Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Übungen für Philosophie und Ethik für Hochschule

Iusnaturalismus, Gerechtigkeit und die Grundwerte des Rechts

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Iusnaturalismus: Die Existenz einer höheren Ordnung

Der Iusnaturalismus verteidigt die Existenz einer höheren, objektiven Ordnung, die zwei Merkmale aufweist: Sie ist permanent und universell. In diesem Kontext können Menschen die Kriterien entdecken, die ihr Verhalten leiten und die auch das Gesetz leiten sollen.

Wir können unterscheiden zwischen:

  • Weitem Naturgesetz: Deckt sich im Großen und Ganzen mit dem rechtlichen Objektivismus und bildet die Grundlage für Theorien, die Kriterien außerhalb der positiven Rechtsordnung suchen.
  • Strengem Naturgesetz: Bezieht sich nur auf diejenigen, die die aktuellen Leitkriterien eines höheren Gesetzes verstehen.

Wenn der Gesetzgeber verbindliche Gesetzesregeln schaffen will, müssen diese den Inhalt dieses...

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Denkfallen & Gesellschaftskritik: Horkheimer & Adorno

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Häufige Denkfallen und kognitive Verzerrungen

  • 1. Bestätigungsneigung & selektives Denken

    Der Prozess, bei dem man dazu neigt, Fakten, Beweismitteln oder Belegen, die die eigenen Überzeugungen bestätigen, ein größeres Gewicht beizumessen und dabei andere zu übersehen.

  • 2. Gedächtnisverzerrung & Konfabulation

    Tritt auf, wenn unbekannte, oft unbewusste Erinnerungen konstruiert werden, um Lücken in unserem Gedächtnis und unseren Erzählungen mit Fantasien zu füllen.

  • 3. Ignoranz: Wissenslücken & Fehlurteile

    Kritische Lücken im Wissen oder bei Informationen zu einem Thema, die zu fehlerhaften Werturteilen führen.

  • 4. Selektive Wahrnehmung: Realitätsverzerrung

    Dies geschieht, wenn man sich der eigenen Wahrnehmungsgrenzen nicht bewusst

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Kant vs. Hume: Pflichtethik und Emotivismus im Vergleich

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Abschnitt B: Das Thema des Textes

Nach der Kritik der reinen Vernunft im Jahre 1781, als Reaktion auf die Frage „Was kann ich wissen (lernen)?“, veröffentlichte Immanuel Kant im Jahr 1785 die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und im Jahr 1788 die Kritik der praktischen Vernunft. Beide Werke haben einen sehr ähnlichen Inhalt, wobei beide die Frage beantworten: „Was soll ich tun?“.

Es handelt sich hierbei nicht um zwei verschiedene Vernunften, sondern um zwei Verwendungen derselben Vernunft: den theoretischen Gebrauch (das bloße Wissen) und den praktischen Gebrauch (die Bestimmung des Willens). Kant behauptet, dass der Mensch neben einer theoretischen (wissenschaftlichen) Vernunft zur Analyse der Bedingungen und Grenzen des Wissens...

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Platons Ideenlehre und das Höhlengleichnis erklärt

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Die Ideenlehre nach Platon

Die Ideenlehre begreift die Welt der Ideen als das wahre Selbst – absolute, ewige und unveränderliche Wahrheiten, die unabhängig von der phänomenalen Welt existieren. Platon unterscheidet dabei zwei Welten:

  • Die verständliche Welt (Intelligible Welt): Sie besteht aus Ideen, den archetypischen Vorbildern der materiellen Dinge. Diese sind unsichtbar und nur durch den Intellekt erfassbar. Sie sind hierarchisch geordnet: An der Spitze steht die Idee des Guten, gefolgt von abstrakten Ideen (Gerechtigkeit, Schönheit), mathematischen Zahlen und schließlich den sinnlichen Objekten.
  • Die sinnliche Welt: Sie unterliegt dem ständigen Wandel und ist lediglich eine unvollkommene Kopie der verständlichen Welt, die wir über
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Grundlagen der Kunst: Definitionen, Elemente, Funktionen und Epochen

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Grundlagen der Kunst: Definition und Bedeutung

Kunst leitet sich vom lateinischen Wort „Ars, artis“ ab, das die griechische „Technē“ übersetzt und die Bedeutung von Technik, Fähigkeiten oder Fachkenntnissen zur Ausführung einer Tätigkeit angenommen hat.

Grundlegende Elemente der Kunst

Malerei

Malerei: Die Kunst und Technik, auf einer flachen Oberfläche sichtbare, konkrete Gegenstände oder aus der Vorstellung entstandene, imaginäre Formen mittels Linien und Farben darzustellen.

Rhythmus

Rhythmus: Die Wiederholung eines Elements innerhalb einer Struktur, die durch markierte Abstände gekennzeichnet ist; eine regelmäßige oder periodische Wiederkehr.

Terrain / Oberfläche

Terrain: Bezieht sich auf die Beschaffenheit oder Oberfläche eines...

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