Linguistische Analyse: SMS-Sprache und der Verfall der Sprache

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Zusammenfassung

Der Text ist ein argumentativer Gastbeitrag, der die Auswirkungen der SMS-Sprache auf die deutsche Sprache untersucht. Er analysiert Sprachregister, Kohäsion und Kohärenz, Satzstrukturen, Zeitformen, Lexik sowie die referentielle, expressive und appellative Funktion der Sprache. Lernende erfahren, wie man einen Meinungstext sprachlich untersucht.

Kernpunkte

  • Der Text ist ein argumentativer Gastbeitrag bzw. möglicherweise ein Leserbrief mit subjektiver Meinung des Autors.
  • Im Register finden sich gehobene Sprache (z. B. Aphasiker) und Umgangssprache (z. B. „mit dem Finger fällt dir ein Stück ab“).
  • Die Kohärenz wird durch logische Ideen sowie Konnektoren wie aber, statt und und durch Wiederholungen gesichert.
  • Syntaktisch werden einfache Sätze, zusammengesetzte Sätze mit kopulativer und adversativer Koordination sowie verschiedene Nebensatztypen unterschieden.
  • Morphologisch dominiert das Präsens, daneben treten einige Futur-I-Formen auf.
  • Die drei Hauptfunktionen sind die referentielle, die expressive und die appellative Funktion der Sprache.

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Genre und Umfang der Analyse

In Bezug auf den Umfang handelt es sich um einen Gastbeitrag, typisch für das journalistische Genre. Dieser informiert uns über die aktuelle Situation der SMS-Sprache und präsentiert die persönliche, subjektive Meinung des jeweiligen Autors. Es könnte sich um einen Leserbrief handeln, verfasst von einer Bürgerin, in diesem Fall Marta Santos.

Diskursiver Modus und Textstruktur

Der vorherrschende diskursive Modus ist argumentativ. Der Autor erklärt das Problem, unter dem die Sprache aufgrund der SMS-Nutzung leidet, und liefert Beispiele wie: „ke ke te hhe nein gesagt“ oder „wenas“. Zudem sind erzählerische und beschreibende Elemente vorhanden, beispielsweise in Formulierungen wie: „Es [sind] Drogenabhängige oder Pervertierte, die [diese] Verwendung [zeigen]...“.

Sprachregister, Kohäsion und Kohärenz

Hinsichtlich des idiomatischen Registers ist sowohl gehobene Sprache (z. B. Aphasiker, Kleinigkeit) als auch Umgangssprache (z. B. „mit dem Finger fällt dir ein Stück ab...“) festzustellen. Der Text ist leicht verständlich, da der Autor primär verstanden werden möchte. Die Argumentation ist überzeugend und gut strukturiert.

Der Text ist kohärent, da die präsentierten Ideen logisch und widerspruchsfrei sind. Dieser Zusammenhalt wird auch durch die korrekte Verbindung von Sätzen und Absätzen gewährleistet. Es wird eine Reihe von Konnektoren verwendet (z. B. aber, statt, und), sowie die Wiederholung von Wörtern, Synonymen und Antonymen, um semantische Felder zu analysieren.

Morphosyntaktische Analyse

Hervorzuheben sind verschiedene Satzstrukturen:

  • Einfache Sätze: (z. B. „hey, ich bin hier“).
  • Zusammengesetzte Sätze:
    • Kopulative Koordination (z. B. „und speichern“).
    • Adversative Koordination (z. B. „... aber meine mich ...“).
  • Nebensätze:
    • Adjektivische Nebensätze (Relativsätze, z. B. „was ...“).
    • Nominale Nebensätze (z. B. „sagen, dass ...“).
    • Adverbiale Nebensätze (z. B. Modus, Ort).
Morphologie und Zeitformen

Aus morphologischer Sicht dominiert das Präsens (z. B. sie sind, haben). Es finden sich aber auch einige Formen der Zukunft (Futur I, z. B. Rundschreiben, sagt). Zudem ist das Vorhandensein von Substantiven festzustellen, insbesondere:

  • Konkrete Substantive: (z. B. Handy, Schlüssel).
  • Abstrakte Substantive: (z. B. Prozentsatz).

Lexik und Stilistische Merkmale

Die lexikalisch-semantischen Elemente umfassen sowohl gehobenes Vokabular als auch Umgangssprache. Die Verwendung von Synonymen (...) deutet auf die Bereitschaft des Autors hin, die Sprache zu pflegen. Darüber hinaus werden Antonyme (...) genutzt. Wir erkennen die Nutzung des semantischen Feldes __________: ... ....

Stilistische Merkmale sind nicht übermäßig vorhanden, da es sich um einen Zeitungsartikel handelt, dessen Hauptzweck die Information ist. Dennoch lassen sich bestimmte Eigenschaften beobachten, wie etwa Hyperbeln (Übertreibungen), z. B. „mit dem Finger fällt Ihnen ein Stück ab...“.

Analyse der Funktionen der Sprache

Es lassen sich drei Hauptfunktionen der Sprache feststellen:

  1. Die Referentielle Funktion: Wird verwendet, um dem Leser sachliche Informationen zu liefern, z. B. wenn erklärt wird, was SMS bedeutet.
  2. Die Expressive Funktion: Wird vom Autor genutzt, um Ratschläge zu geben oder seine Besorgnis auszudrücken (z. B. „Nase“ zeigen, sagt...).
  3. Die Appellative Funktion (Konativ): Dient dazu, die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen. Im analysierten Text wird dies durch den Titel und die angeführten Beispiele der SMS-Sprache erreicht.

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Häufige Fragen

Welche Sprachfunktionen finden sich im Text?

Der Text nutzt die referentielle Funktion, um sachlich zu informieren, die expressive Funktion, um Besorgnis auszudrücken oder Ratschläge zu geben, und die appellative Funktion, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen.

Welche Zeitform dominiert im Text?

Morphosyntaktisch dominiert das Präsens, zum Beispiel in den Formen „sie sind“ und „haben“. Daneben kommen vereinzelt Formen des Futur I vor.

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Test

1. Welche Textsorte liegt laut Analyse am ehesten vor?
2. Welcher Konnektor wird im Text als Beispiel für Kohärenz genannt?
3. Welche Art von Nebensatz wird im Text genannt?
4. Welches stilistische Mittel wird als Beispiel angeführt?
5. Welche Funktion erfüllt das Beispiel „Nase“ zeigen laut Text?
6. Welche Substantivart wird im Text genannt?

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