Buchhaltung und Kontenführung: Leitfaden für Geschäftsvorfälle
Grundlagen der Umsatz- und Forderungsbuchhaltung
Der Umsatz erhöht sich durch Verkäufe an Kunden. Hierbei sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die entsprechende Umsatzsteuer (IVA) zu berücksichtigen.
Verbindlichkeiten und Lieferantenmanagement
- Verbindlichkeiten: Offene Rechnungen gegenüber Lieferanten müssen korrekt erfasst werden.
- Zahlungsvorgänge: Bei Zahlungen per Scheck oder Überweisung verringern sich die Bankbestände.
- Wechselforderungen: Dokumentierte Zahlungsverpflichtungen sind als Verbindlichkeiten auszuweisen.
Anschaffungs- und Betriebskosten
Die Anschaffungskosten des Umsatzes mindern den Warenbestand im Lager. Verwaltungskosten, Mietkautionen und Vorauszahlungen müssen periodengerecht abgegrenzt werden.
Bankfinanzierung und Kapital
Bankkredite und Darlehen sind als Verbindlichkeiten zu führen. Das Eigenkapital bildet die Basis für die Geschäftseröffnung und muss durch entsprechende Einlagen gedeckt sein.
Anlagen und Investitionen
- Anlagenkauf: Erwerb von Transporteinrichtungen, Bürogeräten, Grundstücken und Gebäuden.
- Finanzierung: Investitionen werden häufig durch Hypotheken oder langfristige Kredite finanziert.
Personalaufwand und Steuern
Löhne, Gehälter und Verkaufsprovisionen sind in Vertriebs- und Verwaltungskosten zu unterteilen. Gesetzliche Abgaben (wie ISPT, SS, IMSS, SHCP) sind als Verbindlichkeiten zu erfassen.
Umsatzsteuer (IVA) Systematik
Die Behandlung der Umsatzsteuer hängt vom Zahlungsstatus ab:
- Anrechenbare Vorsteuer: Entsteht bei getätigten Einkäufen.
- Umsatzsteuer auf Verkäufe: Entsteht bei Zahlungseingang durch den Kunden.
- Unbezahlte Rechnungen: Solange keine Zahlung erfolgt ist, besteht eine latente Steuerpflicht.