Funktionsweise von Computer-Bussystemen einfach erklärt
Die Herausforderung: Zu viele Kabel
Frühe Computertechnologien arbeiteten mit einem binären System, bei dem für jedes Datenbit ein eigener Draht erforderlich war. Dies führte zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kabeln.
Aktuelle Mikroprozessoren, wie der Pentium 4, verarbeiten intern 32-Bit-Daten. Um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, greifen sie jedoch oft auf externe Geräte mit 64-Bit-Breite zu. Müsste der Prozessor Daten von drei Geräten empfangen und an drei weitere senden, wären theoretisch 384 Kabel erforderlich (32 x 2 x 6).
Die Lösung: Bussysteme
Um die Verkabelung zu reduzieren, werden die 64 Leitungen zu einem gemeinsamen Kanal zusammengefasst, der alle Geräte verbindet. Dieser Hauptkanal wird als Bus bezeichnet....