Grundlagen des Schulsports und motorisches Lernen

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Schulsport: Historische Ansätze

  • Englisch (Thomas Arnold): Fokus auf Sport zur Leistungssteigerung.
  • Deutsch (GutsMuths): Fokus auf Sportgymnastik und erzieherischen Wert.
  • Schwedisch (P.E. Ling): Fokus auf Gesundheit, Krankheitsprävention, Balance und Koordination.
  • Französisch: Fokus auf Psychomotorik, Rückkehr zur Natur und Überleben.

Grundkenntnisse

  1. Sprachliche Kommunikation
  2. Mathematik
  3. Wissen und Interaktion in der physischen Welt
  4. Verarbeitung von Informationen und digitaler Wettbewerb
  5. Soziales und bürgerliches Leben
  6. Künstlerische und kulturelle Bildung
  7. Lernen, wie man lernt
  8. Autonomie und Eigeninitiative

Motorisches Lernen

Theorien

  • Assoziationstheorie: Reiz-Reaktions-Verstärkung.
  • Gestalttheorie: Wahrnehmung durch Versuch und Irrtum.
  • Informationsverarbeitung: Input-Prozess-Output-Modell.
  • Kybernetische Theorie: Input-Prozess-Output mit Feedbackschleifen.
  • Hierarchische Steuerung: Verarbeitung von Low-Order-Programmen bis hin zu komplexen Unterprogrammen.

Ziele und Veränderungen

Das Ziel ist das Verständnis der Aufgabe. Der Lehrer diagnostiziert, bewertet und korrigiert. Durch Übung werden Stress abgebaut, Fehler reduziert und die Automatisierung der Bewegungsabläufe gefördert.

Phasen des Lernens

  • Kognitive Phase: Aufbau einer kognitiven Landkarte, Verständnis der globalen Aufgabe und visuelle Kontrolle.
  • Assoziative Phase: Verfeinerung der Maßnahmen, Diskriminierung von Informationen und Bedeutung emotionaler Aspekte.
  • Autonome Phase: Stabilität, propriozeptive Kontrolle und technische Raffinesse.

Einflussfaktoren

Eigensicherheit (Intrinsisch)

  • Motivation: Am effektivsten, wenn der Schüler den Lernprozess steuert.
  • Strukturelle Möglichkeiten: Individuelle Anpassung an körperliche Voraussetzungen.
  • Lernstile: Berücksichtigung individueller Lernmuster.
  • Feedback: Notwendig zur kontinuierlichen Verbesserung.

Extrinsische Faktoren

Soziale Beziehungen, Gruppenzusammensetzung, Hilfsmittel, Dauer und Intensität der Übung sowie die Fehlerkorrektur beeinflussen den Lernerfolg maßgeblich.

Lernstile und Methoden

Methoden

  • Global: Fokus auf das Ganze, nützlich für einfache Aufgaben.
  • Analytisch: Zerlegung in Teile (progressiv oder sequenziell) für komplexe Aufgaben.
  • Mixed: Kombination aus globalen und analytischen Ansätzen.

Unterrichtsstile

  • Direkte Kontrolle: Lehrer entscheidet und kontrolliert alles.
  • Aufgabenverteilung: Lehrer gibt Aufgabe vor, Schüler führt individuell aus.
  • Reziproke Lehre: Schüler arbeiten in Paaren und korrigieren sich gegenseitig.
  • Individuelle Programme: Selbstgesteuertes Lernen nach eigenem Tempo.
  • Geführte Discovery: Lehrer leitet durch Fragen zur Problemlösung an.
  • Kreativität: Förderung spontaner und vielfältiger Lösungswege.

Ziele nach Bloom und Mager

  • Kognitiv: Intellektuelles Lernen (Verständnis, Analyse, Bewertung).
  • Psychomotorisch: Fokus auf Fertigkeiten (Frequenz, Leistung, Dauer).
  • Affektiv: Internalisierung von Werten und Verhalten.

Design nach Mager: Zielgruppe, erwartetes Verhalten, Anforderungen und Kriterien für akzeptable Leistung.

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