Kommunikation und Teamarbeit: Techniken und Rollen

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Aktives Zuhören

Sie müssen lernen, aktiv zuzuhören. Voraussetzungen für das Hören sind das Verständnis und die Interpretation der Wortwahl sowie der Körpersprache des Gegenübers. Schaffen Sie ein warmes emotionales Klima. Vermeiden Sie Vergleiche zwischen der aktuellen Situation und Ihren eigenen Erfahrungen. Bieten Sie keine ungefragte Beratung, Diagnose, Kritik oder Ablehnung der Gefühle anderer an. Stellen Sie Fragen, um Unklarheiten zu beseitigen. Nutzen Sie kurze Zusammenfassungen, um dabei zu helfen, das Problem zu fokussieren. Vermeiden Sie Gutachten ohne ausreichende Informationen.

Feedback-Methoden

Feedback ist die Fähigkeit des Senders, Reaktionen des Empfängers aufzunehmen und die Nachricht entsprechend anzupassen. Explizites Feedback umfasst klare und präzise Informationen über die Wirkung der gesendeten Nachricht (verbale Kommunikation). Implizites Feedback erfolgt durch nonverbale Hinweise oder das Gesprächsverhalten.

Durchsetzungsvermögen (Assertivität)

In der Art und Weise, wie Menschen sich verhalten und kommunizieren, können unterschiedliche Haltungen eingenommen werden: Passivität, Durchsetzungsvermögen und Aggressivität.

Die DESC-Methode

Ein umfassendes System, um Meinungen oder Wünsche zu äußern, ist die DESC-Methode:

  • D (Describe): Beschreiben ohne Abwertung oder Disqualifikation.
  • E (Express): Gefühle ausdrücken, immer aus der Ich-Perspektive.
  • S (Specify): Einen Antrag auf Änderung des Verhaltens vorschlagen.
  • C (Consequences): Positive Lösungen und Konsequenzen vorschlagen.

Techniken des Durchsetzungsvermögens

Zu den Techniken (Multiple Choice) gehören: die „Sprung in der Platte“-Technik (Broken Record), die Nebeltaktik (Fogging) oder die technische Abrüstung, die negative Behauptung sowie die negative oder positive Befragung.

Emotionale Intelligenz

Dies ist die Fähigkeit, sich auf sich selbst und andere zu beziehen sowie unsere eigenen Gefühle und die der anderen zu verstehen. Die Hauptkomponenten sind: emotionale Selbstkontrolle, Selbstmotivation, Empathie und soziale Kompetenz.

Teilnahme an Teamarbeit: Rollen

Die Gruppenrolle definiert unsere individuelle Art und Weise, uns persönlich zu verhalten, zur Aufgabe beizutragen und die Beziehung zu anderen bei der Arbeit zu gestalten. Das Wissen über unsere eigenen Rollen hilft uns unter anderem dabei:

  • Unsere eigene Identität zu verstehen.
  • Unsere Stärken und Schwächen zu managen.
  • Effektiver im Team zu arbeiten.

Die funktionelle Rolle bezieht sich auf die Fähigkeit, Erfahrung und das Wissen des Individuums. Teamrollen (Rollen der Ausstattung) sind die Persönlichkeitsmerkmale, die das Verhalten im Team bestimmen.

Klassifizierung der Teamrollen

  • Handlungsorientierte Rollen: Orientierung an der Ausführung von Aufgaben. Dazu gehören der Macher (Impeller), der Umsetzer (Implementierer) und der Perfektionist (Finisher/Trailer).
  • Soziale Rollen: Orientierung an den Beziehungen zu anderen. Dazu gehören der Koordinator, der Wegbereiter (Ressourcenforscher) und der Teamplayer (Zusammenhalt).
  • Wissensorientierte Rollen: Orientierung an der Welt der Ideen. Dazu gehören der Erfinder (Brain), der Beobachter (Monitor Evaluator) und der Spezialist.

Besonders hervorgehoben werden oft der Perfektionist (Finisher) und der Teamplayer (Zusammenhalt). Die wichtigste Rolle ist jedoch die des Koordinators.

Destruktive Rollen im Team

Einzelne oder zerstörerische Rollen konzentrieren sich rein auf das Individuum:

  • Der Angreifer: Führt Mobbing-Handlungen aus.
  • Der Sündenbock: Wird für alles Schlechte in der Gruppe verantwortlich gemacht.
  • Der Schweigsame: Bleibt immer leise, bringt aber Ideen ein.
  • Der Manipulator (Handler): Versucht, die Ideen anderer zu beeinflussen.
  • Der Unentschlossene: Eine unsichere Person.

Dynamische Teamarbeit

Dies sind Werkzeuge, um angenehm mit verschiedenen Aspekten der Tätigkeit zu arbeiten, sodass die Mitglieder praktisch arbeiten und Schlüsse ziehen können.

Methoden sind: Phillips 6/6, Brainstorming, Fallstudien, die Nominal-Group-Technik, die „6 Denkhüte“ (6 Thinking Hats) und Rollenspiele.

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