Aristotelische Ethik: Das Streben nach Glück und Tugend

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Aristotelische Ethik: Das Streben nach Glück

Das ultimative Ziel des Menschen ist das Glück, bekannt als Ethik des Eigentums, Zweckethik oder materielle Ethik.

Güter und ihre Hierarchie

Der Mensch handelt nach einem objektiven Ziel, um Güter zu erreichen. Güter sind nicht alle gleichwertig und folgen einer Hierarchie, die sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet.

Es gibt zwei Arten von Gütern:

  • a) Mittel zum Zweck (Realmedien): Sie dienen als Mittel, um ein anderes Ziel zu erreichen.
  • b) Endzweck: Das höchste Gut, das um seiner selbst willen angestrebt wird, nämlich das Glück.

Arten von Reichtümern

  1. Natürlicher Reichtum: Dient zur Deckung wesentlicher Bedürfnisse in der natürlichen Ordnung und entspricht dem Menschen an sich.
  2. Künstlicher Reichtum: Vom Menschen erfunden für Handel und Wandel (Geld). Er ist nur ein Mittel, um bessere Lebensbedingungen zu schaffen.

Das ultimative Ziel: Glück (Eudaimonia)

Das höchste Ziel des Menschen ist das HAPPINESS (Glück).

Was ist Glück?

Glück ist das „Maximum“, sofern es vollkommen ist. Es ist gut, weil es genügt sich selbst. Es ist die Tätigkeit des besten Teils des Menschen, nämlich der Seele, die gemäß der Vernunft handelt. Es umfasst die Aktivitäten und Handlungen der Seele, die auf Vernunft basieren.

Arten des Glücks (nach Aristoteles)

  1. Weisheit: Wissen oder Erkenntnis.
  2. Vergnügen (Lust): Begrenzt und unvollkommen im Vergleich zur Tätigkeit der Seele.
  3. Ehre (Auszeichnung): Abhängig von der Anerkennung durch andere; sie hängt davon ab, wer mehr gibt, als er erhält, und ist nicht immer der Person angemessen.
  4. Ruhm und Ehre: Kann falsch sein, da sie von den Bewunderern abhängen und somit nicht verbindlich sind.
  5. Reichtum: Verbunden mit Gier und Ehrgeiz, übt starken Einfluss auf die Person aus.
  6. Macht: Widersprüchliches Konzept, das mit Gut und Böse verbunden sein kann und leicht durch andere entrissen werden kann (wie Reichtum); gehört daher nicht dem Menschen selbst.
  7. Tugend: Die Gewohnheit, Gutes zu tun, nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften, sondern aus Freundlichkeit und im Einklang mit der natürlichen Vernunft.
  8. Klugheit (Phronesis): Die Fähigkeit zu erkennen und zu unterscheiden, was gut oder schlecht ist, um es zu verfolgen oder zu fliehen. Sie beinhaltet einen guten Sinn.

Ethik als Wissenschaft

Ethik

Die Wissenschaft der moralischen Handlungen, d.h. bewusster und freier Handlungen, die auf die Erreichung eines moralischen Wertes abzielen.

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