Heideggers Analytik des Daseins: Sein, Angst & Wahrheit
Heideggers Analytik des Daseins
Martin Heidegger fordert die Zerstörung der abendländischen Philosophie und Kultur, um die Quelle des Seins zu finden. Er betrachtet die menschliche Existenz durch das Selbst.
Das Dasein bietet Anregungen für uns auf ontischer und ritueller Ebene. Es betrachtet den Menschen im Kontext seines 'Hier-Seins' (Da-sein). Dasein bedeutet mehr als nur der Mensch; es umfasst seine Wechselwirkung mit dem Aufruhr, dem Surrealistischen und seine Einbindung in eine Hierarchie. Es manifestiert sich in der Welt als das Sein des Daseins. Dies wird durch das Verständnis im hermeneutischen Zirkel geleitet, das heißt, durch die Auslegung der Teile aus dem Ganzen. Schließlich wird die Wahrheit des Seins angestrebt. Auf der Reise zur Wahrheit erweist sich diese als offen und bildet das Fundament jeder Entdeckung.
Um dies zu erklären, folgen die nächsten Schritte:
Das Dasein als Sein in der Welt
Das Dasein ist in die Welt geworfen, und seine Existenz ist faktisch. Es ist durch das bedingt, was in der Welt geschieht, und durch die Art und Weise, wie andere leben. Die Sprache ist präsent, weil der Mensch fühlt, versteht und spricht und eine Sprache artikuliert, die voller Unklarheiten ist und die täglich benötigt wird. Man muss nicht wissen, woher oder von wem sie verbindlich ist.
Die Eröffnung des Daseins als Sein in der Welt erfordert Verständnis, und dieses Verständnis ermöglicht es uns, die Angst zu begreifen, die als grundlegende Empfindlichkeit für die Fülle des Daseins von Bedeutung ist. Angst und Hilflosigkeit zeigen sich im Alltag, wenn Menschen mit ihrem Sein in der Welt unzufrieden sind und erkennen, dass der Alltag nicht ausreicht.
Die Wahrnehmung geht verloren, wenn man sich mit den gegebenen 'Behörden' (Autoritäten/Normen) zufriedengibt, wenn man sich selbst wie in einem 'Film' erlebt oder wenn man sich nur durch und für die Welt definiert. Wenn das Dasein mit seinem Sein unzufrieden ist, entsteht der Wunsch nach Freiheit, der dazu führt, dass es sich selbst um seine Angelegenheiten kümmert und sich nicht mehr von äußeren Autoritäten bestimmen lässt.
Dann entsteht eine neue Sprache und eine neue Art des Denkens, mit der man Zugang zur Sprache des Seins erhält. Dieses neue Denken bewirkt, dass der Mensch sich von oberflächlichen Bindungen löst und sich schließlich den eigentlichen 'Autoritäten' des Seins zuwendet, die die Grundlage seiner wahren Essenz bilden. Am Ende dieses Prozesses wird die Wahrheit des Seins entdeckt.