Journalistische Sprache, Grammatik und literarische Beispiele
Journalistische Sprache: Prägnanz und Klarheit
Journalistische Sprache sollte immer prägnant, präzise und klar sein. Wir müssen überflüssige Adjektive ablehnen und in Absätzen lange, überladene Sätze vermeiden. Normalerweise gelten die Standard‑Regeln des Protokolls. Wichtig ist: Journalistische Texte erzählen aktuelle Ereignisse mit der Absicht, objektiv zu berichten.
Aufbau einer Nachricht
Der Inhalt einer Geschichte sollte in der Regel die Fragen wer, was, wann, wo, wie und warum beantworten. Untertitel und Zwischenüberschriften dienen dazu, die im Text entwickelten Ideen zu strukturieren und die Aufmerksamkeit des Lesers zu halten.
Typische Textteile
Untertitel: Dienen dazu, die zentralen Ideen zu entfalten und Interesse zu wecken.
Lead/Body: Im Body werden die Fakten der Geschichte weiterentwickelt, üblicherweise in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung. Die Chronik berichtet über die jüngsten Ereignisse oft in chronologischer Reihenfolge; sie umreißt die Umstände und ermöglicht Bewertung und Interpretation.
Reportage: Eine Reportage berichtet ausführlich über Nachrichtenereignisse oder interessante Themen, die nicht unbedingt nur tagesaktuell sind. Dieses Genre ist in Magazinen weit verbreitet; Texte werden oft von Grafiken und Fotos begleitet. Die Reportage beinhaltet häufig Erklärungen zu Ursachen und Folgen sowie Stellungnahmen und Aussagen von Zeugen und Protagonisten.
Unregelmäßige Verben und Velarisierung
Unregelmäßige Verben weisen Unterschiede im Vergleich zu regelmäßigen Verben auf. In der entsprechenden Unterrichtseinheit haben wir diese Unterschiede analysiert. Es gibt verschiedene Arten von Unregelmäßigkeiten, die sich beispielsweise in den Stammformen oder in den Endungen bemerkbar machen können.
Velarisierung: Die Velarisierung ist eine Art von Unregelmäßigkeit. Sie betrifft die Entstehung oder Veränderung eines velaren Konsonanten (z. B. c oder g) am Ende eines Lexems.
Jacinto Verdaguer: Leben und Werke
Jacinto Verdaguer: Verdaguer wurde 1845 in Folgueroles geboren und starb 1902 in Vallvidrera. Er stammte aus einer einfachen Familie. Im Jahr 1870 wurde er zum Priester geweiht. Zwischen 1874 und 1876 war er Kaplan bei der Comillas Transatlantic Company, die im Besitz des Marquis war.
Er litt an einer geistigen Krise, die sein Verhalten gegenüber der Kirche beeinflusste. Eine Folge davon war, dass er das Gedicht "In Notwehr" schrieb.
Werk: Atlantis
Atlantis: Dieses Gedicht beschreibt den Untergang von Atlantis und den mythischen Kampf zwischen Herkules und Atlanta. Atlantis wird als eine große Insel im Atlantischen Ozean dargestellt. Das Gedicht gewann einen Preis bei den Floralen Spielen von 1877; der Dichter wurde dafür ausgezeichnet. Es wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
Werk: Canigou
Canigou: Dieses Gedicht behandelt die historischen Ursprünge des christlichen Kataloniens. Die Handlung spielt um das Jahr 100; zu den zentralen Figuren zählen Wilfred, Tallaferro, Gentile und der Abt Oliva.
Zusammenfassung
- Journalistische Texte: klar, prägnant, objektiv.
- Wesentliche Fragen: wer, was, wann, wo, wie, warum.
- Unregelmäßige Verben: verschiedene Typen von Abweichungen, darunter Velarisierung.
- Jacinto Verdaguer: bedeutender Dichter mit Werken wie Atlantis und Canigou.