded Decimal Interchange Code) sind zwei der am häufigsten verwendeten Codierverfahren, um Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen usw.) in eine digitale Form zu konvertieren, die von Computern verarbeitet werden kann.

ASCII

Der Standard-ASCII-Code verwendet 128 Zeichen, die durch eine 7-stellige Binärzahl dargestellt werden. Es gibt auch eine erweiterte Version mit 256 Zeichen.

EBCDIC

EBCDIC wird hauptsächlich von IBM verwendet. Jeder Charakter wird durch eine 8-Bit-Zahl dargestellt, was 28 = 256 mögliche Zeichen ermöglicht.

Der IEEE 754 Standard für Gleitkommazahlen

Der IEEE 754 Standard definiert, wie Gleitkommazahlen...

Weiterlesen "ASCII, EBCDIC und IEEE 754: Zeichencodierung und Gleitkommazahlen" »

Batch-Befehle: Grundlagen und nützliche MS-DOS-Skripte

InformatikAktualisiert am 4,85 KB

Einführung in Batch-Befehle und MS-DOS

Möchtest du deinen Freunden einen kleinen Streich am PC spielen? Willst du mehr über die Batch-Programmierung lernen? Hast du vor, Codes zu ändern, Dateien zu löschen oder Programme zu schließen, um einen „angeblichen“ Virus zu simulieren? Oder bist du einfach nur neugierig?

Dann schau dir diese wenigen, aber nützlichen MS-DOS-Befehle an.

Fangen wir an...

  • Del: Dateien löschen. Beispiel: del C:\Pfad\datei.exe
  • Rd: Verzeichnis löschen. Beispiel: rd C:\Verzeichnis
  • Start: Startet eine Anwendung oder Webseite. Beispiel: start www.pagina.com oder start C:\Programme\ini.exe
  • Pause: Pausiert die Ausführung des Skripts.
  • Exit: Beendet das Konsolenfenster.
  • Taskkill: Bricht einen Prozess ab. Beispiel: taskkill
...
Weiterlesen "Batch-Befehle: Grundlagen und nützliche MS-DOS-Skripte" »

DLP-Projektoren: Funktionsweise, Technologien und Projektionsarten

InformatikAktualisiert am 4,39 KB

DLP-Projektoren: Funktionsweise und Technologien

DLP-Projektoren werden mit Single-Chip- (mit einem rotierenden Rad, das die Farben unterteilt) und Drei-Chip-DMD-Technologie hergestellt. Der Betrieb eines 3-Chip-Projektors ist im Wesentlichen folgender:

  1. Ein digitaler Projektor mit DLP-Technologie überträgt das digitalisierte Bild auf drei optische Halbleiter, die als Digital Micromirror Devices (DMDs) bekannt sind. Jeder dieser Chips ist einer der Grundfarben Rot, Grün oder Blau gewidmet. Ein DMD-Chip enthält eine rechteckige Anordnung von einer Million mikroskopisch kleinen Spiegeln.
  2. Das Licht der Projektionslampe wird von den Spiegeln reflektiert und in verschiedenen Anteilen von Rot, Grün und Blau kombiniert. Dies entspricht dem gescannten
...
Weiterlesen "DLP-Projektoren: Funktionsweise, Technologien und Projektionsarten" »

Windows Vista beschleunigen: Tipps zu Diensten, Funktionen und Einstellungen

InformatikAktualisiert am 4,69 KB

Windows Vista effizienter und schneller machen

Es wurde viel darüber diskutiert, dass das Betriebssystem Windows Vista schwerfälliger und langsamer als sein Vorgänger Windows XP ist. Viele Nutzer haben mich gefragt, welche „Tricks“ es gibt, um Windows Vista schneller und effizienter zu machen. Nach einer langen Recherche habe ich einige unnötige Dienste und Funktionen identifiziert, die Windows beim Start unnötig belasten und den Systemstart sowie laufende Prozesse verlangsamen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Diensten und Funktionen, die Sie deaktivieren können, ohne die Stabilität Ihres Systems zu gefährden.

1. Remote Differential Compression deaktivieren

Die Remote Differential Compression überträgt bei Dateiänderungen...

Weiterlesen "Windows Vista beschleunigen: Tipps zu Diensten, Funktionen und Einstellungen" »

Grundlagen lokaler Netzwerke und das OSI-Modell

InformatikAktualisiert am 3,8 KB

Grundlagen lokaler Netzwerke

Lokale Netzwerke sind als eine geordnete Menge von Protokollen organisiert, die auf einer genau definierten Topologie basieren und die Verbindung zwischen den Computern im Netzwerk festlegen.

Für unsere Studie definieren wir einen Host oder Knoten als einen Computer mit Netzwerkfähigkeit, der in der Lage ist, Netzdienste zu nutzen oder bereitzustellen. Technisch gesehen sind Host und Knoten gleichbedeutend, auch wenn sie in der Telematik unterschiedlich verwendet werden.

  • Client: Ein Computer im Netzwerk, der die Dienste eines anderen Computers (Servers) in Anspruch nimmt.
  • Abgeschlossenes System: Ein Computer, der nicht in der Lage ist, telematisch mit der Außenwelt zu kommunizieren.
  • Verteiltes System: Ein Netzwerk
...
Weiterlesen "Grundlagen lokaler Netzwerke und das OSI-Modell" »

ISP-Hierarchie (Tier-1, Tier-2, Tier-3) und Betriebsabläufe

InformatikAktualisiert am 2,88 KB

Die Hierarchie der Internet Service Provider (ISPs)

Tier-1 ISPs: Das globale Internet-Backbone

Tier-1 ISPs bilden die Spitze der Hierarchie. Sie sind große Organisationen, die direkt miteinander über private Peering-Verbindungen verbunden sind. Physisch vereinen sie ihre individuellen Netzwerk-Backbones, um das globale Internet-Backbone zu bilden. Innerhalb ihrer eigenen Netze betreiben Tier-1-ISPs Router, Datenverbindungen und andere Hochgeschwindigkeitsgeräte, die eine Verbindung zu anderen Tier-1-ISP-Netzwerken herstellen. Dazu gehören auch Seekabel, die Kontinente verbinden.

Tier-2 ISPs: Regionale Netzwerke und Peering

Tier-2-ISPs bilden die nächste Stufe in Bezug auf den Zugang zum Backbone. Tier-2-ISPs können ebenfalls sehr groß sein...

Weiterlesen "ISP-Hierarchie (Tier-1, Tier-2, Tier-3) und Betriebsabläufe" »