Grundlagen der Personalbeschaffung und Personalauswahl

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Personalbeschaffung und Personalimage

Personalimage: Betriebliche Personalwirtschaft nach innen und außen. Zielgruppen: regional, nach Qualifikation und nach sonstigen Merkmalen.

Gründe für den Aufbau eines positiven Personalimages

  • Motivation der Mitarbeiter
  • Geringe Fluktuation

Personalimage: Personalbild, Personalruf, Bestimmungsfaktor. Wichtiger für die Stellung auf dem Arbeitsmarkt.

Prozess der Personalbeschaffung

  • Personalanforderung: Ersatzbeschaffung oder Neu-/Erweiterungsbeschaffung (Prüfung)
  • Ermittlung der Aufgaben: Stellenbeschreibung / Tätigkeitsbeschreibung, letztes Zeugnis
  • Festlegung des Anforderungsprofils: Sachliche und persönliche Anforderungskriterien (Ausbildung, Sprachen, Erfahrung)
  • Personalsuche: Intern oder extern
  • Vorauswahl: Bewerbungsunterlagen (Ausschreibung, Lebenslauf, Zeugnisse)
  • Endauswahl: Vorstellungsgespräch, Assessment-Center, Tests, weitere Instrumente
  • Einstellungsabwicklung: Betriebsratanhörung
  • Einführung neuer Mitarbeiter: Sozialversicherung, Krankenhaus

Personalsuche und Arbeitsmarkt

Gliederung des Arbeitsmarktes:

  1. Extern: Überregional und regional (größere Auswahlmöglichkeiten, keine innere Realität).
  2. Intern: In gleicher Abteilung, Tochterunternehmen (höhere Motivation, Mitarbeiter, die man schon kennt, Zeitersparnis).

Beschaffungspotenzial unterschieden in:

  • A) Offenes Beschaffungspotenzial: Arbeitssuchende (Arbeitssuchende, Schulabsolventen, Wiedereinsteiger).
  • B) Latent offenes Beschaffungspotenzial: Personen, die die Arbeit wechseln wollen.
  • C) Latentes Beschaffungspotenzial: Sicherer Job, aber froh, wenn sie es werden irgendwie (z. B. Headhunter).

Personalauswahlinstrumente

Analyse und Bewertung der Bewerbungsunterlagen, Testverfahren, Vorstellungsgespräch, Assessment-Center, Diverses.

Analyse der Bewerbungsunterlagen

  • Analyse des Anschreibens: Gestaltungsform, Schriftbild, Schreibfehler
  • Analyse des Lebenslaufs: Formale Gestaltung, Zeitfolgenanalyse, Positionsanalyse, Fortbildungsanalyse, Firmen- und Branchenanalyse
  • Zeugnisanalyse: Zeugnis muss wahrheitsgemäß sein und soll von verständigem Wohlwollen getragen sein
  • Zeugnisarten: Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse etc.

Eignungstest-Verfahren

Gütekriterien: Validität, Reliabilität, Objektivität, Wirtschaftlichkeit.

Arten von Tests:

  • Leistungstest: Testgegenstand: Funktionsleistungen
  • Charakter- und Persönlichkeitstest: Einstellungen, Motivation, Interessen, Teamgeist
  • Intelligenztest: Räumliches Vorstellungsvermögen, Logik, Kombinationsvermögen
  • Begabungstests: z. B. Goldschmied (Biegen)

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