Arten der Bemaßung in technischen Zeichnungen

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Typen von Dimensionen (Bemaßungsarten)

  • Serielle Bemaßung: Diese Art der Bemaßung ist einfach durchzuführen, hat jedoch den Nachteil, dass sich Fertigungsfehler akkumulieren. Sie wird häufig bei konventionellen Teilen verwendet, die keine spezielle Bearbeitung, wie etwa durch numerische Steuerung (CNC), erfordern.
  • Parallele Bemaßung: In diesem System verlaufen alle Maße in die gleiche Richtung. Es wird verwendet, wenn eine präzise Referenz benötigt wird. Da alle Maße von demselben Punkt ausgehen, summieren sich keine Fertigungsfehler.
  • Kombinierte Bemaßung: Eine Kombination aus serieller und paralleler Bemaßung. Sie vereinfacht die Darstellung in Zeichnungen, erfordert jedoch teilweise das Addieren oder Subtrahieren von Messwerten.
  • Progressive Bemaßung: Hierbei werden die Maße von einem Nullpunkt aus gemessen. Dieses System eignet sich gut für schmale Teile, die mittels CNC-Bearbeitung gefertigt werden.
  • Koordinatenbemaßung: Dieses System basiert auf Symmetrieachsen. Die Maße werden basierend auf den Koordinaten dieser Achsen von einem definierten Ursprungspunkt aus angegeben.

Die Maßlinien in einer Zeichnung bestimmen die exakten Abmessungen des Werkstücks. Die Maßlinie (Linie H) wird durch eine feine Linie mit zwei Pfeilen an den Enden dargestellt, die den zu bemaßenden Bereich definieren.

Arten von Maßen nach Funktion

  • Funktionale Maße (F): Dies sind die Hauptabmessungen eines Teils, die für die Funktion entscheidend sind. Sie sind direkt in der Zeichnung festgelegt und nicht von anderen Maßen abhängig.
  • Nicht-funktionale Maße (NF): Diese Maße dienen der allgemeinen Konturgebung des Werkstücks. Sie haben meist größere Toleranzen und sind für die grundlegende Funktion des Teils weniger kritisch.
  • Hilfsmaße (A): Diese Maße dienen lediglich der Information und haben keine direkte Bedeutung für die Bearbeitung oder die Funktion des Werkstücks.

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