Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Aufgaben für Rechtswissenschaft

Begehung der Straftat: Stufen, Versuch und Rücktritt

RechtswissenschaftAktualisiert am 5,22 KB

UNIT 22 – PERFORMING CRIME

UNIT 22 – PERFORMING CRIME: Die Begehung einer Straftat erfolgt in aufeinanderfolgenden Schritten oder Stufen, die der Täter bis zur Vollendung der Tat durchläuft, von der rein subjektiven Phase bis zur vollständigen Umsetzung der Maßnahmen, wie sie das Gesetz beschreibt. Die Begehung der Tat ist demnach als ein allgemeiner Prozess zu verstehen, der aus folgenden Stufen besteht:

Interne Phase: Ideation, Beratung, Beschluss

Die interne Phase umfasst den Ideenfindungsprozess, die Beratung und den Beschluss zum kriminellen Handeln, das in der Psyche des Täters entsteht. Die Kriminalität verbleibt in der inneren Sphäre; die innere Phase wird nicht überschritten. Sie besteht aus Stufen, die im psychischen Bereich...

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Fahrlässigkeit im spanischen Strafrecht: Tatbestand und Haftung

RechtswissenschaftAktualisiert am 3,03 KB

Fahrlässigkeit im spanischen Strafrecht (Subjektiver Tatbestand Typ 2)

Fahrlässigkeit ist neben dem Vorsatz (dolus) eine der beiden möglichen Formen des subjektiven Tatbestands einer Straftat. Im Gegensatz zum Vorsatz ist die Fahrlässigkeit dadurch gekennzeichnet, dass die Absicht zur Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs fehlt.

1. Regelung der Fahrlässigkeit im spanischen StGB

"Fahrlässige Handlungen oder Unterlassungen sind nur strafbar, wenn sie ausdrücklich gesetzlich vorgesehen sind." Für die Strafbarkeit fahrlässigen Verhaltens genügt es nicht, dass das Gesetz dies allgemein vorsieht. Es ist vielmehr erforderlich, dass das Gesetz die konkrete Form der Fahrlässigkeit ausdrücklich unter Strafe stellt (crimina culposa). Dieses...

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Alternative, fakultative und gesamtschuldnerische Verpflichtungen im venezolanischen Zivilrecht

RechtswissenschaftAktualisiert am 11,99 KB

Kapitel 13: Arten von Schuldverhältnissen

Die Rechtslehre kennt bei der Vermittlung komplexer Aufgaben verschiedene Besonderheiten, insbesondere solche mit einer Vielzahl von Objekten oder Subjekten. Zu den Verpflichtungen mit mehreren Objekten zählen die gemeinsame Verpflichtung, die alternative Verpflichtung und die fakultative Verpflichtung.

Gemeinsame Verpflichtungen

Gemeinsame Verpflichtungen sind solche, die sich auf verschiedene Objekte beziehen und bei denen der Schuldner kumulativ verschiedene Leistungen erbringen muss. Beispiel: „Ich verpflichte mich, fünfzig Bolivar zu zahlen und ein Fahrzeug zu liefern.“ In diesen Fällen muss der Schuldner beide Leistungen erbringen, d.h. im vorgeschlagenen Beispiel die Summe zahlen und das...

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Sachverständiger im Gerichtsverfahren: Aufgaben, Anforderungen und Ablauf

RechtswissenschaftAktualisiert am 5,33 KB

Experte: Definition und Aufgaben

Experte: Person außerhalb der Hauptverhandlung, technisch oder fachlich versiert, die Parteien oder das Gericht zu speziellen Fragen berät.

Keywords: Experte, Gutachten, Gericht, Fachwissen.

Bedingungen für Sachverständige

Das Expertenwissen muss aus Fachhochschule, Technik, Schulungen, Aufbaustudiengängen etc. stammen. Ebenso sind "Lessons learned" relevant.

Eignungskriterien

Zu berücksichtigende Kriterien sind unter anderem:

  • Amplitude (Fachweite und Tiefe der Kenntnisse)
  • Intuition und Einfallsreichtum
  • Wissenschaftliche Autorität
  • Organisationstalent
  • Ausdauer und Beharrlichkeit bei der Arbeit

Zeuge, Dolmetscher und Schiedsrichter

Zeuge: Ein Zeuge fällt kein Urteil über das, was er gesehen oder gehört hat; er berichtet...

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Willensmängel im Rechtsgeschäft: Irrtum, Täuschung, Drohung und Wucher nach BGB

RechtswissenschaftAktualisiert am 6,1 KB

Willensmängel im Rechtsgeschäft

Willensmängel können die Gültigkeit eines Rechtsgeschäfts beeinflussen.

Irrtum (§§ 119 ff. BGB)

Grundsätzlich schadet die Unkenntnis des Gesetzes oder dessen Auslegung nicht. Ein Irrtum kann jedoch zur Anfechtung des Rechtsgeschäfts führen, wenn er die Willenserklärung betrifft (sogenannte „falsche Art“ der Willensbildung oder -äußerung).

  • Übermittlungsirrtum (§ 120 BGB): Irrtum bei der Übermittlung des Willens durch eine Mittelsperson. Das Rechtsgeschäft kann angefochten werden.
  • § 142 BGB: Wirkung der Anfechtung (Nichtigkeit des Rechtsgeschäfts von Anfang an).
  • § 143 BGB: Anfechtungserklärung. Eine Fehlkalkulation ist in der Regel kein relevanter Irrtum im Sinne der §§ 119 ff. BGB, es sei
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Struktur und Befugnisse der Provinzverwaltung in Spanien

RechtswissenschaftAktualisiert am 4,32 KB

Die Provinzen und ihre Verwaltungsorgane

Die Provinzen sind territoriale Einheiten mit administrativer Autonomie für die Bewirtschaftung der gemeinsamen Interessen. Sie bilden die territoriale Grundlage der Autonomen Gemeinschaften mit historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Merkmalen. Die Organe der Provinz sind: der Präsident, der Vizepräsident, das Plenum und der Regierungsausschuss. Ergänzende Organe können eingerichtet werden und regeln ihre eigenen Räte, nämlich: delegierte Mitglieder, Informationskommissionen, der Sonderausschuss des Rechnungshofs, Sektorräte sowie dekonzentrierte und dezentralisierte Organe für die Verwaltung von Diensten.

Der Präsident der Diputación

Er ist das einzige Organ, das die Deputation leitet....

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CADE und Regulierungsbehörden in Brasilien: Wettbewerbsschutz und Marktregulierung

RechtswissenschaftAktualisiert am 5,09 KB

**CADE: Der Schutz des Wettbewerbs in Brasilien**

**Was ist der Zweck des Gesetzes 8884/94 (Wettbewerbsrecht)?**

Das Gesetz 8884/94, bekannt als das brasilianische Wettbewerbsrecht, zielt darauf ab, Vergehen gegen die Wirtschaftsordnung zu verhindern und zu ahnden. Es basiert auf den Prinzipien des freien Unternehmertums und des freien Wettbewerbs und soll den Missbrauch wirtschaftlicher Macht verhindern und ahnden.

**Was ist der Verwaltungsrat für wirtschaftliche Verteidigung (CADE)?**

Der Verwaltungsrat für wirtschaftliche Verteidigung (CADE) wurde 1962 als Teil des Justizministeriums gegründet und 1994 in eine unabhängige Bundesbehörde umgewandelt. CADE ist verantwortlich für die Analyse, Überwachung und Untersuchung von Fällen des Missbrauchs...

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Argentiniens Regierungssystem: Republik, Föderalismus und Gewaltenteilung

RechtswissenschaftAktualisiert am 4,11 KB

Argentinien: Republikanische und Föderale Struktur

Argentinien vertritt eine republikanische und föderale Staatsform.

Republikanisches Prinzip

Das Regierungssystem basiert auf den Prinzipien der Volkssouveränität, der Gewaltenteilung sowie der Regelmäßigkeit und Öffentlichkeit der Regierungsakte.

Föderaler Aspekt

Gemäß Artikel 5 erhält jede Provinz das Recht, ihre eigene Verfassung im Rahmen des repräsentativen, republikanischen Systems zu erlassen. Diese muss die nationale Verfassung achten und die Verwaltung, die kommunalen Regelungen und die Grundschulbildung gewährleisten.

Anforderungen für Senatoren

Um Senator zu werden, muss man:

  • Argentinier oder gebürtiger Sohn eines argentinischen Staatsbürgers sein.
  • Zusätzlich zu den allgemeinen
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Steuerschuld und Steuerpflicht nach Art. 56 und 58 LGT

RechtswissenschaftAktualisiert am 3,25 KB

Steuerschuld und Steuerpflicht im Überblick

Die Steuerschuld ist ein zentraler Begriff im Steuerrecht. Sie umfasst mehr als nur die reine Steuerzahlung. Hier eine detaillierte Aufschlüsselung:

Was ist die Steuerschuld? (Art. 58 LGT)

Art. 58 LGT definiert die Steuerschuld wie folgt:

  1. Die Steuerschuld besteht aus der Gebühr oder dem Betrag, der aus der primären steuerrechtlichen Haftung oder Verpflichtung, Abschlagszahlungen zu leisten, zurückgefordert werden kann.
  2. Zusätzlich umfasst die Steuerschuld:
  • a. Verzugszinsen
  • b. Zuschläge für verspätete Steuererklärungen
  • c. Zuschläge während des Exekutivzeitraums
  • d. Zuschläge auf Beiträge oder Bemessungsgrundlagen für das Staatsvermögen und andere öffentliche Einrichtungen

Die unter Punkt 2 genannten...

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Willenserklärung, Vertragsschluss und Kaufvertrag im BGB: Grundlagen

RechtswissenschaftAktualisiert am 3,7 KB

Grundlagen der Willenserklärung (WE)

Zugang der Willenserklärung

WE gegenüber Abwesenden (§ 130 Abs. 1 BGB)

Eine Willenserklärung ist zugegangen, wenn sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist und unter gewöhnlichen Umständen mit einer Kenntnisnahme zu rechnen ist (z. B. telefonisch, per E-Mail).

WE gegenüber Anwesenden (§ 147 Abs. 1 S. 2 BGB)

Die Willenserklärung geht dann zu, wenn der Empfänger die WE akustisch richtig wahrgenommen hat (oder gesehen hat, z. B. bei einem mündlichen Vertrag).

Zustandekommen des Vertrags (§ 145 BGB)

Ein Vertrag setzt mindestens zwei korrespondierende Willenserklärungen voraus, die in Sinne von Angebot und Annahme übereinstimmen. Es kommt kein Vertrag zustande, wenn keine vollkommene Übereinstimmung...

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